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Das Benutzerhandbuch für FLIR Reporter Professional Version 8.5 bietet umfassende Informationen zur Installation, Lizenzverwaltung, Berichterstellung und Nutzung der Software. Es enthält auch technische Details zu thermografischen Messtechniken und rechtliche Hinweise zur Garantie und zum Urheberrecht. Das Dokument richtet sich an Benutzer, die die Software effektiv nutzen und anpassen möchten.

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Das Benutzerhandbuch für FLIR Reporter Professional Version 8.5 bietet umfassende Informationen zur Installation, Lizenzverwaltung, Berichterstellung und Nutzung der Software. Es enthält auch technische Details zu thermografischen Messtechniken und rechtliche Hinweise zur Garantie und zum Urheberrecht. Das Dokument richtet sich an Benutzer, die die Software effektiv nutzen und anpassen möchten.

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Benutzerhandbuch

FLIR Reporter Professional


Professional Edition. Version 8.5

Publ. No. 1558570


Revision a401
Language German (DE)
Issue date September 21, 2009
Hinweise für Benutzer 1

Hilfe für Kunden 2

Aktualisierung der Dokumentation 3

Montage 4

Verwalten von Lizenzen 5

Informationen zu FLIR Report Center 6

Suchen nach Dateien 7

Erstellen von Berichten 8

Bildschirmelemente und deren


Verwendungsweise 9

Erstellen von benutzerdefinierten


Berichtsvorlagen 10

Erstellen von Dokumenteigenschaften in


Microsoft® Word 11

Erstellen von Textkommentardateien 12

Erstellen von Emissionsgradtabellen-Dateien 13

Erstellen von Formeln 14

Konvertieren von radiometrischen


Sequenzdateien 15
Softwarereferenzen 16

Unterstützte Dateiformate im IR-Viewer 17

Informationen zu FLIR Systems 18

Thermografische Messtechniken 19

Geschichte der Infrarot-Technologie 20

Theorie der Thermografie 21

Die Messformel 22

Emissionstabellen 23

Glossar 24
FLIR Reporter
Professional
Benutzerhandbuch

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
Haftungsausschluss
Für alle von FLIR Systems hergestellten Produkte gilt eine Garantie auf Material- und Produktionsmängel von einem (1) Jahr ab dem Liefer-
datum des ursprünglichen Erwerbs, wenn diese Produkte unter normalen Bedingungen und gemäß den Anweisungen von FLIR Systems
gelagert, verwendet und betrieben wurden.
Für alle Produkte, die in von FLIR Systems an den Erstkäufer gelieferten Systemen enthalten sind, jedoch nicht von FLIR Systems hergestellt
wurden, gelten, falls vorhanden, die Garantiebestimmungen des entsprechenden Zulieferers. FLIR Systems übernimmt für solche Produkte
keinerlei Haftung.
Die Garantie gilt ausschließlich gegenüber dem Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Die Garantie entfällt, wenn Produkte nicht bestimmungs-
gemäß verwendet, nicht ordnungsgemäß gewartet, durch höhere Gewalt beschädigt oder unter nicht vorgesehenen Betriebsbedingungen
eingesetzt wurden. Verschleißteile sind von der Garantie ausgeschlossen.
Um zusätzliche Schäden zu vermeiden, darf ein Produkt, welches unter diese Garantie fällt, im Falle eines Fehlers nicht weiter genutzt werden.
Der Käufer ist verpflichtet, FLIR Systems jeden aufgetretenen Fehler sofort zu melden. Andernfalls verliert diese Garantie ihre Gültigkeit.
FLIR Systems wird nach eigenem Ermessen jedes fehlerhafte Produkt kostenlos reparieren oder ersetzen, falls sich nach einer Untersuchung
des Produkts herausstellt, dass ein Material- oder Herstellungsfehler vorliegt, und das Produkt innerhalb der erwähnten Gewährleistungsfrist
an FLIR Systems zurückgegeben wurde.
FLIR Systems übernimmt außer den oben vereinbarten Verpflichtungen und Haftungen keine weiteren Verpflichtungen und Haftungen.
Weitere Garantien sind weder ausdrücklich noch stillschweigend vereinbart. Insbesondere lehnt FLIR Systems alle stillschweigenden Garan-
tien der Handelsfähigkeit oder der Eignung für einen bestimmten Zweck ab.
FLIR Systems haftet nicht für unmittelbare, mittelbare, besondere, beiläufig entstandene Schäden oder Folgeschäden und Verluste, unabhängig
davon, ob sich diese aus Verträgen, Haftungen aus unerlaubter Handlung oder sonstigen Rechtsgrundlagen ergeben.

Bestimmungen der US-amerikanischen Regierung

■ Die in dieser Benutzerdokumentation beschriebenen Produkte werden möglicherweise von der US-amerikanischen Regierung in Bezug
auf Export/Re-Export und Transfer kontrolliert. Eine Verbreitung entgegen den Bestimmung des US-amerikanischen Gesetzes ist untersagt.
Wenden Sie sich bei Fragen an FLIR Systems.

■ Bei einem Versand der Kamera an Kunden außerhalb der USA werden diese Objektive je nach den geltenden Lizenz- und Exportbestim-
mungen möglicherweise fest montiert geliefert. Austauschbare Objektive unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Außenminis-
teriums der Vereinigten Staaten (US Department of State).

Urheberrecht
© FLIR Systems, 2009. Alle Rechte weltweit vorbehalten. Ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von FLIR Systems darf die Software
einschließlich des Quellcodes weder ganz noch in Teilen in keiner Form, sei es elektronisch, magnetisch, optisch, manuell oder auf andere
Weise, vervielfältigt, übertragen, umgeschrieben oder in eine andere Sprache oder Computersprache übersetzt werden.
Ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FLIR Systems ist es nicht gestattet, dieses Handbuch oder Teile davon zu vervielfältigen, zu
fotokopieren, zu reproduzieren, zu übersetzen oder auf ein elektronisches Medium oder in eine maschinenlesbare Form zu übertragen.
Namen und Marken, die auf den hierin beschriebenen Produkten erscheinen, sind entweder registrierte Marken oder Marken von FLIR Systems
und/oder seinen Niederlassungen. Alle anderen Marken, Handelsnamen oder Firmennamen in dieser Dokumentation werden nur zu Refe-
renzzwecken verwendet und sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.

Qualitätssicherung
Das für die Entwicklung und Herstellung dieser Produkte eingesetzte Qualitätsmanagementsystem wurde nach dem Standard ISO 9001
zertifiziert.
FLIR Systems fühlt sich einer ständigen Weiterentwicklung verpflichtet. Aus diesem Grunde behalten wir uns das Recht vor, an allen in diesem
Handbuch beschriebenen Produkten ohne vorherige Ankündigung Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen.

viii Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
Inhaltsverzeichnis
1 Hinweise für Benutzer .................................................................................................................... 1

2 Hilfe für Kunden .............................................................................................................................. 3

3 Aktualisierung der Dokumentation ............................................................................................... 5

4 Montage ........................................................................................................................................... 7
4.1 Systemanforderungen .......................................................................................................... 7
4.2 Installation von FLIR Reporter Professional ......................................................................... 8
4.2.1 Installation von Windows® XP ............................................................................. 8
4.2.2 Installation unter Windows® Vista ........................................................................ 9
4.2.3 Beheben von Lizenzierungsproblemen ............................................................... 10
4.3 Entfernen von FLIR Reporter Professional ........................................................................... 11

5 Verwalten von Lizenzen ................................................................................................................. 13


5.1 Registrieren Ihres Produkts .................................................................................................. 13
5.2 Aktivieren Ihrer Lizenz .......................................................................................................... 14
5.3 Übertragen Ihrer Lizenz ........................................................................................................ 15
5.4 Aktualisieren Ihres Produkts ................................................................................................. 16

6 Informationen zu FLIR Report Center .......................................................................................... 17

7 Suchen nach Dateien ..................................................................................................................... 19

8 Erstellen von Berichten .................................................................................................................. 22


8.1 Erstellen von Berichten mit dem Assistenten ...................................................................... 22
8.2 Erstellen von Berichten über den Menübefehl Schnelleingabe .......................................... 27
8.3 Erstellen von Berichten mit dem Rapid Report Manager .................................................... 28
8.4 Erstellen von Berichten über den Windows® Explorer ....................................................... 29

9 Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise .................................................................. 30


9.1 Symbolleisten und Symbolleistenschaltflächen .................................................................. 30
9.1.1 Hauptsymbolleiste ................................................................................................ 30
9.1.2 Symbolleiste für IR-Viewer .................................................................................... 32
9.1.3 Symbolleiste für IR-Profil ...................................................................................... 34
9.1.4 Symbolleiste für IR-Histogramm ........................................................................... 35
9.1.5 Symbolleiste für IR-Trend ...................................................................................... 36
9.2 Infrarotobjekte ....................................................................................................................... 38
9.2.1 IR-Viewer ............................................................................................................... 38
9.2.2 IR-Profil .................................................................................................................. 41
9.2.3 IR-Histogramm ...................................................................................................... 42
9.2.4 IR-Trend ................................................................................................................. 44
9.2.5 Digitalfoto .............................................................................................................. 46
9.2.6 Ergebnistabelle ..................................................................................................... 47
9.2.7 Feld ....................................................................................................................... 48
9.2.8 Übersichtstabelle .................................................................................................. 49

10 Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen .................................................................. 51


10.1 Anmerkung zum Arbeiten in der Microsoft® Word-Umgebung .......................................... 51
10.2 Erstellen von benutzerdefinierten Vorlagen für Infrarotberichte .......................................... 52
10.2.1 Deckblatt und Rückseite ....................................................................................... 53

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 ix
10.2.2 Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage .................................................. 54
[Link] Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) ........................ 55
[Link] Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) ....................................... 56
[Link] Einfügen von IR-Profilen (Objekte) ................................................... 57
[Link] Einfügen von IR-Trends (Objekte) ..................................................... 58
[Link] Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) ......................................... 59
[Link] Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) ...................................... 60
[Link] Einfügen von Feldern (Objekte) ........................................................ 61
[Link] Verbinden von Objekten ................................................................... 62
[Link] Anpassen der Größe von Infrarotobjekten ....................................... 63
[Link] Verschieben von Messwerkzeugen .................................................. 64
[Link] Auswählen von Messwerkzeugen .................................................... 65
[Link] Wechseln zwischen Messwerkzeugen ............................................. 66
[Link] Klonen von Messwerkzeugen ........................................................... 67
[Link] Löschen von Messwerkzeugen ........................................................ 68
[Link] Löschen von Infrarotobjekten ........................................................... 69
[Link] Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) ......................................... 70
[Link] Löschen von Übersichtstabellen (Objekte) ...................................... 71
[Link] Löschen von Feldern ........................................................................ 72
10.3 Erstellen von benutzerdefinierten Vorlagen für Infrarotberichte mit einer vorhandenen
Vorlage .................................................................................................................................. 73

11 Erstellen von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word ..................................................... 74


11.1 Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word ...................... 74
11.2 Erstellen von Microsoft® Word-Feldern und Verknüpfen der Felder mit einer
Dokumenteigenschaft .......................................................................................................... 76
11.2.1 In Microsoft® Word XP ......................................................................................... 76

12 Erstellen von Textkommentardateien ........................................................................................... 77


12.1 Erstellen von Textkommentardateien ................................................................................... 77
12.2 Verknüpfen von Textkommentaren mit Ergebnistabellen .................................................... 78

13 Erstellen von Emissionsgradtabellen-Dateien ............................................................................ 81

14 Erstellen von Formeln .................................................................................................................... 83


14.1 Erstellen von einfachen Formeln .......................................................................................... 84
14.2 Erstellen von Bedingungsformeln mit der Anweisung if ...................................................... 86

15 Konvertieren von radiometrischen Sequenzdateien .................................................................. 89

16 Softwarereferenzen ........................................................................................................................ 91
16.1 FLIR Reporter Professional-Menü ........................................................................................ 92
16.2 Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe ................................................................... 94
16.3 Kontextmenüs für IR-Viewer ................................................................................................. 95
16.3.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 97
[Link] Die Registerkarte Farben .................................................................. 97
[Link] Die Registerkarte Isotherme ............................................................. 99
[Link] Die Registerkarte Kommentare ......................................................... 101
[Link] Die Registerkarte Objektparameter .................................................. 103
[Link] Die Registerkarte Voreinstellungen ................................................... 105
16.4 Kontextmenü für Isothermen und Infrarotskalen ................................................................. 106
16.5 Kontextmenü für Messwerkzeuge ........................................................................................ 107
16.5.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 108
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 108

x Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
[Link] Die Registerkarte Objektparameter .................................................. 109
[Link] Die Registerkarte Größe/Position ...................................................... 110
16.6 Kontextmenü für IR-Profile .................................................................................................... 111
16.6.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 112
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 112
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 113
[Link] Die Registerkarte Linien .................................................................... 114
16.7 Kontextmenü für IR-Histogramme ........................................................................................ 115
16.7.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 116
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 116
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 118
[Link] Die Registerkarte Linien .................................................................... 119
16.8 Kontextmenü für IR-Trends ................................................................................................... 120
16.8.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 121
[Link] Die Registerkarte Anschließen .......................................................... 121
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 122
[Link] Die Registerkarte Vorhersage ........................................................... 123
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 125
[Link] Die Registerkarte Linie ...................................................................... 126
16.9 Kontextmenü für Digitalfotos ................................................................................................ 127
16.10 Kontextmenü für Ergebnistabellen ....................................................................................... 128
16.11 Kontextmenü für Felder ........................................................................................................ 129
16.12 Kontextmenü für Übersichtstabellen .................................................................................... 130

17 Unterstützte Dateiformate im IR-Viewer ....................................................................................... 131

18 Informationen zu FLIR Systems .................................................................................................... 133


18.1 Mehr als nur eine Infrarotkamera ......................................................................................... 134
18.2 Weitere Informationen .......................................................................................................... 134
18.3 Support für Kunden .............................................................................................................. 134
18.4 Bilder ..................................................................................................................................... 135

19 Thermografische Messtechniken ................................................................................................. 137


19.1 Einleitung .............................................................................................................................. 137
19.2 Emissionsgrad ...................................................................................................................... 137
19.2.1 Ermitteln des Emissionsgrades eines Objekts ..................................................... 138
[Link] Schritt 1: Bestimmen der reflektierten Strahlungstemperatur .......... 138
[Link] Schritt 2: Ermitteln des Emissionsgrades ......................................... 140
19.3 Reflektierte scheinbare Temperatur ..................................................................................... 141
19.4 Abstand ................................................................................................................................. 141
19.5 Relative Luftfeuchtigkeit ........................................................................................................ 141
19.6 Weitere Parameter ................................................................................................................ 141

20 Geschichte der Infrarot-Technologie ............................................................................................ 143

21 Theorie der Thermografie .............................................................................................................. 149


21.1 Einleitung .............................................................................................................................. 149
21.2 Das elektromagnetische Spektrum ...................................................................................... 149
21.3 Strahlung des schwarzen Körpers ....................................................................................... 150
21.3.1 Plancksches Gesetz ............................................................................................. 151
21.3.2 Wiensches Verschiebungsgesetz ......................................................................... 153
21.3.3 Stefan-Boltzmann-Gesetz ..................................................................................... 154
21.3.4 Nicht-schwarze Körper als Strahlungsquellen ..................................................... 155
21.4 Halb-transparente Infrarotmaterialien .................................................................................. 158

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 xi
22 Die Messformel ............................................................................................................................... 159

23 Emissionstabellen .......................................................................................................................... 165


23.1 Referenzen ............................................................................................................................ 165
23.2 Wichtiger Hinweis zu den Emissionsgradtabellen ............................................................... 165
23.3 Tabellen ................................................................................................................................. 166

24 Glossar ............................................................................................................................................. 183

xii Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
1
1 Hinweise für Benutzer
Typografische In diesem Handbuch gelten die folgenden typografischen Konventionen:
Konventionen
■ Halbfett wird für Menünamen, Menübefehle sowie Elemente und Schaltflächen
in Dialogfeldern verwendet.
■ Kursiv wird für wichtige Informationen verwendet.
■ Monospace wird für Codebeispiele verwendet.
■ GROSSBUCHSTABEN werden für Tastenbezeichnungen verwendet.

Benutzerforen In unseren Benutzerforen können Sie sich mit anderen Thermografen auf der ganzen
Welt über Ideen, Probleme und Infrarotlösungen austauschen. Die Foren finden Sie
hier:
[Link]

Zusätzliche Lizenz- Diese Software wird im Rahmen einer Einzelbenutzerlizenz verkauft. Mit dieser Lizenz
informationen kann der Benutzer die Software auf einem beliebigen kompatiblen Computer instal-
lieren und verwenden, wobei die Software nicht auf mehreren Computern gleichzeitig
verwendet werden darf. Zu Archivierungszwecken darf eine (1) Sicherungskopie der
Software erstellt werden.

Bestimmungen der Die hier beschriebenen Produkte werden möglicherweise von der US-amerikanischen
US-amerikani- Regierung in Bezug auf Export/Re-Export und Transfer kontrolliert. Eine Verbreitung
schen Regierung entgegen den Bestimmung des US-amerikanischen Gesetzes ist untersagt. Wenden
Sie sich bei Fragen an FLIR Systems.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 1
1 – Hinweise für Benutzer

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

2 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
2 Hilfe für Kunden
Allgemein Die Kundenhilfe finden Sie hier: 2
[Link]

Fragen stellen Um eine Frage an das Team der Kundenhilfe stellen zu können, müssen Sie sich als
Benutzer registrieren. Die Online-Registrierung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
Sie müssen kein registrierter Benutzer sein, um in der Informationsdatenbank nach
vorhandenen Fragen und Antworten suchen zu können.
Wenn Sie eine Frage stellen möchten, sollten Sie folgende Informationen zur Hand
haben:
■ Kameramodell
■ Seriennummer der Kamera
■ Kommunikationsmodell oder -methode zwischen Kamera und PC (z. B. HDMI
Ethernet, USB™ oder FireWire™)
■ Betriebssystem Ihres Computers
■ Version von Microsoft® Office
■ Vollständiger Name, Veröffentlichungs- und Revisionsnummer des Handbuchs

Downloads Darüber hinaus sind auf der Website der Kundenhilfe folgende Downloads verfügbar:
■ Firmware-Updates für Ihre Infrarotkamera
■ Programm-Updates für Ihre PC-Software
■ Benutzerdokumentation
■ Anwendungsberichte
■ Technische Veröffentlichungen

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 3
2 – Hilfe für Kunden

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

4 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
3 Aktualisierung der
Dokumentation
Allgemein Unsere Handbücher werden mehrmals jährlich aktualisiert. Zudem veröffentlichen
wir regelmäßig auch wichtige Änderungsmitteilungen zu Produkten. 3
Die neuesten Handbücher und Mitteilungen finden Sie auf der Registerkarte Download
unter:
[Link]
Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten. Im Download-Bereich finden
Sie auch die neuesten Versionen von Handbüchern unserer anderen Produkte sowie
Handbücher für historische und ausgelaufene Modelle.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 5
3 – Aktualisierung der Dokumentation

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

6 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 Montage
4.1 Systemanforderungen
Betriebssystem ■ Microsoft® Windows® XP Pro 32-Bit mit Service Pack 3 (SP3)
■ Microsoft® Windows® Vista 32-Bit mit Service Pack 1 (SP1)
■ Microsoft® Windows® Vista 64-Bit mit Service Pack 1 (SP1)

Hardware Microsoft® Windows® XP:


4
■ PC mit Intel® 800-MHz-Pentium-Prozessor oder AMD Opteron-, AMD Athlon 64-
oder AMD Athlon XP-Prozessor
■ 512 MB RAM oder größer
■ 20 GB verfügbarer Festplattenspeicher
■ CD-ROM- oder DVD-ROM-Laufwerk
■ Super VGA-Monitor (1024 × 768) oder Monitor mit höherer Auflösung
■ Internetzugang erforderlich für Webupdates
■ Tastatur und Microsoft®-Maus oder kompatibles Zeigegerät
Microsoft® Windows® Vista:
■ PC mit 1-GHz-Prozessor (32-Bit x86)
■ 1 GB RAM oder größer
■ 40-GB-Festplatte mit mindestens 15 GB freiem Festplattenspeicher
■ DVD-ROM-Laufwerk
■ Unterstützung für DirectX 9-Grafiken mit:
■ WDDM-Treiber
■ 128 MB Grafikspeicher (Minimum)
■ Pixel Shader 2.0 in Hardware
■ 32 Bit per Pixel
■ Super VGA-Monitor (1024 × 768) oder Monitor mit höherer Auflösung
■ Internetzugang (möglicherweise kostenpflichtig)
■ Audioausgang
■ Tastatur und Microsoft®-Maus oder kompatibles Zeigegerät

Software ■ Microsoft® Office® 2003 mit Service Pack 3 (SP3)


■ Microsoft® Office® 2007 mit Service Pack 1 (SP1)

Verwandte Weitere Informationen zu den Systemanforderungen der genannten Betriebssysteme


Themen finden Sie unter folgender Adresse: [Link]

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 7
4 – Montage

4.2 Installation von FLIR Reporter Professional


4.2.1 Installation von Windows® XP

HINWEIS ■ Wenn Ihre Softwarelizenz die Verwendung eines Sicherheitsgeräts vorsieht,


schließen Sie das Sicherheitsgerät an einen freien USB-Anschluss am Computer
an, bevor Sie die Lizenznummer eingeben.
■ Die Lizenznummer ist auf der Rückseite der CD-ROM-Hülle aufgedruckt.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um FLIR Reporter Professional auf Ihrem Computer
zu installieren:
4
1 Sie haben folgende Möglichkeiten:
■ Wenn eine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional auf
Ihrem Computer installiert ist, entfernen Sie diese Version mit Hilfe der
Option Software von Microsoft® Windows (Start → Einstellungen →
Software).
■ Wenn keine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional
auf Ihrem Computer installiert ist, fahren Sie mit Schritt 2 fort.

2 Schließen Sie alle laufenden Programme einschließlich Microsoft® Outlook.

3 Legen Sie die FLIR Reporter Professional-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk


des Computers ein. Die Installation müsste automatisch gestartet werden.
Wird die Installation nicht automatisch gestartet, öffnen Sie den Win-
dows®-Explorer, und doppelklicken Sie auf die Datei [Link] auf der
CD-ROM.

4 Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

HINWEIS ■ Bei diesem Installationsvorgang wird Ihrem Computer ein Neevia docCreator
hinzugefügt.
■ Nach der Installation müssen Sie sicherstellen, dass die Sicherheitsstufe für Makros
in Microsoft® Word nicht auf Hoch gesetzt ist (Extras → Makros → Sicherheit).
Falls doch, stellen Sie Mittel ein.
■ Wenn Sie einen Bericht öffnen, werden Sie gefragt, ob Sie die Makros deaktivieren
oder aktivieren möchten. Klicken Sie immer auf Makros aktivieren.

8 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 – Montage

4.2.2 Installation unter Windows® Vista

HINWEIS ■ Wenn Ihre Softwarelizenz die Verwendung eines Sicherheitsgeräts vorsieht,


schließen Sie das Sicherheitsgerät an einen freien USB-Anschluss am Computer
an, bevor Sie die Lizenznummer eingeben.
■ Die Lizenznummer ist auf der Rückseite der CD-ROM-Hülle aufgedruckt.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um FLIR Reporter Professional zu installieren:

1 Sie haben folgende Möglichkeiten:


■ Wenn eine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional auf
Ihrem Computer installiert ist, entfernen Sie diese Version mit Hilfe der 4
Option Software von Microsoft® Windows (Start → Einstellungen →
Software).
■ Wenn keine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional
auf Ihrem Computer installiert ist, fahren Sie mit Schritt 2 fort.

2 Schließen Sie alle laufenden Programme einschließlich Microsoft® Outlook.

3 Legen Sie die FLIR Reporter Professional-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk


des Computers ein. Die Installation müsste automatisch gestartet werden.
Wird die Installation nicht automatisch gestartet, öffnen Sie den Win-
dows®-Explorer, und doppelklicken Sie auf die Datei [Link] auf der
CD-ROM.

4 Klicken Sie im Dialogfeld Automatische Wiedergabe auf [Link] ausfüh-


ren (Published by FLIR Systems).

5 Bestätigen Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung, dass Sie FLIR


Reporter Professional installieren möchten.

6 Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

HINWEIS ■ Bei diesem Installationsvorgang wird Ihrem Computer ein Neevia docCreator
hinzugefügt.
■ Nach der Installation müssen Sie sicherstellen, dass die Sicherheitsstufe für Makros
in Microsoft® Word nicht auf Hoch gesetzt ist (Extras → Makros → Sicherheit).
Falls doch, stellen Sie Mittel ein.
■ Wenn Sie einen Bericht öffnen, werden Sie gefragt, ob Sie die Makros deaktivieren
oder aktivieren möchten. Klicken Sie immer auf Makros aktivieren.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 9
4 – Montage

4.2.3 Beheben von Lizenzierungsproblemen

Vorgehensweise Gegen Sie folgendermaßen vor, um Probleme bei der Lizenzierung zu beheben:

1 Wenn Sie Programme unter Microsoft® Windows® installieren, sollten Sie


andere Programme schließen. Dies gilt auch für FLIR Reporter Professional.
Denken Sie daran, dass möglicherweise Microsoft® Windows® Update
und andere automatische Installationsprogramme im Hintergrund ausgeführt
werden. Stellen Sie sicher, dass rechts unten auf Ihrem Bildschirm das
Symbol für Microsoft® Windows® Update nicht im Systemfach der Win-
dows-Taskleiste angezeigt wird. Beenden Sie alle anderen Installationspro-
4 gramme, oder installieren Sie FLIR Reporter Professional, nachdem die
anderen Installationsprogramme abgeschlossen wurden.

2 Vergewissern Sie sich, dass der von Ihnen eingegebene Lizenzschlüssel


der aktuellen Programmversion entspricht.

3 Vergewissern Sie sich, dass Sie den Lizenzschlüssel korrekt eingegeben


haben. Achten Sie auf die Unterschiede zwischen '1' (Ziffer) und 'l' (Buch-
stabe), '0' (Ziffer) und 'O' (Buchstabe) usw.

4 Wenn Sie die FLIR Reporter Professional-Programmversion mit Sicherheits-


gerät erworben haben, stellen Sie sicher, dass Sie das USB-Gerät einge-
steckt haben, bevor Sie auf "Weiter" klicken.

5 Wenn Sie die oben genannten Schritte 1 – 4 überprüft haben, klicken Sie
erneut auf "Weiter". Wenn das Problem weiterhin auftritt, fordern Sie über
[Link] Hilfe an.

10 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 – Montage

4.3 Entfernen von FLIR Reporter Professional


Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um FLIR Reporter Professional von Ihrem Computer
zu entfernen:

1 Schließen Sie alle Anwendungen.

2 Legen Sie die FLIR Reporter Professional-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk


des Computers ein.

3 Wenn das Dialogfeld des InstallShield-Assistenten angezeigt wird, gehen


Sie folgendermaßen vor: 4
1 Klicken Sie auf Entfernen.
2 Klicken Sie auf Weiter.
3 Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

HINWEIS Sie können FLIR Reporter Professional auch mit Hilfe der Option Software von Micro-
soft® Windows von Ihrem Computer entfernen (Start → Einstellungen → Software).

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 11
4 – Montage

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12 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
5 Verwalten von Lizenzen
5.1 Registrieren Ihres Produkts
Allgemein Es ist wichtig, dass Sie Ihr Produkt registrieren. Auf diese Weise sind Sie zu Folgen-
dem berechtigt:
■ Kostenlose Programm-Updates
■ Kostenloser und unbegrenzter technischer Support auf [Link]
■ Rechtzeitige Informationen zu neuen Releases

Abbildung T638251;a1

Vorgehensweise Wenn Sie Ihr Produkt registrieren möchten, füllen Sie die erforderlichen Felder aus
und klicken auf Registrieren.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 13
5 – Verwalten von Lizenzen

5.2 Aktivieren Ihrer Lizenz


Allgemein Wenn Sie FLIR Reporter Professional zum ersten Mal starten, können Sie eine der
folgenden Optionen auswählen:
■ Aktivieren Sie FLIR Reporter Professional, indem Sie Ihre Seriennummer eingeben.
■ Kaufen Sie FLIR Reporter Professional und erhalten Sie eine Seriennummer zur
Aktivierung.
■ Verwenden Sie FLIR Reporter Professional kostenlos während eines Testzeitraums.

Abbildung T638252;a1

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um FLIR Reporter Professional zu aktivieren:

1 Starten Sie FLIR Reporter Professional.

2 Wählen Sie im Dialogfeld zur Webaktivierung Ich habe eine Seriennummer


und möchte FLIR Reporter Professional aktivieren. aus.

3 Klicken Sie auf Weiter.

4 Geben Sie Ihre Seriennummer, Ihren Namen, Ihre Firma und Ihre E-Mail-
Adresse ein.

5 Klicken Sie auf Weiter.

6 Klicken Sie im Dialogfeld für die Webaktivierung auf Jetzt aktivieren. So


starten Sie den Vorgang für die Webaktivierung.

7 Wenn die Nachricht Online-Aktivierung war erfolgreich angezeigt wird,


klicken Sie auf Schließen.
Sie haben FLIR Reporter Professional nun erfolgreich aktiviert.

14 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
5 – Verwalten von Lizenzen

5.3 Übertragen Ihrer Lizenz


Allgemein Sie können eine Lizenz von einem Computer auf einen anderen übertragen, solange
Sie nicht die Anzahl an erworbenen Lizenzen auf einem Computer zur gleichen Zeit
überschreiten.
So können Sie die Software beispielsweise auf einem Desktop-Computer und einem
Laptop verwenden.

Abbildung T638254;a1

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Lizenz zu übertragen:

1 Starten Sie FLIR Reporter Professional.

2 Wählen Sie im Menü Hilfe die Option Lizenzinformationen anzeigen. Dar-


aufhin wird das oben gezeigte Programm zum Anzeigen von Lizenzen ge-
startet.

3 Klicken Sie in dieser Lizenzansicht auf Lizenz übertragen. Ein Dialogfeld


zum Deaktivieren wird angezeigt.

4 Klicken Sie in diesem Dialogfeld auf Deaktivieren.

5 Starten Sie FLIR Reporter Professional auf dem Computer, auf den Sie die
Lizenz übertragen möchten.
Sobald der Computer einen Zugriff auf das Internet hat, wird die Lizenz
automatisch übernommen.

HINWEIS Die Übernahme von Lizenzen basiert auf einem “Windhund”-Prinzip. Dies bedeutet,
dass der erste Computer, der einen Zugriff auf das Internet erhält, automatisch die
übertragene Lizenz übernimmt.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 15
5 – Verwalten von Lizenzen

5.4 Aktualisieren Ihres Produkts


Allgemein Wir veröffentlichen regelmäßige Softwareupdates, mit denen Sie das Programm ak-
tualisieren können.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um nach Updates zu suchen:

1 Wählen Sie im Menü Start die Option Programme > FLIR Systems > FLIR
Reporter Professional > Auf Aktualisierungen prüfen.

2 Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

16 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
6 Informationen zu FLIR Report
Center
Allgemein Wenn Sie FLIR Reporter Professional installieren, wird gleichzeitig FLIR Report Center
installiert. FLIR Report Center ist ein guter Ausgangspunkt für die Arbeit mit Infrarot-
berichten.

Wo finde ich FLIR FLIR Report Center finden Sie im Menü Start unter Programme (Start → Programme
Report Center? → FLIR Systems → FLIR Report Center).

Verwendung von In FLIR Report Center können Sie folgende Aktionen durchführen:
FLIR Report
■ Programm-Updates und News automatisch herunterladen
Center
■ Auf die Dateien der Online-Hilfe für FLIR Reporter Professional zugreifen
■ Anleitungen zum Erstellen von Berichten und Berichtsvorlagen anzeigen sowie
Textkommentardateien bearbeiten usw. 6
■ Systeminformationen zu Ihrem Computer suchen

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 17
6 – Informationen zu FLIR Report Center

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18 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
7 Suchen nach Dateien
Allgemein Nach der Installation von FLIR Reporter Professional wird rechts in Microsoft® Word
ein Aufgabenfenster angezeigt. Oben in diesem Aufgabenbereich können Sie Ihr
Festplattenlaufwerk nach Infrarotbildern, Digitalfotos und verschiedenen anderen
Dateien durchsuchen. Sie können diese Dateien per Drag & Drop in Ihren Bericht
oder Ihre Berichtsvorlage verschieben.

Informationen zu Die Suchmaschine sucht nach exakten Übereinstimmungen und unterstützt alphabe-
den tische Zeichen (a – z, A – Z) sowie numerische Zeichen (0 – 9). Numerische Zeichen
Suchparametern werden jedoch nicht als Text behandelt.
Wenn Sie eine Suchzeichenfolge eingeben, durchsucht die Suchmaschine eine Datei
nach dieser Zeichenfolge. Eine Suchzeichenfolge wie ‘25’ kann also beispielsweise
folgende Ergebnisse liefern:
■ IR_0025.jpg (‘25’ im Dateinamen)
■ Eine Bilddatei mit einem Textkommentar, der die Zahl ‘25’ enthält
■ Eine Bilddatei mit einer Bildbeschreibung, die die Zahl ‘25’ enthält
■ Eine Bilddatei mit einem Messpunkt, der ein Messergebnis von +25 °C aufweist
Ein Microsoft® Word-Dokument mit einer Dokumenteigenschaft, die den Ausdruck

‘25’ enthält
7

Informationen zu Mithilfe boolescher Ausdrücke können Sie Suchzeichenfolgen miteinander kombinie-


booleschen ren. Beispiel:
Ausdrücken
■ Um nach einer Bilddatei zu suchen, die sowohl einen Textkommentar, der die
Zahl ‘10’ enthält, als auch einen Messpunkt mit einem Messergebnis von +25 °C
aufweist, verwenden Sie den booleschen Ausdruck AND.
■ Um alle Dateien zu finden, die entweder einen Textkommentar, der die Zahl ‘10’
enthält, oder einen Messpunkt mit einem Messergebnis von +25 °C aufweisen,
verwenden Sie den booleschen Ausdruck OR.
In den nachfolgenden Beispielfällen können Sie jedoch keine booleschen Ausdrücke
verwenden:
■ Für die Suche nach IR_0025.jpg (‘25’ im Dateinamen) und einem Messpunkt mit
einem Messergebnis von +25 °C
■ Für die Suche nach IR_0025.jpg (‘25’ im Dateinamen) oder einem Messpunkt mit
einem Messergebnis von +25 °C

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um nach indexierten Dateien zu suchen:

1 Geben Sie die Suchzeichenfolge in den Fensterbereich in Microsoft® Word


ein.

2 Um eine Suche zu starten, klicken Sie auf Los.


Die Suchmaschine durchsucht daraufhin alle indexierten Dateien auf Ihrem
Computer und zeigt die Miniaturansichten in der Ergebnistabelle an. Nun
können Sie eine oder mehrere Dateien per Drag & Drop in den Bericht oder
die Berichtsvorlage verschieben.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 19
7 – Suchen nach Dateien

HINWEIS Für Microsoft® Word-Dokumente, werden nur folgende Informationen indexiert:


■ Dokumenteigenschaften
■ Dateiname
■ Geändert am
Der Aufgabenbereich wird nicht angezeigt, wenn Sie eine der folgenden Microsoft®
Office-Versionen installiert haben:
■ Microsoft® Office 2003 Standard
■ Microsoft® Office® 2007

20 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
7 – Suchen nach Dateien

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 21
8 Erstellen von Berichten
8.1 Erstellen von Berichten mit dem Assistenten
Allgemein Mit dem Assistenten können Sie vor der Erstellung Ihres Berichts Feinabstimmungen
und Anpassungen vornehmen.
Im Assistenten können Sie verschiedene Berichtsvorlagen für verschiedene Seiten
auswählen, Seiten nach oben oder unten verschieben, Sprachkommentare abspielen,
Textkommentare sowie Microsoft® Word-Dokumenteigenschaften lesen und bear-
beiten usw.

HINWEIS Bevor Sie einen Infrarotbericht erstellen, müssen Sie eine Berichtsvorlage (eine Mi-
crosoft® Word-Dokumentvorlage mit der Erweiterung *.dot) erstellen. Im Lieferumfang
von FLIR Reporter Professional sind jedoch bereits mehrere Berichtsvorlagen enthal-
ten, die möglicherweise für Ihre Zwecke geeignet sind.

Starten des Zum Starten des Assistenten haben Sie drei Möglichkeiten:
Assistenten
■ Öffnen Sie das Menü Start, und wählen Sie im Menü Programme eine Aufgabe
aus (Start → Programme → FLIR Systems → FLIR Reporter Professional).
■ Öffnen Sie das Menü Start, und wählen Sie über das FLIR Report Center eine
Aufgabe aus (Start → Programme → FLIR Systems → FLIR Report Center).
■ Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf die Schaltfläche FLIR.
8

22 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN 8

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 23
8 – Erstellen von Berichten

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht mit dem Assistenten zu erstellen:

1 Starten Sie den Assistenten.

2 Wählen Sie auf der Registerkarte Vorlagen die gewünschte Berichtsvorlage


aus. Eine Vorschau jeder Seite der Berichtsvorlage wird im Vorschaufenster
angezeigt.
10741803;a2

3 Auf der Registerkarte Bilder haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

■ Klicken Sie auf , und wählen Sie anschließend den Ordner aus, der
die gewünschten Bilder für Ihren Bericht enthält.

■ Klicken Sie auf , um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie nach


8 Bildern auf Ihrer Festplatte (unter Verwendung boolescher Ausdrücke
für die Suche nach Erstellungsdatum) oder in ThermaCAM™ Database
99 (sofern installiert) suchen können. Weitere Informationen zu diesem
Programm und zu Datenbankabfragen finden Sie im Benutzerhandbuch
zu ThermaCAM™ Database 99 (Publ.-Nr. 1557403).
Mit dem Schieberegler unten im mittleren Fensterbereich können Sie die
Größe der Miniaturansichten ändern.
Weitere Informationen zu Suchvorgängen finden Sie in Abschnitt 7 – Suchen
nach Dateien auf Seite 19.
10766603;a1

24 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten

4 Wählen Sie die Bilder aus, die Sie in Ihren Bericht aufnehmen möchten.
Sie haben mehrere Möglichkeiten, um die Bilder Ihrem Bericht hinzuzufügen:
■ Ziehen Sie die Bilder per Drag & Drop in den rechten Fensterbereich.
■ Fügen Sie die Bilder dem rechten Fensterbereich hinzu, indem Sie mit
der rechten Maustaste auf ein Bild klicken und anschließend Alle Bilder
hinzufügen oder Ausgewählte Bilder hinzufügen auswählen.

5 Wenn Sie weitere Änderungen an Ihrem Bericht vornehmen möchten, haben


Sie folgende Möglichkeiten:
■ Um die Reihenfolge der Seiten zu ändern, klicken Sie auf Seite nach
oben verschieben oder Seite nach unten verschieben.
■ Um Seiten zu löschen, klicken Sie auf Seite löschen oder Alle Seiten
löschen.
■ Um ein Bild im Bericht zu ersetzen, verschieben Sie ein anderes Bild auf
das Bild, das Sie ersetzen möchten.

6 Auf der Registerkarte Textkommentare haben Sie verschiedene Möglich-


keiten:
■ Bei Bildern mit Textkommentar können Sie den Textkommentarwert
ändern, indem Sie darauf klicken und einen neuen Wert eingeben.
■ Bei Bildern mit Sprachkommentar können Sie diesen abspielen.
Wenn eine Seite mehrere Bilder mit Text- oder Sprachkommentaren enthält,
müssen Sie das Bild auswählen, um den Textkommentar anzeigen oder
den Sprachkommentar abspielen zu können.
10742003;a2
8

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 25
8 – Erstellen von Berichten

7 Auf der Registerkarte Berichtseigenschaften können Sie Werte für Berich-


teigenschaften bearbeiten, indem Sie auf den Wert klicken und diesen än-
dern oder einen neuen Wert eingeben.
10742103;a2

8 Um den Bericht zu erstellen, klicken Sie auf Fertig stellen.

HINWEIS Wenn Sie bei der Erstellung des Berichts unterbrochen werden, können Sie die Sit-
zung speichern und den Assistenten schließen. Später können Sie die Sitzung erneut
öffnen und dort fortfahren, wo Sie unterbrochen wurden.

Eine Sitzung speichern und öffnen Sie mit Hilfe der Schaltflächen und
links unten im Fenster des Assistenten.

8
Verwandte Abschnitt 10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen auf Seite 51
Themen

26 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten

8.2 Erstellen von Berichten über den Menübefehl


Schnelleingabe
Allgemein Eine schnelle und einfache Methode zum Erstellen von Berichten stellt der Menübefehl
Schnelleingabe dar. Mit diesem Befehl können Sie ein vordefiniertes Seitenlayout
auswählen oder ein Seitenlayout individuell anpassen.

Mit einem Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein vorhandenes Seitenlayout zu verwenden:
vorhandenen
Seitenlayout 1 Wählen Sie im FLIR Reporter Professional-Menü die Option Schnelleingabe
aus. Daraufhin wird ein Dialogfeld mit Miniaturansichten vordefinierter Sei-
tenlayouts angezeigt.

2 Um einen Bericht zu erstellen, doppelklicken Sie auf das gewünschte Sei-


tenlayout.

3 Schließen Sie in Ihrem Microsoft® Word-Dokument Ihren Bericht ab, indem


Sie Infrarotbilder und Digitalfotos im IR-Viewer und Digitalfoto-Objekt öffnen.

Ändern von Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein vorhandenes Seitenlayout zu verwenden:
Seitenlayouts
1 Wählen Sie im FLIR Reporter Professional-Menü die Option Schnelleingabe
aus. Daraufhin wird ein Dialogfeld mit Miniaturansichten vordefinierter Sei-
tenlayouts angezeigt.

2 Wählen Sie das zu ändernde Seitenlayout aus.


8
3 Klicken Sie auf Schnelleingabe anpassen.

4 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor, und speichern Sie das
Seitenlayout unter einem beliebigen Vorlagennamen. Die Seite wird nun
entsprechend den vorherigen Einstellungen geändert.

Verwandte ■ Abschnitt 9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise auf Seite 30


Themen ■ Abschnitt 16.2 – Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe auf Seite 94

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 27
8 – Erstellen von Berichten

8.3 Erstellen von Berichten mit dem Rapid Report


Manager
Allgemein Mit dem Rapid Report Manager können Sie einen oder mehrere Rapid Report Ma-
nager-Symbole auf Ihrem Desktop erstellen, die jeweils unterschiedliche Einstellungen
aufweisen und verschiedene Berichtsvorlagen verwenden.
Wenn Sie Infrarotbilder oder Fotos per Drag & Drop auf ein Rapid Report Mana-
ger-Symbol ziehen, wird der Bericht im Hintergrund erstellt und in Microsoft® Word
angezeigt.

HINWEIS Bevor Sie einen Infrarotbericht erstellen, müssen Sie eine Berichtsvorlage (eine Mi-
crosoft® Word-Dokumentvorlage mit der Erweiterung *.dot) erstellen. Im Lieferumfang
von FLIR Reporter Professional sind jedoch bereits mehrere Berichtsvorlagen enthal-
ten, die möglicherweise für Ihre Zwecke geeignet sind.

Gültiges Das gültige Dateiformat für eine Rapid Report Manager-Datei lautet *.r8r.
Dateiformat

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht mit dem Rapid Report Manager
zu erstellen:

1 Klicken Sie im Menü Start auf Rapid Report Manager (Start → FLIR Systems
→ FLIR Reporter Professional → Rapid Report Manager).
8 2 Wählen Sie im Menü Datei die Option Vorlage wählen aus.

3 Durchsuchen Sie Ihr Dateisystem, um eine vorhandene Berichtsvorlage


auszuwählen.

4 Um diese Rapid Report Manager-Datei auf dem Desktop zu speichern,


klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter. Je nach Ihren Anforderun-
gen müssen Sie möglicherweise unterschiedliche Rapid Report Manager-Da-
teien mit verschiedenen Vorlagen erstellen.

5 Schließen Sie den Rapid Report Manager

6 Ziehen Sie die Fotos oder Infrarotbilder von ihrem Speicherort (Desktop,
Ordner im Windows® Explorer oder E-Mail mit Bildern in Microsoft® Out-
look) auf das Rapid Report Manager-Symbol.

7 Rapid Report Manager erstellt nun den Infrarotbericht basierend auf Ihrer
Berichtvorlage und den Einstellungen in dieser Rapid Report Manager-Datei.
Während der Erstellung wird eine Statusanzeige eingeblendet.

Verwandte ■ Abschnitt 9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise auf Seite 30


Themen ■ Abschnitt 10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen auf Seite 51

28 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten

8.4 Erstellen von Berichten über den Windows® Explorer


Allgemein Sie können Berichte auch direkt aus dem Windows® Explorer erstellen.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht direkt aus dem Windows® Explorer
zu erstellen:

1 Starten Sie den Windows® Explorer.

2 Gehen Sie zu dem Ordner oder Gerät mit den Fotos oder Infrarotbildern.

3 Wählen Sie ein oder mehrere Infrarotbilder aus.

4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Bilder.

5 Klicken Sie im eingeblendeten Kontextmenü auf Verwenden Sie diese


Vorlage zum Erstellen von Berichten und anschließend auf die zu verwen-
dende Berichtsvorlage.
Der Bericht wird jetzt im Hintergrund erstellt und in Microsoft® Word ange-
zeigt.

Verwandte Abschnitt 10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen auf Seite 51


Themen

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 29
9 Bildschirmelemente und deren
Verwendungsweise
9.1 Symbolleisten und Symbolleistenschaltflächen
9.1.1 Hauptsymbolleiste

HINWEIS ■ Wenn die Hauptsymbolleiste nicht angezeigt wird, wählen Sie die Symbolleiste
im Menü Symbolleisten aus (Ansicht → Symbolleisten → FLIR Reporter Profes-
sional).
■ In der Regel fügen Sie Infrarotobjekte nur dann über die Hauptsymbolleiste ein,
wenn Sie eine benutzerdefinierte Berichtsvorlage ganz neu entwerfen oder eine
vorhandene Berichtsvorlage bearbeiten.

Abbildung 10733803;a2

Erläuterung Die folgende Tabelle erläutert die Abbildung oben:

Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Viewer für Infrarotbilder und
eine Sequenzdatei einzufügen. Ein Infrarotbild oder eine Sequenzdatei
enthält gültige Temperaturdaten, die durch das Einfügen unterschiedlicher
Messwerkzeuge wie beispielsweise Messpunkte, Profile, Bereiche usw.,
ausgegeben werden können.

9 Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Profil einzufügen. Ein IR-Profil
enthält ein Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem In-
frarotbild anzeigt.

Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Histogramm einzufügen. Ein IR-
Histogramm enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veran-
schaulicht, indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.

Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Trend einzufügen. Ein Trend
ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf
der y-Achse und Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse
sortiert nach Uhrzeit-, Seitenzahl- oder Textkommentarwerten. Es kann
auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzei-
gen.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Digitalfoto einzufügen. Dieses Foto
kann mit einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslicht-
kamera aufgenommen worden sein, die in einigen Infrarotkameras von
FLIR Systems integriert ist. Verwenden Sie diese Methode nur zum Einfü-
gen eines Fotos, wenn Sie eine Berichtsvorlage entwerfen. In allen ande-
ren Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos im Menü Einfügen
auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).

30 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

Klicken Sie auf diese Option, um eine Ergebnistabelle in Ihr aktuelles


Dokument einzufügen. In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse
der im Infrarotbild dargestellten Messwerkzeuge sowie andere auf das
Infrarotbild bezogene Informationen angezeigt.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Feld in Ihr aktuelles Dokument ein-
zufügen. Ein Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild ver-
knüpft werden.

Klicken Sie auf diese Option, um eine Übersichtstabelle einzufügen. In


einer Übersichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarot-
bildern im Bericht, jeweils eine Zeile pro Bild, angezeigt.

Klicken Sie auf diese Symbolleistenschaltfläche und anschließend auf


ein Infrarotobjekt, um das Infrarotobjekt aus Ihrem Bericht zu entfernen.

Klicken Sie auf diese Option, um Infrarotobjekte miteinander zu verknüp-


fen, beispielsweise ein IR-Profil mit einem IR-Viewer.

Klicken Sie auf diese Option, um mit Hilfe der Funktion Schnelleingabe
einen Bericht zu erstellen. Weitere Informationen zu dieser Funktion finden
Sie in folgenden Abschnitten:
■ Abschnitt 8.2 – Erstellen von Berichten über den Menübefehl Schnel-
leingabe auf Seite 27.
■ 16.2Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe94

Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu duplizieren und
das Duplikat nach der aktuellen Seite einzufügen.

Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu löschen.


9
Klicken Sie auf diese Option, um den Entwurfsmodus von Microsoft®
Word aufzurufen. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie Berichtsvorla-
gen erstellen oder Objekte auswählen und verschieben möchten.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Adobe® PDF-Dokument aus dem
Microsoft® Word-Dokument zu erstellen. Eine kostenfreie Version von
Adobe® Reader ist über [Link]
[Link] erhältlich.

Klicken Sie auf diese Option, um den Aufgabenbereich anzuzeigen.

Klicken Sie auf diese Option, um die Onlinehilfe anzuzeigen.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 31
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.1.2 Symbolleiste für IR-Viewer

Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Viewer ausgewählt ist.

Abbildung 10733903;a2

Erläuterung Die folgende Tabelle erläutert die Abbildung oben:

Klicken Sie auf diese Option, um das Auswahlwerkzeug anzuzeigen, das


ähnlich funktioniert wie andere Auswahlwerkzeugen in Textverarbeitungs-
und DTP-Programmen. Mit Hilfe des Auswahlwerkzeugs können Sie
Messwerkzeuge auswählen.

Klicken Sie auf diese Option, um einen Messpunkt mit einem zugehörigen
Anzeiger einzublenden, mit dem Sie die Temperaturwerte bestimmen
können, indem Sie ihn über das Infrarotbild bewegen. Wenn Sie auf das
Bild klicken, erstellt der fliegende Messpunkt auf dem Bild einen festen
Messpunkt. Um den Modus für den fliegenden Messpunkt zu beenden,
drücken Sie ESC.

Klicken Sie auf diese Option, um feste Messpunkte auf Infrarotbildern zu


erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle
angezeigt werden.

Klicken Sie auf diese Option, um Bereiche auf Infrarotbildern zu erstellen.


Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt
werden.
9 Klicken Sie auf diese Option, um ellipsenförmige Bereiche auf Infrarotbil-
dern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebni-
stabelle angezeigt werden.

Klicken Sie auf diese Option, um Polygonbereiche auf Infrarotbildern zu


erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle
angezeigt werden.

Klicken Sie auf diese Option, um eine Linie auf Infrarotbildern zu erstellen.
Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.

Klicken Sie auf diese Option, um eine gewinkelte Linie auf Infrarotbildern
zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil an-
gezeigt werden.

Klicken Sie auf diese Option, um den Unterschied zwischen zwei Tempe-
raturen zu berechnen, beispielsweise zwei Messpunkten oder einem
Messpunkt und der maximalen Temperatur im Bild. Das Ergebnis der
Berechnung wird sowohl als QuickInfo als auch als Ergebnis in der Ergeb-
nistabelle angezeigt.
Wenn Sie diese Symbolleiste verwenden möchten, muss mindestens eine
Messfunktion auf Ihrem Bild angezeigt werden.

32 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

Klicken Sie auf diese Option, um eine Markierung zu erstellen, die Sie an
jede beliebige Stelle in einem Bild verschieben und mit der Sie auf einen
bestimmten Bereich verweisen können.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Menü anzuzeigen, in dem Sie eine
der folgenden Aktionen durchführen können:
■ Eine Isotherme zwischen zwei Temperaturstufen einfügen. Auf diese
Weise werden alle Temperaturen zwischen zwei Temperaturstufen in
einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isotherme über einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise
werden alle Temperaturen oberhalb einer bestimmten Temperaturstufe
in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isotherme unterhalb einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese
Weise werden alle Temperaturen unterhalb einer bestimmten Tempe-
raturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isothermenfarbe festlegen, die angezeigt wird, wenn die Kamera
einen Bereich in der Gebäudestruktur identifiziert, für den Feuchtig-
keitsrisiko besteht (ein Alarm für Luftfeuchtigkeit).
■ Eine Isothermenfarbe festlegen, die angezeigt wird, wenn die Kamera
eine Stelle an einer Wand identifiziert, an der möglicherweise ein
Wärmedämmungsmangel besteht (ein Wärmedämmungsalarm).
Weitere Informationen zu Alarmen finden Sie in Abschnitt [Link] – Die
Registerkarte Isotherme auf Seite 99.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Rechteck um den Bereich zu ziehen,
den Sie vergrößern möchten.
Wenn Sie den Zoommodus verwenden, wird in der oberen rechten Ecke
eine Miniaturansicht eingeblendet, die den Bereich anzeigt, den Sie ver-
größert haben. Sie können den Bereich verschieben, indem Sie die linke 9
Maustaste gedrückt halten und die Maus in eine beliebige Richtung be-
wegen.
Wenn Sie den Zoommodus verlassen möchten, wählen Sie im Menü
Zoom die Option 1x aus, oder drücken Sie die Leertaste auf der Tastatur.

Klicken Sie auf diese Option, um ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto
zusammenzuführen. Durch das Zusammenführen der Bilder kann die
exakte Position von Temperaturauffälligkeiten einfacher ermittelt werden.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Verschieben von Messwerkzeugen auf Seite 64.
■ Abschnitt [Link] – Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65.
■ Abschnitt [Link] – Wechseln zwischen Messwerkzeugen auf Seite 66.
■ Abschnitt [Link] – Klonen von Messwerkzeugen auf Seite 67.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Messwerkzeugen auf Seite 68.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 33
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.1.3 Symbolleiste für IR-Profil

Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Profil ausgewählt ist.

Abbildung 10734003;a1

Erläuterung Die folgende Tabelle erläutert die Abbildung oben:

Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Profils zu erstellen.

Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Profils ein- bzw. auszublenden.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Profilen (Objekte) auf Seite 57.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.6 – Kontextmenü für IR-Profile auf Seite 111.

34 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.1.4 Symbolleiste für IR-Histogramm

Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Histogramm ausgewählt ist.

Abbildung 10734103;a1

Erläuterung Die folgende Tabelle erläutert die Abbildung oben:

Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Histogramm zu erstellen.

Klicken Sie auf diese Option, um die Farben im Diagramm des IR-Histo-
gramms ein- bzw. auszublenden.

Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Histogramms ein- bzw. auszublenden.

Klicken Sie auf diese Option, um einen Band-Schwellenwert im IR-Histo-


gramm zu verwenden.
Ein Band-Schwellenwert gibt an, wie viel Prozent der Pixel unterhalb eines
unteren Temperaturwertes, zwischen einem unteren und einem oberen
Temperaturwert sowie oberhalb eines oberen Temperaturwertes liegen.
Die Prozentangaben werden in der Schwellenwert-Legende unter dem
IR-Histogramm angezeigt.

Klicken Sie auf diese Option, um einen Schritt-Schwellenwert im IR-Histo-


gramm zu verwenden.
Ein Schritt-Schwellenwert gibt an, wie viel Prozent der Pixel unterhalb 9
bzw. oberhalb einer bestimmten Temperatur liegen. Die Prozentangaben
werden in der Legende unterhalb des IR-Histogramms angezeigt.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) auf Seite 56.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.7 – Kontextmenü für IR-Histogramme auf Seite 115.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 35
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.1.5 Symbolleiste für IR-Trend

Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Trend ausgewählt ist.

Abbildung 10734203;a1

Erläuterung Die folgende Tabelle erläutert die Abbildung oben:

Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Trends zu erstellen.

Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Trends ein- bzw. auszublenden.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Trends (Objekte) auf Seite 58.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.8 – Kontextmenü für IR-Trends auf Seite 120.

36 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 37
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2 Infrarotobjekte
9.2.1 IR-Viewer

HINWEIS In der Regel fügen Sie einen IR-Viewer nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.

Einfügen von
Um einen IR-Viewer einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Viewern

Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.

Ein IR-Viewer mit 10758303;a2

einem Infrarotbild

Callouts Die folgende Tabelle enthält Informationen zur oben stehenden Abbildung:

1 Infrarotbild

2 Schieberegler zum Anpassen von Level und Span

3 Temperaturskala

4 Gibt an, dass die Bilddatei eingebettete GPS-Daten enthält. Klicken Sie auf
den Globus, um die Position auf einer Karte anzuzeigen.

5 Anzeige, dass die Bilddatei einen Textkommentar enthält

6 Anzeige, dass die Bilddatei einen Sprachkommentar enthält

7 Schieberegler zum Steuern der Bildfusion.


Schieben Sie den Regler nach links oder rechts, um ein Infrarotbild und
ein Digitalfoto zusammenzuführen. Weitere Informationen zur Bildfusion
finden Sie in Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.

38 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

Ein IR-Viewer mit 10741703;a2

einer
Sequenzdatei

Callouts Die folgende Tabelle enthält Informationen zur oben stehenden Abbildung:

1 Infrarotsequenz

2 Schieberegler zum Anpassen der Skalengrenzwerte

3 Steuerelemente für die Wiedergabe der Sequenzdatei

4 Temperaturskala

5 Gibt an, dass die Bilddatei eingebettete GPS-Daten enthält. Klicken Sie auf
den Globus, um die Position auf einer Karte anzuzeigen.

6 Statusanzeige 9

Erläuterung Ein IR-Viewer ist ein Platzhalter für Infrarotbilder und Sequenzdateien. Ein Infrarotbild
enthält gültige Temperaturdaten, die durch das Einfügen unterschiedlicher Messwerk-
zeuge wie beispielsweise Messpunkte, Profile, Flächen usw. ausgegeben werden
können.

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Viewer zählen die fol-
Aufgaben genden:
■ Um die Skalengrenzwerte zu ändern, bewegen Sie die Schieberegler nach links
oder rechts.
■ Zur Steuerung der Bildfusion schieben Sie den Regler nach rechts oder links, um
ein Infrarotbild und ein Digitalfoto zusammenzuführen. Die Bildfusion können Sie
außerdem auf folgende Arten steuern:
■ Um das Infrarotbild bzw. Digitalbild allein anzuzeigen, klicken Sie auf das ent-
sprechende Symbol am rechten oder linken Ende des Balkens.
■ Um den Schieberegler in der Mitte des Balkens zu positionieren, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf den Balken.
■ Um den Schieberegler an eine bestimmte Position auf dem Balken zu verschie-
ben, doppelklicken Sie an dieser Position auf den Balken.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 39
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

■ Um den Schieberegler in kleinen Schritten nach rechts oder links zu verschie-


ben, klicken Sie rechts oder links neben dem Regler auf den Balken.
Weitere Informationen zur Bildfusion finden Sie in Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs
für IR-Viewer auf Seite 95.
■ Um automatisch optimale Helligkeit und Kontrast in einem Bild einzustellen, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Schieberegler.
■ Um beide Schieberegler gemeinsam zu bewegen, halten Sie die UMSCHALTTASTE
gedrückt, und bewegen Sie einen der Schieberegler.
■ Um ein neues Infrarotbild oder eine neue Sequenzdatei zu öffnen, doppelklicken
Sie auf den IR-Viewer. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf den IR-
Viewer klicken und Öffnen auswählen.
■ Um einen Sprachkommentar wiederzugeben, klicken Sie auf das Symbol für
Sprachkommentar. Das Symbol für Sprachkommentar ist nur dann sichtbar, wenn
das Bild einen Sprachkommentar enthält.
■ Um einen Textkommentar anzuzeigen, klicken Sie auf das Symbol für Textkom-
mentar. Das Symbol für Textkommentar ist nur dann sichtbar, wenn das Bild einen
Textkommentar enthält.
■ Klicken Sie auf das Globussymbol, um die Position, an der das Bild aufgenommen
wurde, auf einer Karte anzuzeigen. Hierfür muss das Bild GPS-Daten enthalten.
■ Zum Einfügen von Messwerkzeugen klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche
in der Symbolleiste.
■ Um das Bild unter einem anderen Dateinamen zu speichern, klicken Sie mit der
rechten Maustaste und wählen Speichern unter.
■ Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild und
wählen Zoom.
■ Um Einstellungen hinsichtlich Farben, Isothermen, Textkommentare, Objektpara-
meter und Voreinstellungen zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das Bild und wählen Einstellungen.
Um ein Bild nach links oder rechts zu drehen, klicken Sie mit der rechten
9 ■
Maustaste auf das Bild und wählen Nach links drehen oder Nach rechts drehen.
■ Um Messwerkzeuge mit Hilfe eines Menüs anstatt über die Symbolleistenschalt-
flächen einzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild, und wählen
Sie im Untermenü Messung ein Messwerkzeug aus.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
te 55.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.

40 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.2 IR-Profil

HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Profil nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.

Einfügen von
Um ein IR-Profil einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Profilen

Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.

Abbildung 10738103;a1

Erläuterung Ein IR-Profil enthält ein Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem
Infrarotbild anzeigt.

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Profil zählen die fol- 9
Aufgaben genden:
■ Um ein 3D-Rendering zu erstellen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die entspre-
chende Schaltfläche, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das IR-Profil,
und wählen Sie 3D-Ansicht aus.
■ Um Rasterlinien ein- oder auszublenden, klicken Sie auf die entsprechende
Schaltfläche in der Symbolleiste, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das IR-Profil, und wählen Sie Rasterlinien aus.
■ Um die Legende ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das IR-Profil, und wählen Sie Legende aus.
■ Um die x- und y-Achse zu vertauschen, klicken Sie auf mit der rechten Maustaste
auf das IR-Profil, und wählen Sie x- & y-Achsen vertauschen aus.
■ Um Einstellungen hinsichtlich allgemeiner Einstellungen, Farbe und Linien zu
ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das IR-Profil und wählen Ein-
stellungen.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.3 – Symbolleiste für IR-Profil auf Seite 34.


Themen ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Profilen (Objekte) auf Seite 57.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.6 – Kontextmenü für IR-Profile auf Seite 111.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 41
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.3 IR-Histogramm

HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Histogramm nur beim Entwerfen einer benutzerdefinier-
ten Berichtsvorlage ein.

Einfügen von
Um ein IR-Histogramm einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Histogrammen

Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.

Abbildung 10738203;a1

Erläuterung Ein IR-Histogramm enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veranschau-
licht, indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.

9 Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Histogramm zählen


Aufgaben die folgenden:
■ Um 3D-Rendering ein- oder auszuschalten, klicken Sie auf die entsprechende
Schaltfläche in der Symbolleiste, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das IR-Histogramm, und wählen Sie 3D-Ansicht aus.
■ Zum die Farbe ein- oder auszuschalten, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche.
■ Um Rasterlinien ein- oder auszublenden, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
IR-Histogramm, und wählen Sie Rasterlinien aus.
■ Um die Legende ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das IR-Histogramm, und wählen Sie Legende aus.
■ Um die x- und y-Achse zu vertauschen, klicken Sie auf mit der rechten Maustaste
auf das Histogramm, und wählen Sie x- & y-Achsen vertauschen aus.
■ Um allgemeine Einstellungen, Farbe und Messobjekte zu ändern, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf das IR-Histogramm und wählen Einstellungen.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.4 – Symbolleiste für IR-Histogramm auf Seite 35.


Themen ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) auf Seite 56.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.7 – Kontextmenü für IR-Histogramme auf Seite 115.

42 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
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9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.4 IR-Trend

HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Trend nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.

Einfügen von
Um einen IR-Trend einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Trends

Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.

Abbildung 10738603;a1

Erläuterung Ein Trend ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf
der y-Achse und Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse sortiert
nach Uhrzeit-, Seitenzahl- oder Textkommentarwerten.
9 Es kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzeigen.

44 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Trend zählen die fol-
Aufgaben genden:
■ Um 3D-Rendering ein- oder auszuschalten, klicken Sie auf die entsprechende
Schaltfläche in der Symbolleiste, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den IR-Trend, und wählen Sie 3D-Ansicht aus.
■ Zum die Farbe ein- oder auszuschalten, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche.
■ Um Rasterlinien ein- oder auszublenden, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
IR-Trend, und wählen Sie Rasterlinien aus.
■ Um inaktive Trends ein-/auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den IR-Trend, und wählen Sie Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen
aus.
■ Um die Legende ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf den IR-Trend, und wählen Sie Legende aus.
■ Um die x- und y-Achse zu vertauschen, klicken Sie auf mit der rechten Maustaste
auf den IR-Trend, und wählen Sie x- & y-Achsen vertauschen aus.
■ Um Einstellungen hinsichtlich Verbindungen, allgemeiner Einstellungen, Prognose,
Farbe und Linien zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-
Trend und wählen Einstellungen.
■ Um das Trending-Diagramm zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den IR-Trend, und wählen Sie Aktualisieren aus.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.5 – Symbolleiste für IR-Trend auf Seite 36.


Themen ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Trends (Objekte) auf Seite 58.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.8 – Kontextmenü für IR-Trends auf Seite 120.
9

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 45
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.5 Digitalfoto

HINWEIS Verwenden Sie diese Methode nur zum Einfügen eines Fotos, wenn Sie eine Berichts-
vorlage entwerfen. In allen anderen Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos
im Menü Einfügen auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).

Einfügen von
Um ein Digitalfoto einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Digitalfotos

Abbildung 10738303;a1

Erläuterung Das Digitalfoto ist ein Platzhalter für Fotos. Dieses Foto kann mit einer separaten Di-
gitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen worden sein,
die in einigen Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist.

9 Allgemeine Um ein neues Bild zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Digitalfoto,
Aufgaben und wählen Sie Öffnen aus.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.9 – Kontextmenü für Digitalfotos auf Seite 127.

46 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.6 Ergebnistabelle

HINWEIS ■ In der Regel fügen Sie eine Ergebnistabelle nur beim Entwerfen einer benutzerde-
finierten Berichtsvorlage ein.
■ Sobald der Bericht erstellt wurde, können Sie die Texte in der Ergebnistabelle
bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht, wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf die Ergebnistabelle klicken und Aktualisieren auswählen.

Einfügen von Er-


Um eine Ergebnistabelle einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
gebnistabellen

Abbildung 10738403;a1

Erläuterung In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse der im Infrarotbild dargestellten


Messwerkzeuge sowie andere auf das Infrarotbild bezogene Informationen angezeigt.

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit Ergebnistabellen zählen die


Aufgaben folgenden:
■ Um Rahmen und Schattierung des Ergebnistabellen-Objekts zu ändern, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Ergebnistabellen-Objekt, und wählen Sie
Rahmen und Schattierung aus. Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion
von Microsoft® Word.
■ Um eine Rechtschreibprüfung für die Texte in der Ergebnistabelle durchzuführen,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle, und wählen Sie
Rechschreibung aus. Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion von Mi-
crosoft® Word. 9
■ Um anzugeben, welche Informationen in der Ergebnistabelle angezeigt werden
sollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle, und wählen
Sie Inhalt aus.
■ Um die Inhalte der Ergebnistabelle zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die Ergebnistabelle, und wählen Sie Aktualisieren aus. Dies ist in
der Regel nur dann erforderlich, wenn Sie die Inhalte manuell geändert haben.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 59.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt 16.10 – Kontextmenü für Ergebnistabellen auf Seite 128.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 47
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.7 Feld

HINWEIS In der Regel fügen Sie ein Feld nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten Berichts-
vorlage ein.

Einfügen von
Um ein Feld einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Feldern (Objekte)

Abbildung 10738503;a1

Erläuterung Ein Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Feld zählen die folgenden:
Aufgaben
■ Um Rahmen und Schattierung des Felds zu ändern, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Rahmen und Schattierung aus. Hierbei
handelt es sich um eine Standardfunktion von Microsoft® Word.
■ Um eine Rechtschreibprüfung für die Texte im Feld durchzuführen, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Rechschreibung aus.
Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion von Microsoft® Word.
■ Um anzugeben, welche Informationen im Feld angezeigt werden sollen, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Inhalt aus.
■ Um die Inhalte des Felds zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das Feld, und wählen Sie Aktualisieren aus. Dies ist in der Regel nur dann
erforderlich, wenn Sie die Inhalte manuell geändert haben.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Feldern (Objekte) auf Seite 61.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
9 ■ Abschnitt [Link] – Löschen von Feldern auf Seite 72.
■ Abschnitt 16.11 – Kontextmenü für Felder auf Seite 129.

48 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

9.2.8 Übersichtstabelle

HINWEIS ■ In der Regel fügen Sie eine Übersichtstabelle nur beim Entwerfen einer benutzer-
definierten Berichtsvorlage ein.
■ Sobald der Bericht erstellt wurde, können Sie die Texte in der Übersichtstabelle
bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht, wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf die Übersichtstabelle klicken und Aktualisieren auswählen.

Einfügen von
Um eine Übersichtstabelle einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Übersichtstabellen

Abbildung 10740403;a1

Erläuterung In einer Übersichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern
im Bericht, jeweils eine Zeile pro Bild, angezeigt.

Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit der Übersichtstabelle zählen


Aufgaben die folgenden:
■ Um Rahmen und Schattierung der Übersichtstabelle zu ändern, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf die Übersichtstabelle, und wählen Sie Rahmen und
Schattierung aus. Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion von Microsoft®
Word.
■ Um eine Rechtschreibprüfung für die Texte in der Übersichtstabelle durchzuführen,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Übersichtstabelle, und wählen Sie
Rechschreibung aus. Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion von Mi-
crosoft® Word. 9
■ Um anzugeben, welche Informationen in der Übersichtstabelle angezeigt werden
sollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Übersichtstabelle, und wählen
Sie Inhalt aus.
■ Um die Inhalte der Übersichtstabelle zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die Übersichtstabelle, und wählen Sie Aktualisieren aus. Dies ist
in der Regel nur dann erforderlich, wenn Sie die Inhalte manuell geändert haben.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 60.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt 16.12 – Kontextmenü für Übersichtstabellen auf Seite 130.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 49
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

50 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 Erstellen von benutzerdefinierten
Berichtsvorlagen
10.1 Anmerkung zum Arbeiten in der Microsoft®
Word-Umgebung
Allgemein Da es sich bei FLIR Reporter Professional um ein Add-in für Microsoft® Word handelt,
können Sie praktisch alle Funktionen, die Sie zur Erstellung einer Microsoft® Word-
Dokumentvorlage verwenden, auch für Ihre Berichtsvorlagen nutzen.
FLIR Reporter Professional verfügt über eine Reihe zusätzlicher Befehle für die Erstel-
lung von Infrarotbildern und -berichten. Auf diese Befehle können Sie über das Menü
FLIR Reporter Professional oder über die verschiedenen Symbolleisten zugreifen.
Diese Funktionen kommen zusammen mit den Standardfunktionen von Micro-
soft® Word bei der Erstellung von Vorlagen für Infrarotberichte zum Einsatz.

HINWEIS ■ Das Erstellen einer Berichtsvorlage erfordert Kenntnisse im Erstellen von Doku-
mentvorlagen in Microsoft® Word. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Dokumentation von Microsoft® Word oder der Onlinehilfe von Microsoft® Word.
■ Beim Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen ist die Auswahl von Ein-
blenden/Ausblenden in der Hauptsymbolleiste von Microsoft® Word nützlich.

10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 51
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

10.2 Erstellen von benutzerdefinierten Vorlagen für


Infrarotberichte
Typische Struktur Eine benutzerdefinierte Infrarotberichtsvorlage setzt sich in der Regel aus folgenden
einer Seitentypen zusammen:
Berichtsvorlage
■ Einem Deckblatt
■ Einer Reihe von Seiten mit Kombinationen aus IR-Viewern, Digitalfotos, IR-Histo-
grammen, IR-Profilen, Ergebnistabellen, Übersichtstabellen usw.
■ Einer Rückseite

Wenige oder viele Es ist üblich, für jeden Kunden eine eigene Vorlage zu verwenden. Wenn Sie so
Berichtsvorlagen? vorgehen, können Sie die unternehmensspezifischen Informationen des Kunden
bereits in die Vorlage aufnehmen, anstatt diese nach der Erstellung des Infrarotberichts
manuell hinzuzufügen.
Wenn allerdings mehrere Kunden Infrarotberichte benötigen, für die eine oder einige
wenige Vorlagen ausreichend sind, sollten die unternehmensspezifischen Informa-
tionen nicht in der Vorlage enthalten sein. Diese Angaben können einfacher eingege-
ben werden, nachdem der Rapid Report Manager oder der Assistent den Bericht
erstellt hat.

Verwandte ■ Abschnitt 10.2.1 – Deckblatt und Rückseite auf Seite 53.


Themen ■ Abschnitt 10.2.2 – Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage auf Seite 54.

10

52 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

10.2.1 Deckblatt und Rückseite

Allgemein Deckblatt und Rückseite der Berichtsvorlage können Sie mit normalen Funktionen
in Microsoft® Word erstellen.

Art von Das Deckblatt und die Rückseite einer Infrarotberichtsvorlage enthalten normalerweise
Informationen folgende Angaben:
■ Name Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden
■ Sonstige Kontaktinformationen
■ Aktuelles Datum
■ Titel des Infrarotberichts
■ Logo Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden
■ Zusätzliches Bildmaterial oder Informationen

10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 53
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

10.2.2 Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage

Allgemein Eine Infrarotberichtsseite können Sie entweder durch Klicken auf die Schaltflächen
in der Symbolleiste von FLIR Reporter Professional oder über die Befehle im Menü
FLIR Reporter Professional erstellen.

Typen von Infrarot- Es gibt fünf verschiedene Infrarotobjekte und drei Tabellenobjekte:
objekten
■ IR-Viewer
■ Digitalfoto
■ IR-Histogramm
■ IR-Profil
■ IR-Trend
■ Ergebnistabelle
■ Übersichtstabelle
■ Feld

HINWEIS Die Erläuterungen auf den nachfolgenden Seiten beziehen sich auf die Schaltflächen
in der Symbolleiste. Sie können jedoch auch auf die Befehle im Menü FLIR Reporter
Professional klicken.

Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) auf Seite 56.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Profilen (Objekte) auf Seite 57.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Trends (Objekte) auf Seite 58.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 59.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 60.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Feldern (Objekte) auf Seite 61.
■ Abschnitt [Link] – Verbinden von Objekten auf Seite 62.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Verschieben von Messwerkzeugen auf Seite 64.
10 ■ Abschnitt [Link] – Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65.
■ Abschnitt [Link] – Wechseln zwischen Messwerkzeugen auf Seite 66.
■ Abschnitt [Link] – Klonen von Messwerkzeugen auf Seite 67.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Messwerkzeugen auf Seite 68.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 71.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Feldern auf Seite 72.

54 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um IR-Viewer und Digitalfotos einzufügen:

1 Positionieren Sie den Cursor auf Ihrer Vorlagenseite dort, wo Sie den IR-
Viewer oder das Digitalfoto einfügen möchten. Die Platzhalter werden hinter
und unter dem Cursor eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf (IR-Viewer) oder (Digitalfoto).
Nun wird auf der Seite ein Platzhalter angezeigt. Da Sie gerade eine Vorlage
erstellen, dürfen Sie zu diesem Zeitpunkt keine Infrarotbilder oder Fotos
öffnen.
Wenn Sie einen Bericht mit Hilfe des Assistenten oder des Rapid Report
Manager erstellen, lädt der Bildplatzhalter Infrarotbilder und/oder Fotos
automatisch.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.
■ Abschnitt 9.2.5 – Digitalfoto auf Seite 46.
■ Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.

10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 55
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein IR-Histogramm einzufügen:

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das IR-Histogramm
angezeigt werden soll. Das IR-Histogramm wird hinter und unter dem Cursor
eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Auf Ihrer Seite wird nun ein leeres
IR-Histogramm angezeigt.
Wenn Sie einen Bericht erstellen, illustriert das IR-Histogramm die Pixelver-
teilung in den Funktionen für Bereiche des Bildes, indem es die Anzahl der
Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.

Verwandte ■ Abschnitt 16.7 – Kontextmenü für IR-Histogramme auf Seite 115.


Themen ■ Abschnitt 9.1.4 – Symbolleiste für IR-Histogramm auf Seite 35.
■ Abschnitt 9.2.3 – IR-Histogramm auf Seite 42.

10

56 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von IR-Profilen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein IR-Profil einzufügen:

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das IR-Profil ange-
zeigt werden soll. Das IR-Profil wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Auf Ihrer Seite wird nun ein leeres
IR-Profil angezeigt.
Wenn Sie Ihren Bericht erstellen, zeigt das IR-Profil automatisch die Werte
vorhandener Linienfunktionen an, die im Infrarotbild gespeichert sind.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.3 – Symbolleiste für IR-Profil auf Seite 34.


Themen ■ Abschnitt 9.2.2 – IR-Profil auf Seite 41.
■ Abschnitt 16.6 – Kontextmenü für IR-Profile auf Seite 111.

10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 57
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von IR-Trends (Objekte)

Allgemein Standardmäßig zeigt der IR-Trend beim Erstellen des Berichts automatisch einen
Trend für alle IR-Viewer im Bericht an. Sie können Bilder auch manuell per Drag &
Drop in den IR-Trend verschieben.

Vorgehensweise Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Trend einzufügen.

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der der IR-Trend ange-
zeigt werden soll. Der IR-Trend wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Ein Dialogfeld für IR-Trends wird
eingeblendet.
3 Gehen Sie auf der Registerkarte Anschließen folgendermaßen vor:
1 Legen Sie einen Parameter für die y-Achse fest. Klicken Sie dazu auf
Hinzufügen, und wählen Sie im rechten bzw. linken Fensterbereich eine
Bezeichnung bzw. einen Wert aus.
2 Legen Sie einen Parameter für die x-Achse fest.
■ Uhrzeit
■ Bildsequenznummer
■ Textkommentare

4 Gehen Sie auf der Registerkarte Allgemeines folgendermaßen vor:


1 Wählen Sie unter Allgemeines die Optionen aus, die die Anzeige des IR-
Trends definieren.
2 Wählen Sie unter Trendbereich die Bilder aus, die in den IR-Trend aufge-
nommen werden sollen.
3 Geben Sie in das Textfeld Schwellenwert einen Wert ein, der eine hori-
zontale Basislinie im IR-Trend anzeigt.

5 Gehen Sie auf der Registerkarte Vorhersage folgendermaßen vor:


10
1 Wählen Sie unter Prognose die Anzahl der künftigen und vergangenen
Zeiträume aus, für die der Algorithmus einen wahrscheinlichen Trend
generiert.
2 Wählen Sie unter Trend-/Regressionstyp den Algorithmus, den Sie ver-
wenden möchten.

6 Wählen Sie auf der Registerkarte Farbe die Farben für verschiedene im IR-
Trend enthaltene Elemente aus.

7 Wählen Sie auf der Registerkarte Linie Farben und Linientypen für die im
IR-Trend anzuzeigenden Linien aus.

8 Klicken Sie auf OK.

Verwandte ■ Abschnitt 16.8 – Kontextmenü für IR-Trends auf Seite 120.


Themen ■ Abschnitt 9.1.5 – Symbolleiste für IR-Trend auf Seite 36.
■ Abschnitt 9.2.4 – IR-Trend auf Seite 44.

58 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Ergebnistabelle einzufügen:

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der die Ergebnistabelle
angezeigt werden soll. Die Ergebnistabelle wird hinter und unter dem Cursor
eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Nun wird auf der Seite eine
Ergebnistabelle angezeigt.
Wenn Sie Ihren Bericht erstellen, zeigt die Ergebnistabelle automatisch die
Werte aller Messwerkzeuge im Infrarotbild an.

HINWEIS Wenn eine Ergebnistabelle mit einem Infrarotbild verbunden ist und Sie die Tabelle
oder das Bild löschen, können Sie die Verbindung nicht wieder herstellen.

Verwandte ■ Abschnitt 9.2.6 – Ergebnistabelle auf Seite 47.


Themen ■ Abschnitt 16.10 – Kontextmenü für Ergebnistabellen auf Seite 128.

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 59
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Übersichtstabelle einzufügen:

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der die Übersichtstabelle
angezeigt werden soll. Die Übersichtstabelle wird hinter und unter dem
Cursor eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf .
3 Gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie im linken Fensterausschnitt des Bereichs Spalten ein Objekt
aus.
2 Wählen Sie im rechten Fensterausschnitt des Bereichs Spalten Werte
aus, die Sie in der Übersichtstabelle anzeigen möchten.
Eine Strukturvorschau der Übersichtstabelle wird im Bereich Vorschau
angezeigt.

4 Klicken Sie auf OK.

HINWEIS Im Gegensatz zu einer Ergebnistabelle ist eine Übersichtstabelle statisch. Um eine


Übersichtstabelle zu aktualisieren, klicken Sie darauf, und wählen Sie Aktualisieren.

Verwandte ■ Abschnitt 16.12 – Kontextmenü für Übersichtstabellen auf Seite 130.


Themen ■ Abschnitt 9.2.8 – Übersichtstabelle auf Seite 49.

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60 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Einfügen von Feldern (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Feld einzufügen:

1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das Feld angezeigt
werden soll. Das Feld wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.

2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Ein Dialogfeld wird eingeblendet.
3 Klicken Sie auf das Objekt, das Sie mit dem Feld verbinden möchten.

4 Klicken Sie auf OK.

HINWEIS Wenn Sie Felder in ein Textfeld einfügen, funktionieren diese nicht. Nur Felder von
Microsoft® Word können in Textfelder eingefügt werden. In Microsoft® Word-Tabellen
funktionieren Felder jedoch ordnungsgemäß.

Verwandte ■ Abschnitt 16.11 – Kontextmenü für Felder auf Seite 129.


Themen ■ Abschnitt 9.2.7 – Feld auf Seite 48.

10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 61
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Verbinden von Objekten

HINWEIS ■ Die folgende Beschreibung geht davon aus, dass Ihre Vorlagenseite einen IR-
Viewer und ein IR-Profil enthält.
■ Die Objekte, die Sie verbinden, müssen sich während des Verbindens auf einer
Seite befinden. Die Verbindung bleibt jedoch erhalten, auch wenn Sie das Doku-
ment umformatieren und dadurch eines der Objekte auf eine andere Seite verscho-
ben wird.

Vorgehensweise
Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf . Ein Dialogfeld wird eingeblendet, in
dem Sie den IR-Viewer auswählen können, den Sie mit dem IR-Profil verbinden
möchten.

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62 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Anpassen der Größe von Infrarotobjekten

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Größe eines Infrarotobjekts anzupassen:

1 Klicken Sie an eine beliebige Stelle im IR-Viewer, Digitalfoto usw.

2 Um die Größe zu ändern, ziehen Sie einen der Ziehpunkte, die eingeblendet
werden, wenn Sie das Objekt markieren.

HINWEIS Die Vorgehensweise oben gilt nicht für Größenanpassungen in Feldern, Ergebnista-
bellen und Übersichtstabellen. Um die Größe dieser Objekte anzupassen, wählen
Sie ein Objekt aus, und verwenden Sie die Befehle im Menü Tabelle.

Verwandte Abschnitt 9.2 – Infrarotobjekte auf Seite 38.


Themen

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 63
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Verschieben von Messwerkzeugen

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Messwerkzeug zu verschieben:

1 Wählen Sie ein oder mehrere Messwerkzeuge aus wie in Abschnitt [Link]
– Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65 beschrieben.

2 Sie haben folgende Möglichkeiten:


■ Drücken Sie die Pfeiltasten, um das Messwerkzeug zu verschieben.
■ Verwenden Sie die Maus, um das Messwerkzeug zu verschieben.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.

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64 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Auswählen von Messwerkzeugen

Vorgehensweise Sie haben folgende Möglichkeiten:


■ Klicken Sie auf ein Werkzeug, um es auszuwählen.
■ Um mehrere Werkzeuge auszuwählen, halten Sie beim Klicken die UMSCHALT-
TASTE gedrückt.
■ Um alle Werkzeuge auszuwählen, wählen Sie den IR-Viewer aus, und drücken
Sie A.

■ Um ein oder mehrere Werkzeuge auszuwählen, klicken Sie auf , und ziehen
Sie ein Rechteck um die gewünschten Werkzeuge.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 65
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Wechseln zwischen Messwerkzeugen

Vorgehensweise Sie haben folgende Möglichkeiten:


■ Um ein Werkzeug nach dem anderen in eine Richtung auszuwählen, drücken Sie
die TAB-Taste.
■ Um ein Werkzeug nach dem anderen in die andere Richtung auszuwählen, drücken
Sie bei gedrückter UMSCHALTTASTE die TAB-Taste.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.

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66 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Klonen von Messwerkzeugen

Vorgehensweise Um ein Messwerkzeug zu klonen, halten Sie die STRG-Taste gedrückt, während Sie
es verschieben. Ein Klon (eine Kopie) des Messwerkzeugs wird erstellt.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.

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10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Löschen von Messwerkzeugen

Vorgehensweise Um ein Messwerkzeug zu löschen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


■ Markieren Sie das Werkzeug, und drücken Sie ENTF.
■ Markieren Sie das Werkzeug, klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen
Sie Löschen aus.

Verwandte ■ Abschnitt 9.1.2 – Symbolleiste für IR-Viewer auf Seite 32.


Themen ■ Abschnitt 9.2.1 – IR-Viewer auf Seite 38.

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68 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Löschen von Infrarotobjekten

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um Infrarotobjekte (ausgenommen Felder, Ergebnis-


und Übersichtstabellen) zu löschen:

1 Klicken Sie auf eines der folgenden Objekte:


■ IR-Viewer
■ IR-Profil
■ IR-Histogramm
■ IR-Trend
■ Digitalfoto

2
Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .

Verwandte Abschnitt 9.2 – Infrarotobjekte auf Seite 38.


Themen

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 69
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Löschen von Ergebnistabellen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Ergebnistabelle zu löschen:

1 Klicken Sie auf eine beliebige Stelle in der Ergebnistabelle.

2 Wählen Sie in Microsoft® Word im Menü Tabelle die Option Löschen, und
klicken Sie auf Tabelle, um die aktuell ausgewählte Tabelle zu löschen.

Verwandte Abschnitt 9.2 – Infrarotobjekte auf Seite 38.


Themen

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70 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Löschen von Übersichtstabellen (Objekte)

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Übersichtstabelle zu löschen:

1 Klicken Sie auf eine beliebige Stelle in der Übersichtstabelle.

2 Wählen Sie in Microsoft® Word im Menü Tabelle die Option Löschen, und
klicken Sie auf Tabelle, um die aktuell ausgewählte Tabelle zu löschen.

Verwandte Abschnitt 9.2 – Infrarotobjekte auf Seite 38.


Themen

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Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 71
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

[Link] Löschen von Feldern

HINWEIS Diese Vorgehensweise gilt nur für FLIR Reporter-Felder (nicht für Microsoft® Word-
Felder).

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Feld zu löschen:

1 Platzieren Sie den Cursor links neben dem Feld, und klicken Sie ein Mal.
Damit wird das gesamte Feld markiert.

2 Drücken Sie die ENTF-Taste auf Ihrer Tastatur.

Verwandte Abschnitt 9.2 – Infrarotobjekte auf Seite 38.


Themen

10

72 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen

10.3 Erstellen von benutzerdefinierten Vorlagen für


Infrarotberichte mit einer vorhandenen Vorlage
Allgemein Eine benutzerdefinierte Vorlage für Infrarotberichte erstellen Sie am einfachsten mit
Hilfe einer vorhandenen Vorlage.
So können Sie die bereits in der Berichtsvorlagenseite enthaltenen Infrarotobjekte
nutzen, was gegenüber der vollständigen Neuerstellung einer Infrarotberichtsvorlage
eine enorme Zeitersparnis bringt.

Vorgehensweise
1 Schließen Sie alle noch offenen Infrarotberichte.

2 Wählen Sie im Menü Datei die Option Neu aus.

3 Wählen Sie Mit Vorlage beginnen.

4 Wählen Sie auf der Registerkarte IR die gewünschte Vorlage aus. Stellen
Sie sicher, dass Sie Vorlage ausgewählt haben.

5 Klicken Sie auf OK.

6 Damit die Originalvorlage nicht überschrieben wird, speichern Sie die Vor-
lage unter einem anderen Namen, bevor Sie sie ändern. Stellen Sie beim
Speichern der Vorlage sicher, dass Sie sie mit der Erweiterung *.dot spei-
chern.

7 Halten Sie sich beim Ändern der Vorlage an die Anleitungen in folgenden
Abschnitten:
■ Abschnitt 10.2.1 – Deckblatt und Rückseite auf Seite 53
■ Abschnitt 10.2.2 – Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage auf
Seite 54

8 Speichern Sie die neue Vorlage für Infrarotberichte. Stellen Sie beim Spei-
chern der Vorlage sicher, dass Sie sie mit der Erweiterung *.dot speichern. 10

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 73
11 Erstellen von
Dokumenteigenschaften in
Microsoft® Word
11.1 Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften
in Microsoft® Word
Allgemein Beim Erstellen von Infrarotberichten extrahiert FLIR Reporter Professional die Micro-
soft® Word-Dokumenteigenschaften für die Berichtsvorlage und fügt diese Eigen-
schaften in die entsprechenden Microsoft® Word-Felder in den endgültigen Bericht
ein.
Mit Hilfe dieser Dokumenteigenschaften können Sie verschiedene zeitaufwendige
Aufgaben automatisieren, die bei der Berichterstellung anfallen. Beispielsweise kann
FLIR Reporter Professional Informationen wie Name, Adresse und E-Mail-Adresse
für den Inspektionsort, verwendetes Kameramodell, Ihre E-Mail-Adresse usw. auto-
matisch hinzufügen.

Typen von Doku- Es gibt zwei verschiedene Typen von Dokumenteigenschaften:


menteigenschaften
■ Zusammenfassungs-Dokumenteigenschaften
■ Benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften
Beim ersten Typ können Sie nur die Werte ändern, während beim zweiten sowohl
das Ändern der Bezeichnungen als auch der Werte möglich ist.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Dokumenteigenschaft in Microsoft® Word


zu erstellen und zu bearbeiten:

1 Öffnen Sie in Microsoft® Word eine der Vorlagen für Infrarotberichte (*.dot),
die im Lieferumfang von FLIR Reporter Professional enthalten sind. Benutzer
mit Microsoft® XP-Betriebssystemen gelangen über folgenden Pfad zu den
11 Vorlagen:
C:\Dokumente und Einstellungen\[IhrBenutzername]\Anwendungsdaten\Mi-
crosoft\Templates\IR

2 Klicken Sie im Menü Datei auf Eigenschaften. Damit rufen Sie die Register-
karte Zusammenfassung des Dialogfelds Eigenschaften auf.

3 Geben Sie Ihre Informationen in die entsprechenden Textfelder ein.

4 Klicken Sie auf die Registerkarte Anpassen.

5 Um eine benutzerdefinierte Eigenschaft hinzuzufügen, geben Sie einen


Namen in das Feld Name ein. Damit Sie die benutzerdefinierten Eigenschaf-
ten schneller finden, können Sie als erstes Zeichen im Namen der Eigen-
schaft einen Unterstrich (_) eingeben.

74 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
11 – Erstellen von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word

6 Um den Typ der Eigenschaft anzugeben, wählen Sie im Feld Typ der Re-
gisterkarte Text, Datum, Zahl oder Ja oder Nein aus.

7 Um den Wert der Eigenschaft anzugeben, geben Sie einen Text in das Feld
Wert ein.

8 Klicken Sie auf Hinzufügen, um die benutzerdefinierte Eigenschaft zur Ei-


genschaftenliste hinzuzufügen, und klicken Sie anschließend auf OK.

9 Speichern Sie die Infrarotberichtsvorlage unter einem anderen Dateinamen,


aber mit der gleichen Dateinamenerweiterung (*.dot). Damit haben Sie Ihrer
umbenannten Infrarotberichtsvorlage Zusammenfassungseigenschaften
und benutzerdefinierte Eigenschaften hinzugefügt.

HINWEIS ■ Wenn Sie den Namen einer benutzerdefinierten Dokumenteigenschaft ändern


möchten, können Sie dies auf Grund der Funktionsweise der Registerkarte Anpas-
sen des Dialogfelds Eigenschaften in Microsoft® Word nur erreichen, indem Sie
die Eigenschaft löschen und neu erstellen. Wenn Sie eine Dokumenteigenschaft
nach oben oder unten verschieben möchten, müssen Sie hierfür die gesamte
Liste neu erstellen.
■ Ein Feld von Microsoft® Word unterscheidet sich von den Feldern, die Sie über
die Schaltfläche Feld in der Hauptsymbolleiste einfügen können. Microsoft® Word-
Felder fügen Sie in Microsoft® Word über das Menü Einfügen durch Klicken auf
die Option Feld ein.
■ Möglicherweise stellen Sie fest, dass eine FLIR Systems-Eigenschaft Ihrem Doku-
ment automatisch hinzugefügt wurde. Löschen Sie diese Eigenschaft nicht, da
FLIR Reporter Professional sie zur Unterscheidung von Infrarotdokumenten und
anderen Dokumenten verwendet.

11

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 75
11 – Erstellen von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word

11.2 Erstellen von Microsoft® Word-Feldern und


Verknüpfen der Felder mit einer Dokumenteigenschaft
11.2.1 In Microsoft® Word XP

HINWEIS Bei dieser Beschreibung wird davon ausgegangen, dass Sie Zusammenfassungsei-
genschaften und benutzerdefinierte Eigenschaften gemäß den Anweisungen in Ab-
schnitt 11.1 – Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften in Microsoft®
Word auf Seite 74 erstellt haben.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Microsoft® Word-Feld zu erstellen und mit
einer Dokumenteigenschaft zu verknüpfen:

1 Positionieren Sie in Ihrem Infrarotbericht oder Ihrer Berichtsvorlage den


Cursor an der Stelle, an der Sie das Feld einfügen möchten, und klicken
Sie im Menü Einfügen auf Feld.

2 Wählen Sie unter Feld den Namen DocProperty aus.

3 Wählen Sie im Feld Eigenschaft eine Eigenschaft aus.

4 Klicken Sie auf OK, um Ihre Auswahl zu bestätigen, und schließen Sie das
Dialogfeld.

11

76 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
12 Erstellen von
Textkommentardateien
12.1 Erstellen von Textkommentardateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie eine Textkommentardatei für die Durchfüh-
rung von Infrarotinspektionen erstellen.
Sobald Sie diese Textkommentardatei auf Ihrer Festplatte gespeichert und sie mit
Hilfe einer CompactFlash™-Karte oder einer SD-Speicherkarte auf Ihre Kamera
übertragen haben, werden die in der Datei enthaltenen Textkommentare in der
Software der Kamera angezeigt.
Sie können beispielsweise festlegen, dass die Kamera Sie jedes Mal, wenn Sie ein
Bild speichern, zur Eingabe eines Textkommentars auffordert. Die Textkommentare,
die Sie in FLIR Reporter Professional erstellt haben, können in der Kamera ausgewählt
und mit dem Bild gespeichert werden.

Gültiges Das gültige Dateiformat für eine Textkommentardatei lautet *.tcf.


Dateiformat

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Textkommentardatei zu erstellen:

1 Klicken Sie im FLIR Reporter Professional-Menü auf Textkommentar-Editor.

2 Klicken Sie im Menü Datei auf Neu → Textkommentare.

3 Um eine neue Textkommentarbezeichnung zu erstellen, klicken Sie oben


im linken Fensterbereich auf die Schaltfläche ganz links. Über die anderen
Schaltflächen im oberen Teil des Fensters können Sie Bezeichnungen lö-
schen sowie nach oben oder unten verschieben.

4 Um einen neuen Textkommentarwert zu erstellen, klicken Sie auf die Be-


zeichnung, für die Sie Werte erstellen möchten, und anschließend oben im
rechten Fensterbereich auf die Schaltfläche ganz links. Die Schaltflächen
im oberen Teil haben dieselben Funktionen wie bei der Erstellung der Be-
zeichnungen.

5 Speichern Sie anschließend die Textkommentardatei auf eine Compact- 12


Flash®-Karte oder eine SD-Speicherkarte, indem Sie im Menü Datei auf
Speichern unter klicken.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 77
12 – Erstellen von Textkommentardateien

12.2 Verknüpfen von Textkommentaren mit


Ergebnistabellen
Allgemein Wenn Sie umfangreiche Inspektionen an ähnlichen Objekte durchführen, beispiels-
weise Heizungs- oder Klimaanlagen in allen Räumen eines Bürogebäudes, sparen
Sie viel Zeit, wenn Sie Zeilen für Textkommentare zur Ergebnistabelle in Ihrer Vorlage
hinzufügen, statt diese Zeilen nachträglich im endgültigen Bericht hinzuzufügen.
Wenn Sie Ihre Inspektion abgeschlossen haben und die Infrarotbilder von der Kamera
auf Ihren Computer übertragen haben, extrahiert der Assistent die Textkommentare
aus den Bildern und fügt sie in die vordefinierten Zeilen in der Ergebnistabelle ein.
Hierfür muss dem IR-Viewer in der Berichtsvorlage ein Textkommentarmuster hinzu-
gefügt werden. Dieses Textkommentarmuster muss die gleichen Bezeichnungen
enthalten wie die Textkommentardatei in der Kamera.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um Textkommentare mit einer Ergebnistabelle zu


verknüpfen:

1 Fügen Sie dem IR-Viewer in Ihrer Berichtsvorlage ein Textkommentarmuster


hinzu. Gehen Sie hierfür folgendermaßen vor:
1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer.
2 Wählen Sie Einstellungen.
3 Geben Sie auf der Registerkarte Textkommentare einen Textkommentar
ein. Vergewissern Sie sich, dass dieses Textkommentarmuster die glei-
chen Bezeichnungen enthält wie die Textkommentardatei, die Sie in Ihrer
Kamera verwenden.

2 Erstellen Sie in Ihrer Berichtsvorlage eine Ergebnistabelle, in der die Text-


kommentare angezeigt werden sollen.
Der Inhalt der Ergebnistabelle ist abhängig von Ihren Einstellungen im
Dialogfeld Inhalt. Um dieses Dialogfeld anzuzeigen, klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle und wählen Inhalt aus.
Wählen Sie in diesem Dialogfeld die Textkommentarbezeichnungen aus.

3 Speichern Sie die Vorlage unter einem anderen Dateinamen.

4 Erstellen Sie eine Textkommentardatei mit den gleichen Bezeichnungen


wie in Abschnitt 12.1 – Erstellen von Textkommentardateien auf Seite 77
12 beschrieben.

5 Speichern Sie die Textkommentardatei auf einer CompactFlash®-Karte


oder einer SD-Speicherkarte, und legen Sie die Karte in Ihre Infrarotkamera
ein.

6 Führen Sie die Inspektion wie vorgesehen durch. Vergewissern Sie sich,
dass die Kamera so eingestellt ist, dass Sie beim Speichern jedes Bildes
zur Eingabe eines Textkommentars aufgefordert werden.

78 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
12 – Erstellen von Textkommentardateien

7 Legen Sie die CompactFlash®-Karte oder SD-Speicherkarte ein, die Ihre


Bilder enthält, und erstellen Sie mit Hilfe des ThermaCAM™-Assistenten
einen Bericht. Wenn Sie zur Angabe einer Berichtsvorlage aufgefordert
werden, wählen Sie die Berichtsvorlage aus, die Sie in den Schritten 1 – 3
erstellt haben.

8 Nachdem der Assistent den Bericht generiert hat, werden Ihre Textkommen-
tare in der in Schritt 2 erstellten Ergebnistabelle angezeigt.

12

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 79
12 – Erstellen von Textkommentardateien

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

12

80 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
13 Erstellen von
Emissionsgradtabellen-Dateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie eine Emissionsgradtabellen-Datei für die
Durchführung von Infrarotinspektionen erstellen.
Sobald Sie diese Emissionsgradtabellen-Datei auf Ihrer Festplatte gespeichert und
mit Hilfe einer CompactFlash™-Karte oder einer SD-Speicherkarte auf Ihre Kamera
übertragen haben, wird sie in der Software der Kamera angezeigt. Anschließend
können Sie beim Ändern von Objektparametern in der Kamera den Emissionsgrad
aus dieser Emissionsgradtabellen-Datei festlegen.

Definition Der Emissionsgrad gibt an, wie viel Strahlung ein Objekt im Vergleich zur Strahlung
eines theoretischen Referenzobjekts mit derselben Temperatur (einem so genannten
Schwarzkörper) abgibt.

Gültiges Das gültige Dateiformat für eine Emissionsgradtabellen-Datei lautet *.etf.


Dateiformat

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Emissionsgradtabellen-Datei zu erstellen:

1 Klicken Sie im FLIR Reporter Professional-Menü auf Textkommentar-Editor.

2 Klicken Sie im Menü Datei auf Neu → Emissivity Table.

3 Um eine neue Emissionsgradbezeichnung zu erstellen, klicken Sie oben


im linken Fensterbereich auf die Schaltfläche ganz links. Über die anderen
Schaltflächen im oberen Teil des Fensters können Sie Bezeichnungen lö-
schen sowie nach oben oder unten verschieben.
Wenn Sie für einen Werkstoff keine Untergruppe benötigen, können Sie
den Wert für den Emissionsgrad jetzt eingeben, z. B. Eisen = 0,21.

4 Um eine Untergruppe für ein Material zu erstellen, klicken Sie auf die Be-
zeichnung, für die Sie die Untergruppe erstellen möchten, und anschließend
oben im rechten Fensterbereich auf die Schaltfläche ganz links.
Die Schaltflächen im oberen Teil haben dieselben Funktionen wie bei der
Erstellung der Bezeichnungen.

5 Speichern Sie anschließend die Emissionsgradtabellen-Datei auf eine


CompactFlash®-Karte oder eine SD-Speicherkarte, indem Sie im Menü
Datei auf Speichern unter klicken.
13
Verwandte ■ Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken auf Seite 137
Themen ■ Abschnitt 23 – Emissionstabellen auf Seite 165

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 81
13 – Erstellen von Emissionsgradtabellen-Dateien

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

13

82 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
14 Erstellen von Formeln
Allgemein Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Bild klicken, können Sie im Untermenü
Messung mit Hilfe der Option Formel erweiterte Berechnungen für verschiedene
Objekte im Infrarotbild durchführen.
Eine Formel kann alle herkömmlichen mathematischen Operatoren und Funktionen
wie beispielsweise +, –, ×, ÷ usw. enthalten. Numerische Konstanten wie π können
ebenfalls verwendet werden.
Vor allem können jedoch Verweise auf Messergebnisse, andere Formeln und weitere
numerische Daten in Formeln eingefügt werden.

HINWEIS Eine Formel kann immer nur auf ein Infrarotbild angewendet werden, nicht aber
beispielsweise Unterschiede zwischen zwei Infrarotbildern berechnen.

Verwandte ■ Abschnitt 14.1 – Erstellen von einfachen Formeln auf Seite 84


Themen ■ Abschnitt 14.2 – Erstellen von Bedingungsformeln mit der Anweisung if auf Seite
86

14

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 83
14 – Erstellen von Formeln

14.1 Erstellen von einfachen Formeln


Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Formel zu erstellen, die die Differenz zweier
Messpunkte in einem Infrarotbild berechnet:

1 Fügen Sie einen IR-Viewer in Ihr Dokument ein.

2 Legen Sie in dem Bild zwei Messpunkte fest.

3 Positionieren Sie den Cursor unter dem Bild, und fügen Sie eine Ergebni-
stabelle ein. Sie können eine Ergebnistabelle auch nach dem Erstellen Ihrer
Formel einfügen.

4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer, und wählen Sie
Formeln (Messung → Formeln). Daraufhin wird das Dialogfeld Formel
angezeigt.

5 Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie Ihre
neue Formel definieren können.

6 Gehen Sie folgendermaßen vor:

1 Klicken Sie auf die Schaltfläche , um ein Dialogfeld anzuzeigen.


2 Klicken Sie im linken Listenfeld auf Sp2.
3 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

7 Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Minuszeichen, um einen mathema-
tischen Operator für die Subtraktion hinzuzufügen.

8 Gehen Sie folgendermaßen vor:

1 Klicken Sie auf die Schaltfläche , um ein Dialogfeld anzuzeigen.


2 Klicken Sie im rechten Listenfeld auf Sp1.
3 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

9 Im Dialogfeld Formel wird jetzt Ihre Formel unter Verwendung der Formel-
syntax von FLIR Systems angezeigt:
[[Link]]-[[Link]]
10 Klicken Sie auf Schließen, um das Dialogfeld zu schließen.

11 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle, und wählen
Sie Inhalt.

12 Wählen Sie im linken Fensterausschnitt des Bereichs Tabellenelemente


die Formel aus. Formeln sind durch das Präfix Fo gekennzeichnet.

13 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen. Die Formel und das
Formelergebnis werden jetzt in Ihrer Ergebnistabelle angezeigt.
14

84 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
14 – Erstellen von Formeln

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14

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 85
14 – Erstellen von Formeln

14.2 Erstellen von Bedingungsformeln mit der Anweisung


if
Allgemein Für bestimmte Anwendungen möchten Sie das Ergebnis einer Berechnung gegebe-
nenfalls in grüner Schriftfarbe anzeigen, wenn das Ergebnis unter einem kritischen
Wert liegt bzw. in roter Schriftfarbe, wenn das Ergebnis über dem kritischen Wert
liegt.
Hierfür erstellen Sie eine Bedingungsformel mit Hilfe der Anweisung if.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Bedingungsformel mit der Anweisung if zu
erstellen:

1 Wiederholen Sie obige Vorgehensweise mit einem neuen Dokument, erstel-


len Sie jedoch keine Ergebnistabelle.

2 Klicken Sie auf den IR-Viewer.

3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer, und wählen Sie
Formeln (Messung → Formeln). Daraufhin wird das Dialogfeld Formel
angezeigt.

4 Gehen Sie folgendermaßen vor:


1 Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie
Ihre neue Formel definieren können.
2 Klicken Sie auf die Schaltfläche if, um ein neues Dialogfeld anzuzeigen.

5 Damit erstellen Sie eine Bedingungsformel, die das Ergebnis aus Formel
Fo1 in Rot anzeigt, wenn der Wert über 2,0 Grad liegt, und in Grün, wenn
der Wert unter 2,0 Grad liegt.
Gehen Sie folgendermaßen vor:

1 Klicken Sie rechts neben dem oberen Textfeld auf die Schaltfläche ,
wählen Sie Fo1aus, und klicken Sie auf OK.
2 Geben Sie in das obere Textfeld rechts neben der Formel ">2,0" (ohne
Anführungszeichen) ein. Dies ist Ihre Bedingung.
3 Klicken Sie rechts neben dem mittleren Textfeld auf die Schaltfläche

, wählen Sie Fo1aus, und klicken Sie auf OK.


4 Klicken Sie rechts neben dem mittleren Textfeld auf Standardfarbe, und
wählen Sie eine rote Farbe aus.

5 Klicken Sie rechts neben dem unteren Textfeld auf die Schaltfläche ,
wählen Sie Fo1aus, und klicken Sie auf OK.
6 Klicken Sie rechts neben dem unteren Textfeld auf Standardfarbe, und
wählen Sie eine grüne Farbe aus.
7 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.
14

86 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
14 – Erstellen von Formeln

6 Nun wird die vollständige Bedingungsformel im Dialogfeld Formel angezeigt.


Die beiden zehnstelligen Zeichenfolgen nach dem Gleichheitszeichen stehen
für die Farben.
if([[Link]]>2.0;[[Link]]=0x000000ff;
[[Link]]=0x00009300)
7 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

8 Klicken Sie auf Schließen.

9 Positionieren Sie den Cursor unter Ihrem Bild, und klicken Sie in der Sym-

bolleiste auf die Schaltfläche . Daraufhin wird das Dialogfeld Feldinhalt


angezeigt.
10 Gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Klicken Sie im linken Fensterbereich auf die Formel.
2 Klicken Sie auf OK.
Unter Ihrem Bild wird nun ein Feld eingefügt, und das Ergebnis der Fo1-
Formel wird in rot oder grün angezeigt, je nachdem, welche Werte an den
zwei Messpunkten gemessen werden.

HINWEIS Diese Objektformeltypen können mit den folgenden Objekten verknüpft werden:
■ Felder
■ Ergebnistabelle
■ Übersichtstabelle

14

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 87
14 – Erstellen von Formeln

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

14

88 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
15 Konvertieren von
radiometrischen Sequenzdateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie ein radiometrische Sequenzdatei (*.seq)
in eine *.avi-Datei konvertieren.
Die Abkürzung AVI steht für Audio Video Interlaced. Das AVI-Format wurde von Mi-
crosoft® entwickelt und zusammen mit Windows 3.1 eingeführt. Es ist eines der
gängigsten semiprofessionellen Videoformate und ermöglicht Ihnen und den Emp-
fängern, die konvertierte Sequenzdatei in einer Vielzahl von Videoanwendungen
anzuzeigen.

Gültige ■ Das gültige Dateiformat für eine radiometrische Sequenzdatei lautet *.seq.
Dateiformate ■ Das gültige Dateiformat für eine AVI-Datei lautet *.avi.

Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Sequenzdatei in eine AVI-Datei zu konver-
tieren:

1 Klicken Sie im FLIR Reporter Professional-Menü auf AVI-Datei wird erstellt.

2 Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren. Daraufhin wird das Dialogfeld Datei
öffnen angezeigt.

3 Klicken Sie auf Öffnen, um nach der Datei zu suchen, die Sie konvertieren
möchten.

4 Doppelklicken Sie auf die Datei, die Sie konvertieren möchten. Die kon-
vertierte Datei wird standardmäßig mit der neuen Dateinamenserweiterung
(*.avi) in dasselbe Verzeichnis gespeichert. Wenn Sie einen anderen

Dateinamen und Speicherort angeben möchten, klicken Sie auf .


5 Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.

6 Gehen Sie folgendermaßen vor:


1 Wählen Sie den Videokomprimierungsalgorithmus, den Sie verwenden
möchten: Microsoft video (empfohlen) oder Zusätzliche Codecs.
2 Geben Sie die Frame-Rate an. Dabei handelt es sich um die Anzahl der
Frames, die pro Sekunde angezeigt werden sollen.
3 Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.

7 Klicken Sie auf Fertig stellen, um Ihre AVI-Datei zu erstellen.

15
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 89
15 – Konvertieren von radiometrischen Sequenzdateien

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

15
90 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16
16 Softwarereferenzen
Allgemein Da FLIR Reporter Professional nahtlos in die Microsoft® Word-Umgebung integriert
ist, werden für das Programm ein Menü, zusätzliche Symbolleisten sowie einige
Kontextmenüs angezeigt. Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte Beschreibung aller
Menüs, Untermenüs und Dialogfelder.

Verwandte ■ Abschnitt 16.1 – FLIR Reporter Professional-Menü auf Seite 92.


Themen ■ Abschnitt 16.2 – Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe auf Seite 94.
■ Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.
■ Abschnitt 16.5 – Kontextmenü für Messwerkzeuge auf Seite 107.
■ Abschnitt 16.6 – Kontextmenü für IR-Profile auf Seite 111.
■ Abschnitt 16.7 – Kontextmenü für IR-Histogramme auf Seite 115.
■ Abschnitt 16.8 – Kontextmenü für IR-Trends auf Seite 120.
■ Abschnitt 16.9 – Kontextmenü für Digitalfotos auf Seite 127.
■ Abschnitt 16.10 – Kontextmenü für Ergebnistabellen auf Seite 128.
■ Abschnitt 16.11 – Kontextmenü für Felder auf Seite 129.
■ Abschnitt 16.12 – Kontextmenü für Übersichtstabellen auf Seite 130.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 91
16 – Softwarereferenzen

16 16.1 FLIR Reporter Professional-Menü


IR-Viewer Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Viewer für Infrarotbilder und eine Sequenz-
datei einzufügen. Ein Infrarotbild oder eine Sequenzdatei enthält gültige Temperatur-
daten, die durch das Einfügen unterschiedlicher Messwerkzeuge wie beispielsweise
Messpunkte, Profile, Bereiche usw., ausgegeben werden können.

IR-Profil Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Profil einzufügen. Ein IR-Profil enthält ein
Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem Infrarotbild anzeigt.

IR-Histogramm Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Histogramm einzufügen. Ein IR-Histogramm
enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veranschaulicht, indem es die
Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.

IR-Trending Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Trend einzufügen. Ein Trend ist eine grafi-
sche Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf der y-Achse und Infrarot-
Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse sortiert nach Uhrzeit-, Seitenzahl-
oder Textkommentarwerten. Es kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschie-
dener Algorithmen anzeigen.

Digitalbild Klicken Sie auf diese Option, um ein Digitalfoto einzufügen. Dieses Foto kann mit
einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen
worden sein, die in einigen Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist. Verwenden
Sie diese Methode nur zum Einfügen eines Fotos, wenn Sie eine Berichtsvorlage
entwerfen. In allen anderen Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos im Menü
Einfügen auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).

Tabelle einfügen Klicken Sie auf diese Option, um eine Ergebnistabelle in Ihr aktuelles Dokument
einzufügen. In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse der im Infrarotbild dar-
gestellten Messwerkzeuge sowie andere auf das Infrarotbild bezogene Informationen
angezeigt.

Feld einfügen Klicken Sie auf diese Option, um ein Feld in Ihr aktuelles Dokument einzufügen. Ein
Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.

Übersichtstabelle Klicken Sie auf diese Option, um eine Übersichtstabelle einzufügen. In einer Über-
einfügen sichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern im Bericht, je-
weils eine Zeile pro Bild, angezeigt.

Doppelte Seite Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu duplizieren und das Duplikat
nach der aktuellen Seite einzufügen.

Seite löschen Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu löschen.

Löschen Klicken Sie auf diese Symbolleistenschaltfläche und anschließend auf ein Infrarotob-
jekt, um das Infrarotobjekt aus Ihrem Bericht zu entfernen.

Anschließen Klicken Sie auf diese Option, um Infrarotobjekte miteinander zu verknüpfen, beispiels-
weise ein IR-Profil mit einem IR-Viewer.

92 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

Schnelleingabe Klicken Sie auf diese Option, um das Dialogfeld Schnelleingabe anzuzeigen, in dem 16
Sie einen Bericht mit Hilfe des vordefinierten Seitenlayouts erstellen oder ein vorhan-
denes Seitenlayout ändern können.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 16.2 – Erläuterungen zum Dialogfeld
Schnelleingabe auf Seite 94.

Dokument nach Klicken Sie hier, um das Dokument nach ThermaCAM™ Database 99 zu exportieren.
DB99 exportieren
Dieses Programm wurde für Benutzer entwickelt, die eine systematische Reihenfolge
in mit FLIR Reporter erstellte Bereichte bringen. Mit dem Programm können auch
ältere Berichte verarbeitet werden, die von früheren Versionen von Berichterstellungs-
software von FLIR Systems erstellt wurden.
Weitere Informationen zu ThermaCAM™ Database 99 finden Sie im Handbuch, das
Sie unter [Link] herunterladen können.

PDF-Dokument er- Klicken Sie auf diese Option, um ein Adobe® PDF-Dokument aus dem Microsoft®
stellen Word-Dokument zu erstellen. Eine kostenfreie Version von Adobe® Reader ist über
[Link] erhältlich.

AVI-Datei wird er- Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 15 – Konvertieren von radiometrischen
stellt Sequenzdateien auf Seite 89.

Textkommentar- Klicken Sie auf diese Option, um einen Textkommentar-Editor zu öffnen, in dem Sie
Editor Textkommentardateien und Emissionsgradtabellen-Dateien erstellen können.

Hilfe Klicken Sie auf diese Option, um die Onlinehilfe anzuzeigen.

Auf Aktualisierun- Klicken Sie auf diese Option, um zu prüfen, ob Programm-Updates vorliegen.
gen prüfen

Handbuch zu Klicken Sie auf diese Option, um das Benutzerhandbuch als Adobe® PDF-Dokument
Reporter 8 öffnen anzuzeigen.

Einheiten auswäh- Klicken Sie auf diese Option, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie Einheiten
len festlegen können.

Sprache auswäh- Klicken Sie auf diese Option, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie die Sprache
len festlegen können.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 93
16 – Softwarereferenzen

16 16.2 Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe


HINWEIS Diese Erläuterung gilt für das Dialogfeld, das angezeigt wird, wenn Sie auf Schnel-
leingabe anpassen klicken.

Erläuterung
Name Der Name des Seitenlayouts, das Sie gerade erstellen.

Größe → Spaltenanzahl Die Anzahl der Spalten im Seitenlayout.


Beispiel: Ein IR-Bild neben einem Foto entspricht zwei
Spalten.

Größe → Zeilenanzahl Die Anzahl der Zeilen im Seitenlayout.


Beispiel: Ein IR-Bild über einem Foto entspricht zwei
Zeilen.

Inhalt Eine visuelle Darstellung des Seitenlayouts.


Die Zahlen beziehen sich auf die Zeilen und die
Großbuchstaben auf die Spalten. Wenn Zusammen-
führen aktiviert ist, werden zwei horizontale Elemente
zu einem einzelnen Element zusammengeführt (d. h.
überlappend). Beachten Sie, dass mit dem Befehl
Zusammenführen dem ersten Element einer Zeile
Priorität eingeräumt wird.

Über diese Methode können zwei Objekte verbunden


bzw. verknüpft werden.

Ergebnistabelle hinzufü- Um eine Ergebnistabelle unterhalb Ihres Seitenlayouts


gen hinzuzufügen, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

94 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.3 Kontextmenüs für IR-Viewer 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Öffnen Um ein Bild im IR-Viewer zu öffnen oder vom aktuellen Bild zu einem neuen zu
wechseln, klicken Sie auf Öffnen.

Speichern unter Um das aktuell angezeigt Bild auf Ihre Festplatte zu speichern, klicken Sie auf Spei-
chern unter.

IR-Skala anzeigen Um die Infrarotskala ganz rechts im Infrarotbild ein- oder auszublenden, klicken Sie
auf IR-Skala anzeigen.

Zoom Um das aktuell angezeigte Bild zu vergrößern, klicken Sie im Menü Zoom auf 1×,
2×, 4×, oder 8×.

Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.3.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 97.

Bildfusion Um das Dialogfeld für die Bildfusion anzuzeigen, klicken Sie auf Bildfusion. In diesem
Dialogfeld können Sie ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto zusammenführen. Durch
das Zusammenführen der Bilder kann die exakte Position von Temperaturauffälligkei-
ten einfacher ermittelt werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto zusammen-
zuführen:

1 Klicken Sie auf IR-Bild öffnen, und wählen Sie ein Infrarotbild aus.

2 Klicken Sie auf Foto öffnen, und wählen Sie das zugehörige Digitalfoto aus.

3 Legen Sie in dem Infrarotbild die zu untersuchenden Positionen fest, indem


Sie die drei Referenz-Fadenkreuze an diese Positionen verschieben.

4 Verschieben Sie im Digitalfoto die drei Referenz-Fadenkreuze an dieselben


Positionen.

5 Um das zusammengeführte Bild anzuzeigen, klicken Sie auf OK.

Im IR-Viewer können Sie die exakte Position des Digitalfotos innerhalb des zusam-
mengeführten Bildes folgendermaßen anpassen:
■ Verwenden Sie die Pfeiltasten auf der Tastatur, um das Digitalfoto in 1-Pixel-
Schritten nach oben/unten bzw. rechts/links zu verschieben.
■ Verwenden Sie die Bild-nach-oben- und Bild-nach-unten-Tasten auf der Tastatur,
um das Digitalfoto in 1°-Schritten im oder gegen den Uhrzeigersinn zu drehen.
Erläuterung zu weiteren Schaltflächen und Steuerelementen:

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 95
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Vollbild anzeigen Um das vollständige Bild anzuzeigen, klicken Sie auf


Vollbild anzeigen.

Ref#1 Um Fadenkreuz 1 vergrößert anzuzeigen, klicken Sie


auf Ref#1.

Ref#2 Um Fadenkreuz 2 vergrößert anzuzeigen, klicken Sie


auf Ref#2.

Ref#3 Um Fadenkreuz 3 vergrößert anzuzeigen, klicken Sie


auf Ref#3.

Picture In Picture (PiP) Um das Digitalfoto in seiner ursprünglichen Größe


anzuzeigen, klicken Sie auf Picture In Picture (PiP).

Tageslichtbild in Um das Digitalfoto als Graustufenbild anzuzeigen,


Schwarzweiß klicken Sie auf Tageslichtbild in Schwarzweiß.

Foto öffnen Um ein Digitalfoto zu öffnen, klicken Sie auf Foto öff-
nen.

Schwellenwert Um ein Temperaturintervall für das Infrarotbild zu


verwenden und das Digitalfoto für höhere und niedri-
gere Temperaturen zu verwenden, wählen Sie
Schwellenwert und geben die gewünschten Tempe-
raturwerte in die jeweiligen Textfelder ein.
Nachdem Sie das Dialogfeld geschlossen haben,
können Sie die Temperaturwerte anpassen, indem
Sie die Schieberegler im IR-Viewer bewegen.

Zusammenführung Um ein Bild aus Infrarotpixeln und Digitalfotopixeln


zusammenzustellen, wählen Sie Zusammenführung.
Nachdem Sie das Dialogfeld geschlossen haben,
können Sie die Werte für die Zusammenführung an-
passen, indem Sie die Schieberegler im IR-Viewer
bewegen.

Nach links drehen Um das Bild um 90° nach links zu drehen, klicken Sie auf Nach links drehen.

Nach rechts Um das Bild um 90° nach rechts zu drehen, klicken Sie auf Nach rechts drehen.
drehen

Formeln Um eine Formel zu erstellen, klicken Sie auf Formel.


Weitere Informationen zum Erstellen von Formeln finden Sie in Abschnitt 14 – Erstellen
von Formeln auf Seite 83.

96 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.3.1 Das Dialogfeld Einstellungen 16


[Link] Die Registerkarte Farben

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Durchsuchen Um Palettendateien (*.pal) zu öffnen, die sich an ei-


nem anderen Speicherort befinden, klicken Sie auf
Durchsuchen.

Erweitert Um ein Dialogfeld zu öffnen, in dem Sie erweiterte


Parameter einstellen können, klicken Sie auf Erweitert.

Max. Temperatur Um die maximale Temperatur auf der Skala festzule-


gen, geben Sie einen Temperaturwert in das Textfeld
ein.

Min. Temperatur Um die minimale Temperatur auf der Skala festzule-


gen, geben Sie einen Temperaturwert in das Textfeld
ein.

Palette umkehren Wenn Sie die Farbverteilung in einer Palette vertikal


invertieren möchten, aktivieren Sie dieses Kontrollkäst-
chen.

Farben außerhalb des Wenn Sie den Temperaturen, die außerhalb des kali-
Bereichs anzeigen brierten Temperaturbereichs der Infrarotkamera liegen,
eine spezielle Farbe zuweisen möchten, aktivieren
Sie dieses Kontrollkästchen.

Sättigungsfarben zeigen Wenn Sie den Temperaturen, die außerhalb der Ska-
lengrenzwerte liegen, eine spezielle Farbe zuweisen
möchten, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

Bilinearen Filter zur Ver- Wenn Sie die Bildqualität verbessern möchten, aktivie-
besserung der Bildquali- ren Sie dieses Kontrollkästchen.
tät verwenden

Histogramm-Ausgleich Hierbei handelt es sich um eine Bilddarstellungsme-


thode, mit der die Farbinformationen gleichmäßig
über die vorhandenen Temperaturen des Bildes ver-
teilt werden. Diese Methode zur Verteilung von Infor-
mationen ist besonders sinnvoll, wenn das Bild nur
wenige Spitzentemperaturwerte enthält.

Signal linear Hierbei handelt es sich um eine Bilddarstellungsme-


thode, mit der die Farbinformationen des Bildes linear
zu den Signalwerten der Pixel verteilt werden.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 97
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Ausgabe linear Diese Auswahl funktioniert zusammen mit den Einstel-


lungen unter Bevorzugte Ausgabe auf der Register-
karte Voreinstellungen.
Hierbei handelt es sich um eine Bilddarstellungsme-
thode, mit der Sie die Farben entweder nach Tempe-
ratur oder nach Objektsignal verteilen können.

98 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Isotherme 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Löschen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um eine Isotherme


zu löschen.

Fest Um der Isotherme eine normale Füllfarbe zuzuordnen,


aktivieren Sie dieses Optionsfeld und wählen in der
Dropdownliste eine Farbe aus.

Kontrast Um der Isotherme eine Kontrastfarbe zuzuweisen,


aktivieren Sie dieses Optionsfeld, und wählen Sie in
der Dropdownliste eine Farbe aus.

Palette Um eine Palette auszuwählen und diese Palette für


die Isotherme zu verwenden, wählen Sie Palette aus,
und klicken Sie auf Öffnen.

Max. Temperatur Um die maximale Temperatur einer Isotherme zu än-


dern, geben Sie hier einen neuen Wert ein und klicken
auf Apply.
Es können Isothermen außerhalb des Temperaturbe-
reichs des aktuellen Bildes vorhanden sein, die nicht
angezeigt werden. Durch Änderung der maximalen
Temperatur wird der Bereich auf diese nicht sichtbaren
Isothermen erweitert.

Min. Temperatur Um die minimale Temperatur einer Isotherme zu än-


dern, geben Sie hier einen neuen Wert ein und klicken
auf Apply.
Es können Isothermen außerhalb des Temperaturbe-
reichs des aktuellen Bildes vorhanden sein, die nicht
angezeigt werden. Durch Änderung der minimalen
Temperatur wird der Bereich auf diese nicht sichtbaren
Isothermen erweitert.

Innenlufttemperatur (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Wärme-


dämmungsalarm aktiv ist.)
Dieser Parameter bezieht sich auf die Lufttemperatur
innerhalb des betreffenden Gebäudes beim Einstellen
von Wärmedämmungsalarmen. Ein Wärmedämmungs-
alarm kann einen Bereich in einer Gebäudestruktur
identifizieren, für den ein Feuchtigkeitsrisiko besteht.

Außenlufttemperatur (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Wärme-


dämmungsalarm aktiv ist.)
Dieser Parameter bezieht sich auf die Lufttemperatur
außerhalb des betreffenden Gebäudes beim Einstellen
von Wärmedämmungsalarmen.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 99
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Wärmedämmungsfaktor (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Wärme-


dämmungsalarm aktiv ist.)
Beim Wärmedämmungsfaktor handelt es sich um den
zugelassenen Energieverlust durch die Wand. In den
verschiedenen Bauvorschriften werden jeweils unter-
schiedliche Werte empfohlen, typische Werte für
Neubauten sind jedoch 0,6 – 0,8.
Hinweis: Informieren Sie sich in den national gültigen
Bauvorschriften über die empfohlenen Werte.

Atmosphärentemperatur (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Luft-


feuchtigkeitsalarm aktiv ist.)
Dieser Parameter bezieht sich auf die Atmosphären-
temperatur beim Einstellen von Alarmen für die Luft-
feuchtigkeit. Ein Luftfeuchtigkeitsalarm kann Stellen
an Wänden identifizieren, an denen möglicherweise
ein Wärmedämmungsmangel besteht.

Relative Luftfeuchtigkeit (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Luft-
feuchtigkeitsalarm aktiv ist.)
Dieser Parameter bezieht sich auf die relative Luftfeuch-
tigkeit beim Einstellen von Luftfeuchtigkeitsalarmen.

Alarmpegel für Luftfeuch- (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Luft-
tigkeit feuchtigkeitsalarm aktiv ist.)
Der Alarmpegel für Luftfeuchtigkeit ist der kritische
Grenzwert für die relative Luftfeuchtigkeit, die Sie
beispielsweise in einer Gebäudestruktur untersuchen.
In Bereichen, in denen die relative Luftfeuchtigkeit
unter 100 % liegt, kann sich Schimmel bilden, sodass
diese Bereiche für Sie von Interesse sein können.
Hinweis: Informieren Sie sich in den national gültigen
Bauvorschriften über die empfohlenen Werte.

100 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Kommentare 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Bezeichnung Die Bezeichnung eines Textkommentars. Beispiel:

Bezeichnung Wert

Firma FLIR Systems

Wert Der Wert eines Textkommentars. Beispiel:

Bezeichnung Wert

Firma FLIR Systems

Hinzufügen Um ein Dialogfeld zu öffnen, in dem Sie einen neuen


Textkommentar eingeben können, klicken Sie auf
Hinzufügen.

Bearbeiten Um ein Dialogfeld zu öffnen, in dem Sie einen die


Bezeichnung und den Wert ändern können, klicken
Sie auf Bearbeiten.

Löschen Um den Textkommentar zu löschen, wählen Sie den


Textkommentar aus und klicken auf Löschen.

Bildbeschreibung Eine Bildbeschreibung ist eine kurze Textbeschrei-


bung, die in einer Bilddatei gespeichert ist. Sie kann
mit einem Pocket PC erstellt und anschließend über
eine IrDA-Schnittstelle in die Kamera geladen werden.
Wenn das Bild über eine Bildbeschreibung verfügt,
wird der Text in diesem Bearbeitungsfeld angezeigt.
Anderenfalls können Sie eine Bildbeschreibung für
das Bild hinzufügen, in dem Sie Text eingeben.
Eine Bildbeschreibung darf maximal 512 Zeichen lang
sein.

Klicken Sie auf diese Option, um einen Sprachkom-


mentar anzuhören.

Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Wieder-


gabe zu unterbrechen.

Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Wieder-


gabe zu beenden.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 101
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Entwurf Klicken Sie auf diese Option, um ein Dialogfeld mit


einem freihändigen Entwurf anzuzeigen, der mit einen
Bild verknüpft ist.
Hinweis: Nicht alle Kameras unterstützen freihändig
gezeichnete Entwürfe.

102 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Objektparameter 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Emissionsgrad Um den Emissionsgrad zu ändern, geben Sie einen


neuen Wert ein und klicken auf Apply. Sie können
auch einen voreingestellten Emissionsgrad aus einer

Tabelle auswählen, indem Sie auf klicken.


Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Reflektierte Messtempe- Um die reflektierte scheinbare Temperatur zu ändern,


ratur geben Sie einen neuen Wert ein und klicken auf App-
ly.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Atmosphärentemperatur Um die Atmosphärentemperatur zu ändern, geben


Sie einen neuen Wert ein, und klicken Sie auf Apply.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Relative Luftfeuchtigkeit Um die relative Luftfeuchtigkeit zu ändern, geben Sie


einen neuen Wert ein und klicken auf Apply .
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Objektabstand Um den Emissionsgrad zu ändern, geben Sie einen


neuen Wert ein und klicken auf Apply.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Temperatur Zur Angabe der Temperatur beispielsweise eines ex-


ternen Objektivs oder Hitzeschildes geben Sie einen
neuen Wert ein, klicken auf OK und dann auf Apply.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 103
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Transmission Zur Angabe der Transmission beispielsweise eines


externen Objektivs oder Hitzeschildes geben Sie einen
neuen Wert ein, klicken auf OK und dann auf Apply.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Berechnete Transmissi- FLIR Reporter Professional berechnet die Transmissi-


on on auf Grundlage der Atmosphärentemperatur und
der relativen Luftfeuchtigkeit.
Deaktivieren Sie das benutzerdefinierte Optionsfeld,
um die berechnete Transmission zu verwenden.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Festgelegte Transmissi- Aktivieren Sie dieses Optionsfeld, geben Sie einen


on Wert ein, und klicken Sie auf OK und anschließend
auf Apply, wenn Sie eine bestimmte Transmission
verwenden möchten.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Wert Um die Referenztemperatur festzulegen, geben Sie


einen Wert ein, klicken Sie auf OK und dann auf App-
ly.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

104 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Voreinstellungen 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Vordefinierte Messsym- Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden


bole und Isotherme für alle neuen Bilder an Stelle der bildspezifischen
Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld
Einstellungen eingestellten Analysesymbole und
Isothermen verwendet.

Vordefinierte Palette und Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden


Farbverteilung für alle neuen Bilder an Stelle der bildspezifischen
Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld
Einstellungen eingestellte Palette und Farbverteilung
verwendet.

Vordefinierte Objektpara- Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden


meter für alle neuen Bilder an Stelle der bildspezifischen
Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld
Einstellungen eingestellten Objektparameter verwen-
det.

Skalengrenzwerte aus Wenn Sie die Skalengrenzwerte des neuen Bildes


Bild verwenden möchten, aktivieren Sie dieses Kontroll-
kästchen.

Auto-Anpassung Wenn Sie das Bild beim Importieren automatisch


einstellen möchten, aktivieren Sie dieses Kontrollkäst-
chen.

Max. Temperatur Um die Skalengrenzwerte für das neue Bild vorab zu


definieren, geben Sie die maximale Temperatur ein,
und klicken Sie auf Apply.

Min. Temperatur Um die Skalengrenzwerte für das neue Bild vorab zu


definieren, geben Sie die minimale Temperatur ein,
und klicken Sie auf Apply.

Temperatur Wenn Sie die Pixelinformationen als Temperatur in


Grad Kelvin, Celsius oder Fahrenheit ausgeben
möchten, aktivieren Sie dieses Optionsfeld.

Objektsignal Wenn Sie die Pixelinformationen als Objektsignal


ausgeben möchten, aktivieren Sie dieses Optionsfeld.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 105
16 – Softwarereferenzen

16 16.4 Kontextmenü für Isothermen und Infrarotskalen


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Löschen Um eine Isotherme zu löschen, wählen Sie Löschen.


Hinweis: Dieser Menübefehl ist nicht verfügbar, wenn Sie mit der rechten Maustaste
auf eine Infrarotskala klicken.

Palette Um die Palette zu wechseln, wählen Sie Palette. Daraufhin wird im Dialogfeld Einstel-
lungen die Registerkarte Farben angezeigt.
Weitere Informationen zu Paletten finden Sie in Abschnitt [Link] – Die Registerkarte
Farben auf Seite 97.

Isotherme Um die Isotherme zu ändern, wählen Sie Isotherme. Daraufhin wird im Dialogfeld
Einstellungen die Registerkarte Isotherme angezeigt.
Weitere Informationen zu Isothermen finden Sie in Abschnitt [Link] – Die Register-
karte Isotherme auf Seite 99.

106 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.5 Kontextmenü für Messwerkzeuge 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Cursor Nur für Linien verfügbar:


Klicken Sie auf diese Option, um einen Cursor zu erstellen, den Sie entlang der Linie
bewegen können.

Löschen Um das aktuell ausgewählte Messwerkzeug aus dem Infrarotbild zu löschen, klicken
Sie auf Löschen.

Kalter Messpunkt Verfügbar für alle Messwerkzeuge außer Messpunkt, Differenzberechnung und Mar-
kierung:
Um einen Messpunkt an der kältesten Stelle im Bereich zu erstellen, klicken Sie auf
Kalter Messpunkt.

Warmer Verfügbar für alle Messwerkzeuge außer Messpunkt, Delta und Markierung:
Messpunkt
Um einen Messpunkt an der wärmsten Stelle im Bereich zu erstellen, klicken Sie auf
Warmer Messpunkt.

Formeln Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 14 – Erstellen von Formeln auf Seite 83.

Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.5.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 108.

Bild Dieser Abschnitt entspricht Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 107
16 – Softwarereferenzen

16 16.5.1 Das Dialogfeld Einstellungen


[Link] Die Registerkarte Allgemeines

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Bezeichnung Zur Angabe einer Bezeichnung (beispielsweise eines


Namens, der im Infrarotbild angezeigt wird) für diese
Analyse-Funktion geben Sie hier einen neuen Namen
ein, und klicken Sie auf Apply.

Bezeichnung anzeigen Um die Bezeichnung für das Messwerkzeug einzublen-


den, wählen Sie Bezeichnung anzeigen.

Wert anzeigen Um den Wert des Messwerkzeugs (d. h. das Messer-


gebnis) im Infrarotbild anzuzeigen, wählen Sie den
Werttyp aus, und klicken Sie auf Apply. Die Anzahl
der möglichen Werttypen ist abhängig von dem jewei-
ligen Messwerkzeug.

Schriftgröße Um die Schriftgröße für die Bezeichnung festzulegen,


wählen Sie im Feld Schriftgröße eine Schriftgröße
aus, und klicken Sie auf Apply.

Messsymbol Um die Farbe für das Messwerkzeug festzulegen,


wählen Sie im Feld Messsymbol eine Farbe aus, und
klicken Sie auf Apply.

Text Um die Farbe für den Bezeichnungstext festzulegen,


wählen Sie im Feld Text eine Farbe aus, und klicken
Sie auf Apply.

Texthintergrund Um die Farbe für den Hintergrund festzulegen, wählen


Sie im Feld Texthintergrund eine Farbe aus, und kli-
cken Sie auf Apply.

Als Standard festlegen Um diese Einstellungen für alle Messwerkzeuge als


Standardeinstellungen zu verwenden, klicken Sie auf
Als Standard festlegen und anschließend auf Apply.

108 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Objektparameter 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Benutzerdefiniert Um benutzerdefinierte Parameter festzulegen, wählen


Sie Benutzerdefiniert, geben Sie neue Werte in den
drei Textfeldern an, und klicken Sie auf Apply.

Emissionsgrad Um den Emissionsgrad zu ändern, geben Sie einen


neuen Wert ein und klicken auf Apply. Sie können
auch einen voreingestellten Emissionsgrad aus einer

Tabelle auswählen, indem Sie auf klicken.


Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Objektabstand Um den Emissionsgrad zu ändern, geben Sie einen


neuen Wert ein und klicken auf Apply.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Reflektierte Messtempe- Um die reflektierte scheinbare Temperatur zu ändern,


ratur geben Sie einen neuen Wert ein und klicken auf App-
ly.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden
Sie im Abschnitt 19 – Thermografische Messtechniken
auf Seite 137.

Als Standard festlegen Um diese Objektparameter-Einstellungen für alle


Messwerkzeuge als Standardeinstellungen zu verwen-
den, klicken Sie auf Als Standard festlegen und an-
schließend auf Apply.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 109
16 – Softwarereferenzen

16 [Link] Die Registerkarte Größe/Position

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

X Um die x-Position für ein Messwerkzeug zu ändern,


geben Sie einen negativen oder positiven Wert ein
und klicken auf Apply, um das Messwerkzeug um
dieselbe Pixelanzahl relativ zu seiner ursprünglichen
Position zu verschieben.

Y Um die y-Position für ein Messwerkzeug zu ändern,


geben Sie einen negativen oder positiven Wert ein
und klicken auf Apply, um das Messwerkzeug um
dieselbe Pixelanzahl relativ zu seiner ursprünglichen
Position zu verschieben.

Höhe Um die Höhe eines Messwerkzeugs zu ändern, geben


Sie einen neuen Wert ein, klicken Sie auf Apply, und
legen Sie eine neue Höhe für das Messwerkzeug fest.

Breite Um die Breite eines Messwerkzeugs zu ändern, geben


Sie einen neuen Wert ein, klicken Sie auf Apply, und
legen Sie eine neue Breite für das Messwerkzeug fest.

Drehen Um ein Messwerkzeug zu drehen, geben Sie einen


positiven oder negativen Wert ein, klicken Sie auf
Apply, und legen Sie einen neuen Drehwinkel für das
Messwerkzeug fest.

110 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.6 Kontextmenü für IR-Profile 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Profil anzuzeigen, klicken Sie auf Raster-
linien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Profils anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.

Nur sichtbare Wenn zwei oder mehr Linien im Infrarotbild dargestellt werden und Sie auf Nur
Profillinien in sichtbare Profillinien in Legende anzeigen klicken, werden alle gelöschten Liniener-
Legende anzeigen gebnisse aus der Legende unterhalb des IR-Profils entfernt.

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Profils zu erstellen, klicken Sie auf
3D-Ansicht.

x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Profils zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-Achsen
vertauschen vertauschen.

Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.6.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 112.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 111
16 – Softwarereferenzen

16 16.6.1 Das Dialogfeld Einstellungen


[Link] Die Registerkarte Allgemeines

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Profil an-


zuzeigen, klicken Sie auf Rasterlinien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Profils anzuzeigen,


klicken Sie auf Legende.

Nur sichtbare Profillinien Wenn zwei oder mehr Linien im Infrarotbild dargestellt
in Legende anzeigen werden und Sie auf Nur sichtbare Profillinien in Le-
gende anzeigen klicken, werden alle gelöschten Lini-
energebnisse aus der Legende unterhalb des IR-
Profils entfernt.

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Profils


zu erstellen, klicken Sie auf 3D-Ansicht.

x- & y-Achsen vertau- Um die x- und y-Achse des IR-Profils zu vertauschen,


schen klicken Sie auf x- & y-Achsen vertauschen.

Spalten Um dem IR-Profil Spalten hinzuzufügen oder daraus


zu löschen, aktivieren oder deaktivieren Sie diese
Kontrollkästchen.

IR-Skala Um die IR-Skala als Temperaturachse zu verwenden,


aktivieren Sie dieses Optionsfeld und klicken auf Ap-
ply.

Automatisch Damit FLIR Reporter Professional die Temperaturach-


se automatisch festlegt, aktivieren Sie dieses Options-
feld und klicken auf Apply.

Fest Um die maximale und minimale Achsentemperatur


manuell festzulegen, aktivieren Sie dieses Optionsfeld,
geben neue Werte ein und klicken auf Apply.

Max. Temperatur Siehe oben.

Min. Temperatur Siehe oben.

Schwellenwert Um eine horizontale Linie bei einer bestimmten Tem-


peratur im IR-Profil anzuzeigen, geben Sie einen Wert
in das Textfeld ein und klicken auf Apply.

112 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Farbe 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Hintergrund Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,


wählen Sie in der Dropdownliste die gewünschte
Farbe aus und klicken auf Apply.

Grafikbereich Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Text Um die Farbe des Tabellentextes zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Achsen Um die Farbe der Achsen zu ändern, wählen Sie in


der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Raster Um die Farbe der Rasterlinien zu ändern, wählen Sie


in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 113
16 – Softwarereferenzen

16 [Link] Die Registerkarte Linien

Erläuterung Um die Linie auszuwählen, die Sie mit dem IR-Profil verknüpfen möchten, aktivieren
Sie ein Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Apply.

114 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.7 Kontextmenü für IR-Histogramme 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Histogramm anzuzeigen, klicken Sie auf
Rasterlinien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Histogramms anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Histogramms zu erstellen, klicken Sie
auf 3D-Ansicht.

x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Histogramms zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-
vertauschen Achsen vertauschen.

Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.7.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 116.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 115
16 – Softwarereferenzen

16 16.7.1 Das Dialogfeld Einstellungen


[Link] Die Registerkarte Allgemeines

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Histo-


gramm anzuzeigen, klicken Sie auf Rasterlinien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Histogramms an-


zuzeigen, klicken Sie auf Legende.

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Histo-


gramms zu erstellen, klicken Sie auf 3D-Ansicht.

x- & y-Achsen vertau- Um die x- und y-Achse des IR-Histogramms zu vertau-


schen schen, klicken Sie auf x- & y-Achsen vertauschen.

Palette verwenden Um eine Farbpalette für das 3D-Rendering des IR-Hi-


stogramms zu verwenden, wählen Sie Palette verwen-
den aus, und klicken Sie auf Apply.

Spalten Um dem IR-Histogramm Spalten hinzuzufügen oder


daraus zu löschen, aktivieren oder deaktivieren Sie
diese Kontrollkästchen.

Keine Aktivieren Sie dieses Optionsfeld, wenn im IR-Histo-


gramm kein Schwellenwert verwendet werden soll.

Schritt Wenn im IR-Histogramm ein Schritt-Schwellenwert


verwendet werden soll, aktivieren Sie dieses Options-
feld.
Ein Schritt-Schwellenwert gibt an, wie viel Prozent der
Pixel unterhalb bzw. oberhalb einer bestimmten
Temperatur liegen. Die Prozentangaben werden in
der Legende unterhalb des IR-Histogramms ange-
zeigt.

Band Wenn im IR-Histogramm ein Band-Schwellenwert


verwendet werden soll, aktivieren Sie dieses Options-
feld.
Ein Band-Schwellenwert gibt an, wie viel Prozent der
Pixel unterhalb eines unteren Temperaturwertes, zwi-
schen einem unteren und einem oberen Temperatur-
wert sowie oberhalb eines oberen Temperaturwertes
liegen. Die Prozentangaben werden in der Schwellen-
wert-Legende unter dem IR-Histogramm angezeigt.

IR-Skala Um die IR-Skala als Temperaturachse zu verwenden,


aktivieren Sie dieses Optionsfeld und klicken auf Ap-
ply.

116 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

Bezeichnung Erläuterung 16
Automatisch Damit FLIR Reporter Professional die Temperaturach-
se automatisch festlegt, aktivieren Sie dieses Options-
feld und klicken auf Apply.

Fest Um die maximale und minimale Achsentemperatur


manuell festzulegen, aktivieren Sie dieses Optionsfeld,
geben neue Werte ein und klicken auf Apply.

Max. Temperatur Siehe oben.

Min. Temperatur Siehe oben.

Prozentachse → Automa- Damit FLIR Reporter Professional die Prozentachse


tisch automatisch festlegt, aktivieren Sie dieses Optionsfeld
und klicken auf Apply.

Prozentachse → Fest Um die Prozentachse manuell festzulegen, aktivieren


Sie dieses Optionsfeld, geben einen neuen Wert ein
und klicken auf Apply.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 117
16 – Softwarereferenzen

16 [Link] Die Registerkarte Farbe

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Hintergrund Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,


wählen Sie in der Dropdownliste die gewünschte
Farbe aus und klicken auf Apply.

Grafikbereich Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Text Um die Textfarbe zu ändern, wählen Sie in der Drop-


downliste die gewünschte Farbe aus und klicken auf
Apply.

Achsen Um die Farbe der Achsen zu ändern, wählen Sie in


der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Raster Um die Farbe des Rasters zu ändern, wählen Sie in


der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Schwellenwert Um die Farbe des Schwellenwerts zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Grenze Um die Farbe des Grenzwerts zu ändern, wählen Sie


in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Leistenfarbe Um die Farbe der Leiste zu ändern, wählen Sie in der


Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und klicken
auf Apply.

118 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Linien 16


Erläuterung Um die Linie auszuwählen, die Sie mit dem IR-Histogramm verknüpfen möchten,
aktivieren Sie ein Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Apply.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 119
16 – Softwarereferenzen

16 16.8 Kontextmenü für IR-Trends


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Trend anzuzeigen, klicken Sie auf Ras-
terlinien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Trends anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.

Nur sichtbare Um Trendlinien in der Legende anzuzeigen, die Sie auf der Registerkarte Linien ge-
Grafiklinien in löscht haben, klicken Sie auf Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen.
Legende anzeigen

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Trends zu erstellen, klicken Sie auf
3D-Ansicht.

x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Trends zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-Achsen
vertauschen vertauschen.

Aktualisieren Um das Trend-Diagramm zu aktualisieren, klicken Sie auf Aktualisieren.

Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.8.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 121.

120 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.8.1 Das Dialogfeld Einstellungen 16


[Link] Die Registerkarte Anschließen

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

y-Achse Um einen Parameter für die y-Achse festzulegen, kli-


cken Sie auf Hinzufügen, und wählen Sie im linken
und rechten Fensterbereich jeweils eine Bezeichnung
und einen Wert aus.

Uhrzeit Um Zeit als x-Achsenparameter festzulegen, aktivieren


Sie das Optionsfeld Uhrzeit.

Bildsequenznummer Um eine inkrementell abgestufte Bildsequenznummer


als x-Achsenparameter festzulegen, aktivieren Sie das
Optionsfeld Bildsequenznummer.

Textkommentare Um Textkommentare als x-Achsenparameter festzule-


gen, aktivieren Sie das Optionsfeld Textkommentare.
Wenn Sie Textkommentare als x-Achsenparameter
verwenden, müssen alle dieselbe Textkommentarbei-
zeichnung aufweisen. Der Wert des Textkommentars
muss numerisch sein.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 121
16 – Softwarereferenzen

16 [Link] Die Registerkarte Allgemeines

Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Trend


anzuzeigen, klicken Sie auf Rasterlinien.

Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Trends anzuzei-


gen, klicken Sie auf Legende.

Nur sichtbare Grafiklini- Um Trendlinien in der Legende anzuzeigen, die Sie


en in Legende anzeigen auf der Registerkarte Linien gelöscht haben, klicken
Sie auf Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzei-
gen.

3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Trends


zu erstellen, klicken Sie auf 3D-Ansicht.

x- & y-Achsen vertau- Um die x- und y-Achse des IR-Trends zu vertauschen,


schen klicken Sie auf x- & y-Achsen vertauschen.

Alle Um alle Bilder für das Trending einzuschließen, wäh-


len Sie das Optionsfeld Alle.

Elemente Um eine Reihe von nebeneinander oder nicht neben-


einander liegenden Bildern einzuschließen, klicken
Sie auf Bilder, und wählen Sie die gewünschten Bilder
aus.

Schwellenwert Um eine horizontale Basislinie im IR-Trend anzuzei-


gen, geben Sie einen Wert ein.

122 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Vorhersage 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Vorwärts Um die Anzahl der künftigen Zeiträume festzulegen,


für die die Algorithmen einen wahrscheinlichen Trend
darstellen sollen, wählen Sie einen Wert im Feld Vor-
wärts aus.
Der wahrscheinliche Trend ist lediglich ein mathema-
tischer Näherungswert.

Rückwärts Um die Anzahl der zurückliegenden Zeiträume festzu-


legen, für die die Algorithmen einen wahrscheinlichen
Trend darstellen sollen, wählen Sie einen Wert im Feld
Rückwärts aus.
Der wahrscheinliche Trend ist lediglich ein mathema-
tischer Näherungswert.

Keine Um Trend-/Regressionstyp zu deaktivieren, wählen


Sie Keine aus.

Linear Um einen linearen Trending-Algorithmus zu verwen-


den, wählen Sie Linear. Dieser Algorithmus verwendet
den folgenden mathematischen Ausdruck:
y=m×x+c

Logarithmisch Um einen logarithmischen Trending-Algorithmus zu


verwenden, wählen Sie Logarithmisch. Dieser Algo-
rithmus verwendet den folgenden mathematischen
Ausdruck:
y = m × ln(x) + c

Potenz Um einen Potenz-Trending-Algorithmus zu verwenden,


wählen Sie Potenz. Dieser Algorithmus verwendet
den folgenden mathematischen Ausdruck:
y = ec × xm

Exponentiell Um einen exponentiellen Trending-Algorithmus zu


verwenden, wählen Sie das Optionsfeld Exponentiell.
Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathe-
matischen Ausdruck:
y = exp(c) × e(m × x)

Polynom Um einen ganzrationalen Trending-Algorithmus zu


verwenden, wählen Sie das Optionsfeld Polynom.
Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathe-
matischen Ausdruck:
y = a0x0 + a1x1 + a2x2 + ... + akxk, wobei gilt: k =
Reihenfolge.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 123
16 – Softwarereferenzen

16 Bezeichnung Erläuterung

Gleitender Durchschnitt Um einen Trending-Algorithmus mit gleitendem Mittel-


wert zu verwenden, wählen Sie das Optionsfeld Glei-
tender Durchschnitt. Dieser Algorithmus verwendet
den folgenden mathematischen Ausdruck:
Ein gleitender Mittelwert über den Zeitraum n ist der
Mittelwert der vorangegangenen n Zeiträume.

Gleichung auf Diagramm Um die Gleichung im Diagramm anzuzeigen, wählen


anzeigen Sie Gleichung auf Diagramm anzeigen.

R-Quadratwert auf Dia- Um einen numerischen Wert anzuzeigen, der angibt,


gramm anzeigen wie erfolgreich sich der Algorithmus an die Kurve an-
nähert, wählen Sie R-Quadratwert auf Diagramm
anzeigen. Der Wert liegt zwischen 0 und 1, wobei 0
für schlechte und 1 für hohe Qualität steht.

124 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

[Link] Die Registerkarte Farbe 16


Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung

Hintergrund Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,


wählen Sie in der Dropdownliste die gewünschte
Farbe aus und klicken auf Apply.

Grafikbereich Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Text Um die Farbe des Tabellentextes zu ändern, wählen


Sie in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus
und klicken auf Apply.

Achsen Um die Farbe der Achsen zu ändern, wählen Sie in


der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Raster Um die Farbe der Rasterlinien zu ändern, wählen Sie


in der Dropdownliste die gewünschte Farbe aus und
klicken auf Apply.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 125
16 – Softwarereferenzen

16 [Link] Die Registerkarte Linie

Erläuterung ■ Um festzulegen, welche Linien im IR-Trend angezeigt werden sollen, aktivieren


Sie ein oder mehrere Kontrollkästchen.
■ Um die Farbe festzulegen, wählen Sie eine neue Farbe in der Dropdownliste aus.
■ Um den Linientyp festzulegen, wählen Sie einen neuen Linientyp in der Dropdow-
nliste aus.

126 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.9 Kontextmenü für Digitalfotos 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

Öffnen Um ein Tageslichtbild zu öffnen, klicken Sie auf Öffnen.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 127
16 – Softwarereferenzen

16 16.10 Kontextmenü für Ergebnistabellen


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.

Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für eine Ergebnistabelle auszuwählen, wählen
Sie die Bezeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert im
rechten Fensterbereich aus, und klicken Sie auf Apply.

Aktualisieren Um die Ergebnistabelle zu aktualisieren, klicken Sie auf Aktualisieren.

128 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen

16.11 Kontextmenü für Felder 16


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.

Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für ein Feld auszuwählen, wählen Sie die Be-
zeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert im rechten Fens-
terbereich aus, und klicken Sie auf Apply.

Aktualisieren Um das Feld zu aktualisieren, klicken Sie auf Aktualisieren.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 129
16 – Softwarereferenzen

16 16.12 Kontextmenü für Übersichtstabellen


Hinweis: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, um dieses Menü
anzuzeigen.

HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.

Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für eine Übersichtstabelle auszuwählen,
wählen Sie die Bezeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert
im rechten Fensterbereich aus, und klicken Sie auf Apply.

Aktualisieren Um die Übersichtstabelle zu aktualisieren, klicken Sie auf Aktualisieren.

130 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
17 Unterstützte Dateiformate im
IR-Viewer 17

Radiometrische Der IR-Viewer unterstützt die folgenden radiometrischen Dateiformate:


Dateiformate
■ ThermaCAM™ radiometrische *.jpg
■ ThermaCAM™ radiometrische *.img
■ ThermaCAM™ radiometrische 8-Bit-*.tif
■ ThermaCAM™ radiometrische 8/12-Bit-*.tif
■ ThermaCAM™ radiometrische 12-Bit-*.tif
■ ThermoTeknix® *.tgw
■ ThermoTeknix® *.tmw
■ ThermoTeknix® *.tlw
■ ThermaCAM™ radiometrische *.seq (radiometrische Sequenzdateien)

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 131
17 – Unterstützte Dateiformate im IR-Viewer

17

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

132 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
18 Informationen zu FLIR Systems
1978 gegründet, hat FLIR Systems auf dem Gebiet der Hochleistungs-Infrarotbildsys-
teme Pionierarbeit geleistet und ist weltweit führend bei Entwicklung, Herstellung und
Vertrieb von Wärmebildsystemen für vielfältige Anwendungsbereiche in Handel und
Industrie sowie für den Regierungssektor. Heute umfasst FLIR Systems vier große 18
Unternehmen, die seit 1965 herausragende Erfolge in der Infrarottechnologie verzeich-
nen: die schwedische AGEMA Infrared Systems (vormals AGA Infrared Systems) und
die drei US-amerikanischen Unternehmen Indigo Systems, FSI und Inframetrics.
10722703;a2

Abbildung 18.1 LINKS: Modell 661 der Thermovision® aus dem Jahr 1969. Die Kamera wog ca. 25 kg,
das Oszilloskop 20 kg und das Stativ 15 kg. Für den Betrieb wurden darüber hinaus ein 220-Volt-Generator
und ein 10-Liter-Gefäß mit flüssigem Stickstoff benötigt. Links neben dem Oszilloskop ist der Polaroid-
Aufsatz (6 kg) zu erkennen. RECHTS: Die FLIR i5 aus dem Jahr 2008. Gewicht: 0,34 kg einschließlich
Akku.

Das Unternehmen hat weltweit mehr als 40.000 Infrarotkameras für die verschiedensten
Anwendungsgebiete verkauft, wie beispielsweise für die vorbeugende Instandhaltung,
F & E, nicht-invasive Tests, Prozesskontrolle und Automatisierung u. v. a.
FLIR Systems besitzt drei Produktionsstätten in den USA (Portland, Boston und
Santa Barbara) und eine in Schweden (Stockholm). Niederlassungen mit Direktvertrieb
in Belgien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Hongkong,
Italien, Japan, Schweden und den USA sowie ein globales Netzwerk aus Vertretern
und Vertriebshändlern sind Ansprechpartner für unsere Kunden aus aller Welt.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 133
18 – Informationen zu FLIR Systems

FLIR Systems übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Infrarottechno-
logien. Wir greifen der Marktnachfrage vor, indem wir vorhandene Kameras verbessern
und neue entwickeln. Das Unternehmen hat bei Produktdesign und Entwicklung stets
eine führende Rolle eingenommen, wie beispielsweise bei der Markteinführung der
ersten batteriebetriebenen tragbaren Kamera für Industrieüberwachungen und der
ersten Infrarotkamera ohne Kühlsystem.
18
FLIR Systems stellt alle zentralen mechanischen und elektronischen Komponenten
der Kamerasysteme selbst her. Von Design und Herstellung der Detektoren über
Objektive und Systemelektronik bis hin zu Funktionstests und Kalibrierung werden
alle Produktionsschritte von unseren Ingenieuren durchgeführt und überwacht. Die
genauen Kenntnisse dieses Fachpersonals gewährleisten die Genauigkeit und Zuver-
lässigkeit aller zentraler Komponenten, aus denen Ihre Infrarotkamera besteht.

18.1 Mehr als nur eine Infrarotkamera


Wir von FLIR Systems haben erkannt, dass es nicht ausreicht, nur die besten Infrarot-
kameras herzustellen. Wir möchten allen Benutzern unserer Infrarotkameras ein pro-
duktiveres Arbeiten ermöglichen, indem wir leistungsfähige Kameras mit entsprechen-
der Software kombinieren. Wir entwickeln Software, die genau auf die Bedürfnisse
von F & E, vorbeugender Instandhaltung und Prozessüberwachung zugeschnitten
ist. Ein Großteil der Software steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.
Wir bieten für alle Infrarotkameras ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen, so
dass Sie Ihre Ausrüstung auch an anspruchsvolle Einsätze anpassen können.

18.2 Weitere Informationen


Obwohl sich unsere Kameras durch hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen, gehört
zur Thermografie mehr als nur das Wissen, wie man eine Kamera bedient. Daher hat
FLIR Systems das Infrared Training Center (ITC) gegründet, einen eigenständigen
Geschäftsbereich, der zertifizierte Schulungen anbietet. Durch die Teilnahme an ITC-
Kursen können Sie sich praxisorientiert weiterbilden.
Die Mitglieder des ITC unterstützen Sie auch bei allen Fragen und Problemen, die
beim Umsetzen der Theorie in die Praxis auftreten können.

18.3 Support für Kunden


FLIR Systems bietet ein weltweites Service-Netzwerk, um den unterbrechungsfreien
Betrieb Ihrer Kamera zu gewährleisten. Bei Problemen mit Ihrer Kamera verfügen die
lokalen Service-Zentren über die entsprechende Ausstattung und Erfahrung, um die
Probleme innerhalb kürzester Zeit zu lösen. Sie müssen Ihre Kamera also nicht rund
um den Globus schicken oder mit einem Mitarbeiter sprechen, der nicht Ihre Sprache
spricht.

134 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
18 – Informationen zu FLIR Systems

18.4 Bilder
10401303;a1

18

Abbildung 18.2 LINKS: Entwicklung der Systemelektronik RECHTS: FPA-Detektortest


10401403;a1

Abbildung 18.3 LINKS: Diamantdrehmaschine RECHTS: Schleifen eines Objektivs

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 135
18 – Informationen zu FLIR Systems
10401503;a1

18

Abbildung 18.4 LINKS: Testen von Infrarotkameras in der Klimakammer; RECHTS: Roboter zum Testen
und Kalibrieren von Kameras

136 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 Thermografische Messtechniken
19.1 Einleitung
Eine Infrarotkamera misst die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung und
bildet sie ab. Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines
Objekts ist, kann die Kamera diese Temperatur berechnen und darstellen.
Die von der Kamera gemessene Strahlung hängt jedoch nicht nur von der Temperatur
des Objekts, sondern auch vom Emissionsgrad ab. Auch aus der Umgebung des 19
Objekts stammt Strahlung, die im Objekt reflektiert wird. Die Strahlung des Objekts
und die reflektierte Strahlung werden auch von der Absorption der Atmosphäre be-
einflusst.
Um Temperaturen messen zu können, müssen die Auswirkungen verschiedener
Strahlungsquellen kompensiert werden. Dies wird von der Kamera automatisch
durchgeführt. Der Kamera müssen jedoch die folgenden Objektparameter übermittelt
werden:
■ Der Emissionsgrad des Objekts
■ Die reflektierte scheinbare Temperatur
■ Der Abstand zwischen Objekt und Kamera
■ Die relative Luftfeuchtigkeit
■ Die Atmosphärentemperatur

19.2 Emissionsgrad
Der Objektparameter, bei dem eine richtige Einstellung am wichtigsten ist, ist der
Emissionsgrad. Dieser Wert gibt an, wie viel Strahlung das Objekt im Vergleich zu
einem völlig schwarzen Objekt abgibt.
In der Regel gelten für Objektwerkstoffe und Oberflächenbeschichtungen Emissions-
grade von etwa 0,1 bis 0,95. Der Emissionsgrad einer hochpolierten Oberfläche
(Spiegel) liegt unter 0,1, während eine oxidierte oder gestrichene Oberfläche einen
höheren Emissionsgrad aufweist. Ölfarbe hat unabhängig von der Farbe im sichtbaren
Spektrum im Infrarotbereich einen Emissionsgrad von über 0,9. Der Emissionsgrad
der menschlichen Haut liegt zwischen 0,97 und 0,98.
Nicht oxidierte Metalle stellen einen Extremfall für perfekte Opazität und hohe Reflexi-
vität dar, die sich mit der Wellenlänge kaum verändert. Daher ist der Emissionsgrad
von Metallen niedrig und steigt lediglich mit der Temperatur an. Bei Nichtmetallen ist
der Emissionsgrad im Allgemeinen höher und nimmt mit sinkender Temperatur ab.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 137
19 – Thermografische Messtechniken

19.2.1 Ermitteln des Emissionsgrades eines Objekts


[Link] Schritt 1: Bestimmen der reflektierten Strahlungstemperatur
Die reflektierte scheinbare Temperatur können Sie mit einer der folgenden Methoden
bestimmen:
[Link].1 Methode 1: Direkte Methode
1 Suchen Sie nach möglichen Reflektionsquellen und beachten Sie hierbei Folgendes: Einfalls-
winkel = Reflektionswinkel (a = b).
19 10588903;a1

Abbildung 19.1 1 = Reflektionsquelle

2 Wenn es sich bei der Reflektionsquelle um einen Punkt handelt, verdecken Sie sie mit einem
Stück Karton.
10589103;a2

Abbildung 19.2 1 = Reflektionsquelle

138 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 – Thermografische Messtechniken

3 Messen Sie die Intensität der von der Reflektionsquelle ausgehenden Strahlung (= scheinbare
Temperatur) unter Verwendung der folgenden Einstellungen:
■ Emissionsgrad: 1,0
■ Dobj: 0
Sie können die Intensität der Strahlung mit einer der folgenden beiden Methoden ermitteln:
10589003;a2

19

Abbildung 19.3 1 = Reflektionsquelle

Hinweis: Von der Verwendung eines Thermoelements zur Ermittlung der reflektierten
scheinbaren Temperatur wird abgeraten. Dies hat zwei wichtige Gründe:
■ Ein Thermoelement misst nicht die Strahlungsintensität.
■ Die Verwendung eines Thermoelements erfordert einen sehr guten thermischen
Oberflächenkontakt. Dies wird in der Regel durch Kleben und Abdecken des Sen-
sors mit einem thermischen Isolator erzielt.
[Link].2 Methode 2: Reflektormethode
1 Knüllen Sie ein großes Stück Aluminiumfolie zusammen.

2 Streichen Sie die Aluminiumfolie wieder glatt und befestigen Sie sie an einem Stück Karton mit
derselben Größe.

3 Platzieren Sie den Karton vor dem Objekt, an dem Sie die Messung durchführen möchten. Die
Seite, an der die Aluminiumfolie befestigt ist, muss zur Kamera zeigen.

4 Stellen Sie als Emissionsgrad 1,0 ein.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 139
19 – Thermografische Messtechniken

5 Messen Sie die scheinbare Temperatur der Aluminiumfolie und notieren Sie sie.
10727003;a2

19

Abbildung 19.4 Messen der scheinbaren Temperatur der Aluminiumfolie

[Link] Schritt 2: Ermitteln des Emissionsgrades


1 Wählen Sie die Stelle aus, an der das Messobjekt platziert werden soll.

2 Ermitteln Sie die reflektierte Strahlungstemperatur und stellen Sie sie ein. Gehen Sie hierbei
wie oben angegeben vor.

3 Kleben Sie ein Stück Isolierband mit bekanntem, hohem Emissionsgrad auf das Objekt.

4 Erwärmen Sie das Objekt auf mindestens 20 K über Raumtemperatur. Die Erwärmung muss
gleichmäßig erfolgen.

5 Stellen Sie den Fokus ein, verwenden Sie die automatische Abgleichfunktion der Kamera und
erzeugen Sie ein Standbild.

6 Stellen Sie Level und Span ein, um optimale Bildhelligkeit und Kontrast zu erzielen.

7 Stellen Sie den Emissionsgrad des Isolierbandes ein (in der Regel 0,97).

8 Messen Sie die Temperatur des Bandes mit Hilfe einer der folgenden Messfunktionen:
■ Isotherme (Hiermit können Sie feststellen, wie hoch die Temperatur ist und wie gleichmäßig
das Messobjekt erwärmt wurde.)
■ Messpunkt (einfacher)
■ Rechteck Mitte (besonders geeignet für Oberflächen mit variierendem Emissionsgrad).

9 Notieren Sie die Temperatur.

10 Verschieben Sie Ihre Messfunktion zur Objektoberfläche.

11 Ändern Sie die Emissionsgradeinstellung, bis Sie dieselbe Temperatur wie bei Ihrer letzten
Messung ablesen.

12 Notieren Sie den Emissionsgrad.

140 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 – Thermografische Messtechniken

Hinweis:
■ Vermeiden Sie eine erzwungene Konvektion.
■ Suchen Sie nach einer Umgebung mit stabiler Temperatur, in der keine punktför-
migen Reflektionen entstehen können.
■ Verwenden Sie hochwertiges, nicht transparentes Band mit einem bekannten, hohen
Emissionsgrad.
■ Bei dieser Methode wird davon ausgegangen, dass die Temperatur des Bandes
und die der Objektoberfläche gleich sind. Ist dies nicht der Fall, liefert Ihre Emissi-
onsgradmessung falsche Ergebnisse.
19
19.3 Reflektierte scheinbare Temperatur
Dieser Parameter dient als Ausgleich für die Strahlung, die im Objekt reflektiert wird.
Wenn der Emissionsgrad niedrig ist und die Objekttemperatur sich relativ stark von
der reflektierten Temperatur unterscheidet, muss die reflektierte scheinbare Tempe-
ratur unbedingt korrekt eingestellt und kompensiert werden.

19.4 Abstand
Der Abstand ist die Entfernung zwischen dem Objekt und der Vorderseite des Kame-
raobjektivs. Dieser Parameter dient zur Kompensation folgender Gegebenheiten:
■ Die vom Messobjekt abgegebene Strahlung wird von der Atmosphäre zwischen
Objekt und Kamera absorbiert.
■ Die Atmosphärenstrahlung an sich wird von der Kamera erkannt.

19.5 Relative Luftfeuchtigkeit


Die Kamera kann auch die Tatsache kompensieren, dass die Übertragung zudem
von der relativen Luftfeuchtigkeit der Atmosphäre abhängt. Dazu stellen Sie die rela-
tive Luftfeuchtigkeit auf den richtigen Wert ein. Für kurze Abstände und normale
Luftfeuchtigkeit können Sie für die relative Luftfeuchtigkeit normalerweise den Stan-
dardwert von 50 % beibehalten.

19.6 Weitere Parameter


Darüber hinaus können Sie mit einigen Kameras und Analyseprogrammen von FLIR
Systems folgende Parameter kompensieren:
■ Atmosphärentemperatur, d. h. die Temperatur der Atmosphäre zwischen Kamera
und Ziel.
■ Temperatur externe Optik, d. h. die Temperatur der vor der Kamera verwendeten
externen Objektive und Fenster.
■ Transmission von externer Optik – d. h. die Übertragung von externen Objektiven
oder Fenstern, die vor der Kamera verwendet werden.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 141
19 – Thermografische Messtechniken

19

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

142 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 Geschichte der
Infrarot-Technologie
Vor nicht ganz 200 Jahren war der infrarote Teil des elektromagnetischen Spektrums
noch gänzlich unbekannt. Die ursprüngliche Bedeutung des infraroten Spektrums,
auch häufig als Infrarot bezeichnet, als Form der Wärmestrahlung war zur Zeit seiner
Entdeckung durch Herschel im Jahr 1800 möglicherweise augenfälliger als heute.
10398703;a1

20

Abbildung 20.1 Sir William Herschel (1738 – 1822)

Die Entdeckung war ein Zufall während der Suche nach einem neuen optischen
Material. Sir William Herschel, Hofastronom bei König Georg III von England und
bereits auf Grund seiner Entdeckung des Planeten Uranus berühmt, suchte nach einem
optischen Filtermaterial zur Reduzierung der Helligkeit des Sonnenabbilds in Telesko-
pen bei Beobachtungen der Sonne. Beim Testen verschiedener Proben aus farbigem
Glas, bei denen die Reduzierung der Helligkeit ähnlich war, fand er heraus, dass ei-
nige Proben sehr wenig, andere allerdings so viel Sonnenwärme durchließen, dass
er bereits nach wenigen Sekunden der Beobachtung eine Augenschädigung riskierte.
Sehr bald war Herschel von der Notwendigkeit eines systematischen Experiments
überzeugt. Dabei setzte er sich das Ziel ein Material zu finden, mit dem sowohl die
gewünschte Reduzierung der Helligkeit als auch die maximale Verringerung der
Wärme erzielt werden konnte. Er begann sein Experiment mit der Wiederholung des
Prismenexperiments von Newton, achtete dabei jedoch mehr auf den Wärmeeffekt
als auf die visuelle Verteilung der Intensität im Spektrum. Zuerst färbte er die Spitze
eines empfindlichen Quecksilberthermometers mit schwarzer Tinte und testete damit
als Messeinrichtung die Erwärmung der verschiedenen Farben des Spektrums, die
sich auf einem Tisch bildeten, indem Sonnenlicht durch ein Glasprisma geleitet wurde.
Andere Thermometer, die sich außerhalb der Sonneneinstrahlung befanden, dienten
zur Kontrolle.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 143
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie

Beim langsamen Bewegen des schwarz gefärbten Thermometers durch die Farben
des Spektrums zeigte sich, dass die Temperatur von Violett nach Rot kontinuierlich
anstieg. Dies war nicht ganz unerwartet, da der italienische Forscher Landriani in einem
ähnlichen Experiment im Jahr 1777 den gleichen Effekt beobachtet hatte. Herschel
erkannte jedoch als erster, dass es einen Punkt geben muss, an dem die Erwärmung
einen Höhepunkt erreicht, und dass bei Messungen am sichtbaren Teil des Spektrums
dieser Punkt nicht gefunden wurde.
10398903;a1

20

Abbildung 20.2 Marsilio Landriani (1746 – 1815)

Durch das Bewegen des Thermometers in den dunklen Bereich hinter dem roten
Ende des Spektrums bestätigte Herschel, dass die Erwärmung weiter zunahm. Er
fand den Punkt der maximalen Erwärmung schließlich weit hinter dem roten Bereich.
Heute wird dieser Bereich "infrarote Wellenlänge" genannt.
Herschel bezeichnete diesen neuen Teil des elektromagnetischen Spektrums als
"thermometrisches Spektrum". Die Abstrahlung selbst nannte er manchmal "dunkle
Wärme" oder einfach "die unsichtbaren Strahlen". Entgegen der vorherrschenden
Meinung stammt der Begriff "infrarot" nicht von Herschel. Dieser Begriff tauchte ge-
druckt etwa 75 Jahre später auf, und es ist immer noch unklar, wer ihn überhaupt
einführte.
Die Verwendung von Glas in den Prismen bei Herschels ursprünglichem Experiment
führte zu einigen kontroversen Diskussionen mit seinen Zeitgenossen über die tat-
sächliche Existenz der infraroten Wellenlängen. Bei dem Versuch, seine Arbeit zu
bestätigen, verwendeten verschiedene Forscher wahllos unterschiedliche Glasarten,
was zu unterschiedlichen Lichtdurchlässigkeiten im Infrarotbereich führte. Durch
seine späteren Experimente war sich Herschel der begrenzten Lichtdurchlässigkeit
von Glas bezüglich der neu entdeckten thermischen Abstrahlung bewusst und schloss
daraus, dass optische Systeme, die den Infrarotbereich nutzen wollten, ausschließlich
reflektive Elemente (d. h. ebene und gekrümmte Spiegel) verwenden konnten.
Glücklicherweise galt dies nur bis 1830, als der italienische Forscher Melloni entdeckte,
dass natürliches Steinsalz (NaCl), das in großen natürlichen Kristallen zur Verwendung

144 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie

in Linsen und Prismen vorhanden war, äußerst durchlässig für den Infrarotbereich
ist. Nach dieser Entdeckung wurde Steinsalz für die nächsten hundert Jahre das op-
tische Hauptmaterial für Infrarot, bis in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts
Kristalle synthetisch gezüchtet werden konnten.
10399103;a1

20

Abbildung 20.3 Macedonio Melloni (1798 – 1854)

Bis 1829 wurden ausschließlich Thermometer zum Messen der Abstrahlung verwendet.
In diesem Jahr erfand Nobili das Thermoelement. (Das Thermometer von Herschel
hatte einen Messbereich bis 0,2 °C (0,036 °F), spätere Modelle konnten bis 0,05 °C
(0,09 °F) messen.) Melloni gelang ein Durchbruch, als er mehrere Thermoelemente
in Serie schaltete und so die erste Thermosäule schuf. Das neue Gerät konnte Wär-
meabstrahlung mindestens 40-mal empfindlicher messen als das beste zu dieser Zeit
vorhandene Thermometer. So konnte es beispielsweise die Wärme einer drei Meter
entfernten Person messen.
Das erste sogenannte "Wärmebild" wurde 1840 möglich, als Ergebnis der Arbeit von
Sir John Herschel, Sohn des Entdeckers des Infrarotbereichs und selbst berühmter
Astronom. Basierend auf der unterschiedlichen Verdampfung eines dünnen Ölfilms,
wenn dieser einem Wärmemuster ausgesetzt wird, wurde das thermische Bild durch
Licht, das sich auf dem Ölfilm unterschiedlich spiegelt, für das Auge sichtbar. Sir John
gelang es auch, einen einfachen Abzug eines thermischen Bildes auf Papier zu erhal-
ten, der "Thermograph" genannt wurde.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 145
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
10399003;a2

20 Abbildung 20.4 Samuel P. Langley (1834 – 1906)

Nach und nach wurde die Empfindlichkeit der Infrarotdetektoren verbessert. Ein
weiterer Durchbruch gelang Langley im Jahr 1880 mit der Erfindung des Bolometers.
Es handelte sich dabei um einen dünnen geschwärzten Platinstreifen, der in einem
Arm einer Wheatstone-Brückenschaltung angeschlossen war und der infraroten
Strahlung ausgesetzt sowie an ein empfindliches Galvanometer gekoppelt wurde.
Damit konnte angeblich die Wärme einer Kuh gemessen werden, die 400 Meter entfernt
war.
Ein englischer Wissenschaftler, Sir James Dewar, war der Erste, der bei Forschungen
mit niedrigen Temperaturen flüssige Gase als Kühlmittel verwendete (wie beispiels-
weise flüssigen Stickstoff mit einer Temperatur von -196 °C). 1892 erfand er einen
einzigartigen isolierenden Vakuumbehälter, in dem flüssige Gase tagelang aufbewahrt
werden konnten. Die herkömmliche Thermosflasche zur Aufbewahrung heißer und
kalter Getränke beruht auf dieser Erfindung.
Zwischen 1900 und 1920 "entdeckten" die Erfinder in aller Welt den Infrarotbereich.
Viele Geräte zum Erkennen von Personen, Artillerie, Flugzeugen, Schiffen und sogar
Eisbergen wurden patentiert. Die ersten modernen Überwachungssysteme wurden
im Ersten Weltkrieg entwickelt, als beide Seiten Programme zur Erforschung des
militärischen Nutzens von Infrarotstrahlung durchführten. Dazu gehörten experimen-
telle Systeme in Bezug auf das Eindringen/Entdecken von Feinden, die Messung von
Temperaturen über große Entfernungen, sichere Kommunikation und die Lenkung
"fliegender Torpedos". Ein Infrarotsuchsystem, das in dieser Zeit getestet wurde,
konnte ein Flugzeug im Anflug in einer Entfernung von 1,5 km oder eine Person, die
mehr als 300 Meter entfernt war, erkennen.
Die empfindlichsten Systeme dieser Zeit beruhten alle auf Variationen der Bolometer-
Idee. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden jedoch zwei neue, revolutionäre In-
frarotdetektoren entwickelt: der Bildwandler und der Photonendetektor. Zunächst
schenkte das Militär dem Bildwandler die größte Aufmerksamkeit, da der Beobachter

146 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie

mit diesem Gerät zum ersten Mal in der Geschichte im Dunkeln sehen konnte. Die
Empfindlichkeit des Bildwandlers war jedoch auf die Nah-Infrarot-Wellenlängen be-
schränkt und die interessantesten militärischen Ziele (z. B. feindliche Soldaten)
mussten mit Infrarot-Suchstrahlern ausgeleuchtet werden. Da hierbei das Risiko be-
stand, dass ein feindlicher Beobachter mit ähnlicher Ausrüstung die Position des
Beobachters herausfand, schwand das militärische Interesse am Bildwandler.
Die taktischen militärischen Nachteile sogenannter aktiver (d. h. mit Suchstrahlern
ausgestatteter) thermografischer Systeme gaben nach dem zweiten Weltkrieg den
Anstoß zu umfangreichen geheimen Infrarot-Forschungsprogrammen des Militärs,
wobei die Möglichkeiten "passiver" Systeme (ohne Suchstrahler) auf Grundlage des
äußerst empfindlichen Photonendetektors erforscht wurden. In dieser Zeit wurde der
Status der Infrarot-Technologie auf Grund von Geheimhaltungsvorschriften des Militärs 20
nicht öffentlich bekannt gegeben. Erst Mitte der fünfziger Jahre wurde die Geheimhal-
tungspflicht gelockert und seitdem sind angemessene thermografische Geräte auch
für die zivile Forschung und Industrie erhältlich.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 147
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie

20

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

148 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 Theorie der Thermografie
21.1 Einleitung
Das Gebiet der Infrarotstrahlung und die damit zusammenhängende Technik der
Thermografie ist vielen Benutzern einer Infrarotkamera noch nicht vertraut. In diesem
Abschnitt wird die der Thermografie zugrunde liegende Theorie behandelt.

21.2 Das elektromagnetische Spektrum


Das elektromagnetische Spektrum ist willkürlich in verschiedene Wellenlängenbereiche
unterteilt, die als Bänder bezeichnet werden und sich jeweils durch die Methode zum
Erzeugen und Messen von Strahlung unterscheiden. Es gibt keinen grundlegenden
Unterschied zwischen der Strahlung in den verschiedenen Bändern des elektroma-
gnetischen Spektrums. Für sie gelten dieselben Gesetze und die einzigen Unterschiede
beruhen auf Unterschieden in der Wellenlänge. 21
10067803;a1

Abbildung 21.1 Das elektromagnetische Spektrum. 1: Röntgenstrahlen; 2: UV-Strahlung; 3: Sichtbares


Licht; 4: IR-Strahlung; 5: Mikrowellen; 6: Radiowellen

Die Thermografie nutzt das Infrarotspektralband aus. Am kurzwelligen Ende des


Spektrums grenzt sie an das sichtbare Licht, bei Dunkelrot. Am langwelligen Ende
des Spektrums geht sie in die Mikrowellen (Millimeterbereich) über.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 149
21 – Theorie der Thermografie

Das Infrarotband ist weiter untergliedert in vier kleinere Bänder, deren Grenzen
ebenfalls willkürlich gewählt sind. Sie umfassen: das nahe Infrarot (NIR) (0,75 – 3
µm), das mittlere Infrarot (MIR) (3 – 6 µm), das ferne Infrarot (FIR) (6 – 15 µm) und
das extreme Infrarot (15 – 100 µm). Zwar sind die Wellenlängen in µm (Mikrometern)
angegeben, doch werden zum Messen der Wellenlänge in diesem Spektralbereich
oft noch andere Einheiten verwendet, z. B. Nanometer (nm) und Ångström (Å).
Das Verhältnis zwischen den verschiedenen Wellenlängenmaßeinheiten lautet wie
folgt:

21.3 Strahlung des schwarzen Körpers


Ein schwarzer Körper ist definiert als ein Objekt, das jegliche einfallende Strahlung
aller Wellenlängen absorbiert. Die offensichtlich falsche Bezeichnung schwarz im
Zusammenhang mit einem Objekt, das Strahlung aussendet, wird durch das kirch-
21
hoffsche Gesetz (nach Gustav Robert Kirchhoff, 1824 – 1887) erklärt, das besagt,
dass ein Körper, der in der Lage ist, die gesamte Strahlung beliebiger Wellenlängen
zu absorbieren, ebenso in der Lage ist, Strahlung abzugeben.
10398803;a1

Abbildung 21.2 Gustav Robert Kirchhoff (1824 – 1887)

Der Aufbau eines schwarzen Körpers ist im Prinzip sehr einfach. Die Strahlungseigen-
schaften einer Öffnung in einem isothermen Behälter, die aus einem undurchsichtigen
absorbierenden Material besteht, repräsentieren fast genau die Eigenschaften eines
schwarzen Körpers. Eine praktische Anwendung des Prinzips auf die Konstruktion
eines perfekten Strahlungsabsorbers besteht in einem Kasten, der mit Ausnahme einer
Öffnung an einer Seite lichtundurchlässig ist. Jede Strahlung, die in das Loch gelangt,
wird gestreut und durch wiederholte Reflexionen absorbiert, so dass nur ein unendlich
kleiner Bruchteil entweichen kann. Die Schwärze, die an der Öffnung erzielt wird,
entspricht fast einem schwarzen Körper und ist für alle Wellenlängen nahezu perfekt.

150 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie

Durch Ergänzen eines solchen isothermen Behälters mit einer geeigneten Heizquelle
erhält man einen so genannten Hohlraumstrahler. Ein auf eine gleichmäßige Tempe-
ratur aufgeheizter isothermer Kasten erzeugt die Strahlung eines schwarzen Körpers.
Dessen Eigenschaften werden allein durch die Temperatur der Aushöhlung bestimmt.
Solche Hohlraumstrahler werden gemeinhin als Strahlungsquellen in Temperaturre-
ferenzstandards in Labors zur Kalibrierung thermografischer Instrumente, z. B. der
FLIR Systems-Kamera, verwendet.
Wenn die Temperatur der Strahlung des schwarzen Körpers auf über 525 °C steigt,
wird die Quelle langsam sichtbar, so dass sie für das Auge nicht mehr schwarz er-
scheint. Dies ist die beginnende Rottemperatur der Strahlungsquelle, die dann bei
weiterer Temperaturerhöhung orange oder gelb wird. Tatsächlich ist die sogenannte
Farbtemperatur eines Objekts als die Temperatur definiert, auf die ein schwarzer
Körper erhitzt werden müsste, um dasselbe Aussehen zu erzeugen.
Im Folgenden finden Sie drei Ausdrücke, mit denen die von einem schwarzen Körper
abgegebene Strahlung beschrieben wird. 21
21.3.1 Plancksches Gesetz
10399203;a1

Abbildung 21.3 Max Planck (1858 – 1947)

Max Planck (1858 – 1947) konnte die spektrale Verteilung der Strahlung eines
schwarzen Körpers mit Hilfe der folgenden Formel darstellen:

Es gilt:
Wλb Spektrale Abstrahlung des schwarzen Körpers bei Wellenlänge

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 151
21 – Theorie der Thermografie

c Lichtgeschwindigkeit = 3 × 108 m/s

h Plancksche Konstante = 6,6 × 10-34 Joule Sek

k Boltzmannsche Konstante = 1,4 × 10-23 Joule/K

T Absolute Temperatur (K) eines schwarzen Körpers

λ Wellenlänge (µm)

Der Faktor 10-6 wird verwendet, da die Spektralstrahlung in den Kurven in Watt/m2,
µm angegeben wird.
Die plancksche Formel erzeugt eine Reihe von Kurven, wenn sie für verschiedene
Temperaturen dargestellt wird. Auf jeder planckschen Kurve ist die Spektralstrahlung
Null bei λ = 0 und steigt dann bei einer Wellenlänge von λmax rasch auf ein Maximum
an und nähert sich nach Überschreiten bei sehr langen Wellenlängen wieder Null an.
Je höher die Temperatur, desto kürzer ist die Wellenlänge, bei der das Maximum
21 auftritt.
10327103;a4

Abbildung 21.4 Die spektrale Abstrahlung eines schwarzen Körpers gemäß dem planckschen Gesetz,
für verschiedene absolute Temperaturen dargestellt. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 × 103(µm)); 2:
Wellenlänge (µm)

152 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie

21.3.2 Wiensches Verschiebungsgesetz


Durch Ableitung der planckschen Formel nach und Ermittlung des Maximums er-
halten wir:

Dies ist die wiensche Funktion (benannt nach Wilhelm Wien, 1864 – 1928), die mathe-
matisch darstellt, dass mit zunehmender Temperatur des thermischen Strahlers die
Farben von Rot in Orange oder Gelb übergehen. Die Wellenlänge der Farbe ist
identisch mit der für λmax berechneten Wellenlänge. Eine gute Näherung für den Wert
von λmax für einen gegebenen schwarzen Körper wird erzielt, indem die Faustregel
3000/T µm angewendet wird. So strahlt ein sehr heißer Stern, z. B. Sirius (11000 K),
der bläulich weißes Licht abgibt, mit einem Spitzenwert der spektralen Abstrahlung,
die innerhalb des unsichtbaren ultravioletten Spektrums bei der Wellenlänge 0,27 µm
auftritt. 21
10399403;a1

Abbildung 21.5 Wilhelm Wien (1864 – 1928)

Die Sonne (ca. 6000 K) strahlt gelbes Licht aus. Der Spitzenwert liegt in der Mitte des
sichtbaren Lichtspektrums bei etwa 0,5 µm.
Bei Raumtemperatur (300 K) liegt der Spitzenwert der Abstrahlung bei 9,7 µm im
fernen Infrarotbereich, während bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff (77 K)
das Maximum einer beinahe zu vernachlässigenden Abstrahlung bei 38 µm liegt –
extreme Infrarot-Wellenlängen.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 153
21 – Theorie der Thermografie
10327203;a4

21

Abbildung 21.6 Plancksche Kurven auf halb-logarithmischen Skalen von 100 K bis 1000 K. Die gepunktete
Linie stellt den Ort der maximalen Abstrahlung bei den einzelnen Temperaturen dar, wie sie vom wienschen
Verschiebungsgesetz beschrieben wird. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 (µm)); 2: Wellenlänge (µm).

21.3.3 Stefan-Boltzmann-Gesetz
Durch Integration der planckschen Funktion von = 0 bis = 8 erhält man die ge-
samte abgegebene Strahlung eines schwarzen Körpers (Wb):

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (nach Josef Stefan, 1835 – 1893, und Ludwig Boltzmann,
1844 – 1906) besagt, dass die gesamte emittierte Energie eines schwarzen Körpers
proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur steigt. Grafisch stellt Wb
die Fläche unterhalb der planckschen Kurve für eine bestimmte Temperatur dar. Die
emittierte Strahlung im Intervall λ = 0 bis λmax beträgt demnach nur 25 % der Gesamt-
strahlung. Dies entspricht etwa der Strahlung der Sonne, die innerhalb des sichtbaren
Spektralbereichs liegt.

154 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie
10399303;a1

Abbildung 21.7 Josef Stefan (1835 – 1893) und Ludwig Boltzmann (1844 – 1906)

Wenn wir die Stefan-Boltzmann-Formel zur Berechnung der von einem menschlichen
Körper ausgestrahlten Leistung bei einer Temperatur von 300 K und einer externen
Oberfläche von ca. 2 m2 verwenden, erhalten wir 1 kW. Dieser Leistungsverlust ist
nur erträglich auf Grund von kompensierender Absorption der Strahlung durch Um-
gebungsflächen, von Raumtemperaturen, die nicht zu sehr von der Körpertemperatur 21
abweichen, oder natürlich durch Tragen von Kleidung.
21.3.4 Nicht-schwarze Körper als Strahlungsquellen
Bisher wurden nur schwarze Körper als Strahlungsquellen und die Strahlung
schwarzer Körper behandelt. Reale Objekte erfüllen diese Gesetze selten über einen
größeren Wellenlängenbereich, obwohl sie sich in bestimmten Spektralbereichen
dem Verhalten der schwarzen Körper annähern mögen. So erscheint beispielsweise
eine bestimmte Sorte von weißer Farbe im sichtbaren Bereich perfekt weiß, wird jedoch
bei 2 µm deutlich grau und ab 3 µm sieht sie fast schwarz aus.
Es gibt drei Situationen, die verhindern können, dass sich ein reales Objekt wie ein
schwarzer Körper verhält: Ein Bruchteil der auftretenden Strahlung a wird absorbiert,
ein Bruchteil von wird reflektiert und ein Bruchteil von t wird übertragen. Da alle
diese Faktoren mehr oder weniger abhängig von der Wellenlänge sind, wird der Index
verwendet, um auf die spektrale Abhängigkeit ihrer Definitionen hinzuweisen. Daher
gilt:
■ Die spektrale Absorptionsfähigkeit αλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die von einem Objekt absorbiert wird, zum Strahlungseinfall.
■ Die spektrale Reflektionsfähigkeit ρλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die von einem Objekt reflektiert wird, zum Strahlungseinfall.
■ Der spektrale Transmissionsgrad τλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die durch ein Objekt übertragen wird, zum Strahlungseinfall.
Die Summe dieser drei Faktoren muss für jede Wellenlänge immer den Gesamtwert
ergeben. Daher gilt folgende Beziehung:

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 155
21 – Theorie der Thermografie

Für undurchsichtige Materialien ist τλ = 0. Die Beziehung vereinfacht sich zu:

Ein weiterer Faktor, Emissionsgrad genannt, ist zur Beschreibung des Bruchteils e
der Abstrahlung eines schwarzen Körpers, die von einem Objekt bei einer bestimmten
Temperatur erzeugt wird, erforderlich. So gilt folgende Definition:
Der spektrale Emissionsgrad ελ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung eines
Objekts zu der spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers mit derselben
Temperatur und Wellenlänge.
Mathematisch ausgedrückt kann dies als Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung
des Objekts zur spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers wie folgt
beschrieben werden:
21

Generell gibt es drei Arten von Strahlungsquellen, die sich darin unterscheiden, wie
sich die Spektralstrahlung jeder einzelnen mit der Wellenlänge ändert.
■ Ein schwarzer Körper, für den gilt: ελ = ε = 1
■ Ein grauer Körper, für den gilt: ελ = ε = Konstante kleiner 1
■ Ein selektiver Strahler, bei dem e sich mit der Wellenlänge ändert
Nach dem kirchhoffschen Gesetz entsprechen für alle Werkstoffe die emittierte
Strahlung und die spektrale Absorptionsfähigkeit eines Körpers einer bestimmten
Temperatur und Wellenlänge. Das bedeutet:

Daraus erhalten wir für ein undurchsichtiges Material (da αλ + ρλ = 1):

Für extrem glatte Werkstoffe nähert sich ελ Null an, so dass für einen vollkommen
reflektierenden Werkstoff (d. h. einen perfekten Spiegel) gilt:

Für einen grauen Körper als Strahlungsquelle wird die Stefan-Boltzmann-Formel zu:

156 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie

Dies sagt aus, dass die gesamte Strahlungsleistung eines grauen Körpers dieselbe
ist wie bei einem schwarzen Körper gleicher Temperatur, der proportional zum Wert
von e des grauen Körpers reduziert ist.
10401203;a2

21

Abbildung 21.8 Spektrale Abstrahlung von drei Strahlertypen 1: Spektrale Abstrahlung; 2: Wellenlänge;
3: Schwarzer Körper; 4: Selektiver Strahler; 5: Grauer Körper
10327303;a4

Abbildung 21.9 Spektraler Emissionsgrad von drei Strahlertypen 1: Spektraler Emissionsgrad; 2:


Wellenlänge; 3: Schwarzer Körper; 4: Grauer Körper; 5: Selektiver Strahler

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 157
21 – Theorie der Thermografie

21.4 Halb-transparente Infrarotmaterialien


Stellen Sie sich jetzt einen nicht-metallischen, halb-transparenten Körper vor, z. B. in
Form einer dicken, flachen Scheibe aus Kunststoff. Wenn die Scheibe erhitzt wird,
muss sich die in dem Körper erzeugte Strahlung durch den Werkstoff, in dem sie
teilweise absorbiert wird, an die Oberflächen durcharbeiten. Wenn sie an der Oberflä-
che eintrifft, wird außerdem ein Teil davon in das Innere zurückreflektiert. Die zurück-
reflektierte Strahlung wird wiederum teilweise absorbiert, ein Teil davon gelangt jedoch
zur anderen Oberfläche, durch die der größte Anteil entweicht; ein Teil davon wird
wieder zurückreflektiert. Obwohl die nachfolgenden Reflexionen immer schwächer
werden, müssen sie alle addiert werden, wenn die Gesamtstrahlung der Scheibe er-
mittelt werden soll. Wenn die resultierende geometrische Reihe summiert wird, ergibt
sich der effektive Emissionsgrad einer halb-transparenten Scheibe als:

21
Wenn die Scheibe undurchsichtig wird, reduziert sich diese Formel auf die einzelne
Formel:

Diese letzte Beziehung ist besonders praktisch, da es oft einfacher ist, die Reflexions-
fähigkeit zu messen, anstatt den Emissionsgrad direkt zu messen.

158 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 Die Messformel
Wie bereits erwähnt empfängt die Kamera beim Betrachten eines Objekts nicht nur
die Strahlung vom Objekt selbst. Sie nimmt auch die Strahlung aus der Umgebung
auf, die von der Objektoberfläche reflektiert wird. Beide Strahlungsanteile werden bis
zu einem gewissen Grad durch die Atmosphäre im Messpfad abgeschwächt. Dazu
kommt ein dritter Strahlungsanteil von der Atmosphäre selbst.
Diese Beschreibung der Messsituation, wie in der folgenden Abbildung dargestellt,
ist eine recht genaue Erläuterung der tatsächlichen Bedingungen. Vernachlässigt
wurden wahrscheinlich die Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre oder die
Streustrahlung von starken Strahlungsquellen außerhalb des Betrachtungsfeldes.
Solche Störungen sind schwer zu quantifizieren, in den meisten Fällen jedoch
glücklicherweise so gering, dass sie vernachlässigbar sind. Ist dies nicht der Fall, ist
die Messkonfiguration wahrscheinlich so ausgelegt, dass zumindest ein erfahrener
Bediener das Störungsrisiko erkennen kann. Dann liegt es in seiner Verantwortung,
die Messsituation so zu ändern, dass Störungen vermieden werden, z. B. durch Ändern
der Betrachtungsrichtung, Abschirmen starker Strahlungsquellen usw. 22
Unter Berücksichtigung der obigen Beschreibung kann mit Hilfe der nachfolgenden
Abbildung eine Formel zur Berechnung der Objekttemperatur über das Ausganggsi-
gnal der kalibrierten Kamera abgeleitet werden.
10400503;a1

Abbildung 22.1 Schematische Darstellung der allgemeinen thermografischen Messsituation 1: Umgebung;


2: Objekt; 3: Atmosphäre; 4: Kamera

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 159
22 – Die Messformel

Wir gehen davon aus, dass die empfangene Strahlungsleistung W von einem
Schwarzkörper als Temperaturquelle Tsource bei einer kurzen Entfernung ein Ausga-
besignal Usource der Kamera erzeugt, das proportional zum Leistungseingang ist
(Kamera mit linearer Leistung). Daraus ergibt sich (Gleichung 1):

oder einfacher ausgedrückt:

wobei C eine Konstante ist.


Handelt es sich um einen Graukörper mit der Abstrahlung ε, ist die empfangene
Strahlung folglich εWsource.
Jetzt können wir die drei gesammelten Größen zur Strahlungsleistung notieren:
1 – Emission von Objekt = ετWobj, wobei ε die Abstrahlung des Objekts und τ die
Transmission der Atmosphäre ist. Die Objekttemperatur ist Tobj.
22 2 – Reflektierte Emission von Umgebungsquellen = (1 – ε)τWrefl, wobei (1 – ε) die
Reflektion des Objekts ist. Die Umgebungsquellen haben die Temperatur Trefl.
Hier wurde davon ausgegangen, dass die Temperatur Trefl für alle emittierenden
Oberflächen innerhalb der Halbsphäre, die von einem Punkt auf der Objektoberfläche
betrachtet wird, gleich ist. Dies ist in einigen Fällen natürlich eine Vereinfachung der
tatsächlichen Situation. Diese ist jedoch notwendig, damit eine praktikable Formel
abgeleitet werden kann. Trefl kann – zumindest theoretisch – ein Wert zugewiesen
werden, der eine effiziente Temperatur einer komplexen Umgebung darstellt.
Als Abstrahlung für die Umgebung wurde der Wert 1 angenommen. Dies ist in Über-
einstimmung mit dem kirchhoffschen Gesetz richtig: Die gesamte Strahlung, die auf
die umgebenden Oberflächen auftritt, wird schließlich von diesen absorbiert. Daher
ist die Abstrahlung = 1. (Es ist zu beachten, dass entsprechend neuester Erkenntnisse
die gesamte Sphäre um das betreffende Objekt beachtet werden muss.)
3 – Emission von Atmosphäre = (1 – τ)τWatm, wobei (1 – τ) die Abstrahlung der At-
mosphäre ist. Die Temperatur der Atmosphäre ist Tatm.
Die gesamte empfangene Strahlungsleistung kann nun notiert werden (Gleichung
2):

160 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 – Die Messformel

Wir multiplizieren jeden Ausdruck mit der Konstante C aus Gleichung 1 und ersetzen
die Produkte aus CW durch das entsprechende U gemäß derselben Gleichung und
erhalten (Gleichung 3):

Gleichung 3 wird nach Uobj aufgelöst (Gleichung 4):

Dies ist die allgemeine Messformel, die in allen thermografischen Geräten von FLIR
Systems verwendet wird. Die Spannungen der Formel lauten:
Abbildung 22.2 Spannungen
Uobj Berechnete Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkörper
der Temperatur Tobj, also eine Spannung, die sofort in die tatsächli-
che Temperatur des betreffenden Objekts umgewandelt werden
kann.

Utot Gemessene Ausgabespannung der Kamera für den tatsächlichen 22


Fall.

Urefl Theoretische Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkör-


per der Temperatur Trefl entsprechend der Kalibrierung.

Uatm Theoretische Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkör-


per der Temperatur Tatm entsprechend der Kalibrierung.

Der Bediener muss mehrere Parameterwerte für die Berechnung liefern:


■ die Objektabstrahlung ε,
■ die relative Luftfeuchtigkeit,
■ Tatm
■ Objektentfernung (Dobj)
■ die (effektive) Temperatur der Objektumgebung oder die reflektierte Umgebung-
stemperatur Trefl und
■ die Temperatur der Atmosphäre Tatm
Diese Aufgabe ist für den Bediener oft schwierig, da normalerweise die genauen
Werte für die Abstrahlung und die Transmission der Atmosphäre für den tatsächlichen
Fall nur schwer zu ermitteln sind. Die zwei Temperaturen sind für gewöhnlich ein
geringeres Problem, wenn in der Umgebung keine großen und intensiven Strahlungs-
quellen vorhanden sind.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 161
22 – Die Messformel

Eine natürliche Frage in diesem Zusammenhang ist: Wie wichtig ist die Kenntnis der
richtigen Werte dieser Parameter? Es kann hilfreich sein, bereits an dieser Stelle ein
Gefühl für diese Problematik zu entwickeln, indem verschiedene Messfälle betrachtet
und die relativen Größen der drei Strahlungsgrößen verglichen werden. Daraus lässt
sich ersehen, wann es wichtig ist, die richtigen Werte bestimmter Parameter zu ver-
wenden.
Die folgenden Zahlen stellen die relativen Größen der drei Strahlungsanteile für drei
verschiedene Objekttemperaturen, zwei Abstrahlungen und zwei Spektralbereiche
dar: SW und LW. Die übrigen Parameter haben die folgenden festen Werte:
■ τ = 0,88
■ Trefl = +20 °C
■ Tatm = +20 °C
Es ist offensichtlich, dass die Messung niedriger Objekttemperaturen kritischer ist als
die Messung hoher Temperaturen, da die Störstrahlungsquellen im ersteren Fall
vergleichsweise stärker sind. Falls zusätzlich die Objektabstrahlung schwach ist, wird
die Situation noch schwieriger.
22 Schließlich muss geklärt werden, wie wichtig es ist, die Kalibrierungskurve über dem
höchsten Kalibrierungspunkt nutzen zu dürfen (Extrapolation genannt). Angenommen,
in einem bestimmten Fall werden Utot = 4,5 Volt gemessen. Der höchste Kalibrie-
rungspunkt der Kamera liegt im Bereich von 4,1 Volt, einem Wert, der dem Bediener
unbekannt ist. Selbst wenn das Objekt ein Schwarzkörper ist, also Uobj = Utot ist,
wird tatsächlich eine Extrapolation der Kalibrierungskurve durchgeführt, wenn 4,5 Volt
in Temperatur umgerechnet werden.
Es wird nun angenommen, dass das Objekt nicht schwarz ist, seine Abstrahlung 0,75
und die Transmission 0,92 betragen. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass die
beiden zweiten Ausdrücke der Gleichung 4 zusammen 0,5 Volt ergeben. Die Berech-
nung von Uobj mit Hilfe der Gleichung 4 ergibt dann Uobj = 4,5 / 0,75 / 0,92 – 0,5 =
6,0. Dies ist eine recht extreme Extrapolation, besonders wenn man bedenkt, dass
der Videoverstärker die Ausgabe wahrscheinlich auf 5 Volt beschränkt. Beachten Sie
jedoch, dass die Anwendung der Kalibrierungskurve eine theoretische Vorgehensweise
ist, bei der weder elektronische noch andere Beschränkungen bestehen. Wir sind
davon überzeugt, dass bei einer fehlenden Signalbegrenzung in der Kamera und
deren Kalibrierung auf weit mehr als 5 Volt die entstehende Kurve der tatsächlichen
Kurve mit einer Extrapolation von mehr als 4,1 Volt sehr ähnlich gewesen wäre, vor-
ausgesetzt, der Kalibrierungsalgorithmus beruht auf Gesetzen der Strahlungsphysik,
wie zum Beispiel der Algorithmus von FLIR Systems. Natürlich muss es für solche
Extrapolationen eine Grenze geben.

162 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 – Die Messformel
10400603;a2

22

Abbildung 22.3 Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (SW-
Kamera). 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm:
Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 163
22 – Die Messformel
10400703;a2

22

Abbildung 22.4 Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (LW-
Kamera). 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm:
Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.

164 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 Emissionstabellen
In diesem Abschnitt finden Sie eine Aufstellung von Emissionsdaten aus der Fachlite-
ratur und eigenen Messungen von FLIR Systems.

23.1 Referenzen
1 Mikaél A. Bramson: Infrared Radiation, A Handbook for Applications, Plenum press,
N.Y.

2 William L. Wolfe, George J. Zissis: The Infrared Handbook, Office of Naval Research,
Department of Navy, Washington, D.C.

3 Madding, R. P.: Thermographic Instruments and Systems. Madison, Wisconsin: Uni-


versity of Wisconsin - Extension, Department of Engineering and Applied Science.

4 William L. Wolfe: Handbook of Military Infrared Technology, Office of Naval Research,


Department of Navy, Washington, D.C.

5 Jones, Smith, Probert: External thermography of buildings..., Proc. of the Society of


Photo-Optical Instrumentation Engineers, vol.110, Industrial and Civil Applications of
Infrared Technology, Juni 1977 London.

6 Paljak, Pettersson: Thermography of Buildings, Swedish Building Research Institute,


Stockholm 1972.
23
7 Vlcek, J: Determination of emissivity with imaging radiometers and some emissivities
at λ = 5 µm. Photogrammetric Engineering and Remote Sensing.

8 Kern: Evaluation of infrared emission of clouds and ground as measured by weather


satellites, Defence Documentation Center, AD 617 417.

9 Öhman, Claes: Emittansmätningar med AGEMA E-Box. Teknisk rapport, AGEMA 1999.
(Emissionsmessungen mit AGEMA E-Box. Technischer Bericht, AGEMA 1999.)

10 Matteï, S., Tang-Kwor, E: Emissivity measurements for Nextel Velvet coating 811-21
between –36°C AND 82°C.

11 Lohrengel & Todtenhaupt (1996)

12 ITC Technical publication 32.

13 ITC Technical publication 29.

23.2 Wichtiger Hinweis zu den Emissionsgradtabellen


Die Emissionswerte in der Tabelle unten wurden mit einer Kurzwellenkamera aufge-
nommen. Die Werte gelten lediglich als Empfehlung; bei ihrer Verwendung muss
Sorgfalt geübt werden.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 165
23 – Emissionstabellen

23.3 Tabellen
Abbildung 23.1 T:Gesamtspektrum; SW: 2 – 5 µm; LW: 8 – 14 µm, LLW: 6,5 – 20 µm; 1: Werkstoff; 2:
Spezifikation; 3: Temperatur in °C; 4: Spektrum; 5: Emissionsgrad; 6: Referenz
1 2 3 4 5 6

3M Scotch 35 PVC-Elektroisolier- < 80 LW ungefähr 0,96 13


band (verschiede-
ne Farben)

3M Scotch Super schwarzes PVC- < 80 LW ungefähr 0,96 13


33+ Elektroisolierband

3M Scotch Super schwarzes PVC- < 105 LW ungefähr 0,96 13


88 Elektroisolierband

3M Scotch Super schwarzes PVC- < 105 MW < 0.96 13


88 Elektroisolierband

Aluminium Blech, 4 Muster 70 LW 0,03–0,06 9


unterschiedlich
zerkratzt

Aluminium Blech, 4 Muster 70 SW 0,05–0,08 9


unterschiedlich
zerkratzt
23 Aluminium eloxiert, hellgrau, 70 LW 0,97 9
stumpf

Aluminium eloxiert, hellgrau, 70 SW 0,61 9


stumpf

Aluminium eloxiert, schwarz, 70 LW 0,95 9


stumpf

Aluminium eloxiert, schwarz, 70 SW 0,67 9


stumpf

Aluminium eloxiertes Blech 100 T 0,55 2

Aluminium Folie 27 3 µm 0,09 3

Aluminium Folie 27 10 µm 0,04 3

Aluminium geraut 27 3 µm 0,28 3

Aluminium geraut 27 10 µm 0,18 3

Aluminium Guss, sandge- 70 LW 0,46 9


strahlt

Aluminium Guss, sandge- 70 SW 0,47 9


strahlt

166 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Aluminium in HNO3 getaucht, 100 T 0,05 4


Platte

Aluminium poliert 50–100 T 0,04–0,06 1

Aluminium poliert, Blech 100 T 0,05 2

Aluminium polierte Platte 100 T 0,05 4

Aluminium raue Oberfläche 20–50 T 0,06–0,07 1

Aluminium stark oxidiert 50–500 T 0,2–0,3 1

Aluminium stark verwittert 17 SW 0,83–0,94 5

Aluminium unverändert, 100 T 0,09 2


Blech

Aluminium unverändert, Plat- 100 T 0,09 4


te

Aluminium vakuumbeschich- 20 T 0,04 2


tet

Aluminiumbronze 20 T 0,60 1

Aluminiumhy- Pulver T 0,28 1 23


droxid

Aluminiumoxid aktiviert, Pulver T 0,46 1

Aluminiumoxid rein, Pulver (Alumi- T 0,16 1


niumoxid)

Asbest Bodenfliesen 35 SW 0,94 7

Asbest Brett 20 T 0,96 1

Asbest Gewerbe T 0,78 1

Asbest Papier 40–400 T 0,93–0,95 1

Asbest Pulver T 0,40–0,60 1

Asbest Ziegel 20 T 0,96 1

Asphaltstraßenbe- 4 LLW 0,967 8


lag

Beton 20 T 0,92 2

Beton Gehweg 5 LLW 0,974 8

Beton rau 17 SW 0,97 5

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 167
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Beton trocken 36 SW 0,95 7

Blech glänzend 20–50 T 0,04–0,06 1

Blech Weißblech 100 T 0,07 2

Blei glänzend 250 T 0,08 1

Blei nicht oxidiert, po- 100 T 0,05 4


liert

Blei oxidiert, grau 20 T 0,28 1

Blei oxidiert, grau 22 T 0,28 4

Blei oxidiert bei 200 °C 200 T 0,63 1

Blei rot 100 T 0,93 4

Blei rot, Pulver 100 T 0,93 1

Bronze Phosphorbronze 70 LW 0,06 9

Bronze Phosphorbronze 70 SW 0,08 9

Bronze poliert 50 T 0,1 1


23 Bronze porös, rau 50–150 T 0,55 1

Bronze Pulver T 0,76–0,80 1

Chrom poliert 50 T 0,10 1

Chrom poliert 500–1000 T 0,28–0,38 1

Ebonit T 0,89 1

Eis: Siehe Wasser

Eisen galvanisiert Blech 92 T 0,07 4

Eisen galvanisiert Blech, oxidiert 20 T 0,28 1

Eisen galvanisiert Blech, poliert 30 T 0,23 1

Eisen galvanisiert stark oxidiert 70 LW 0,85 9

Eisen galvanisiert stark oxidiert 70 SW 0,64 9

Eisen und Stahl elektrolytisch 22 T 0,05 4

Eisen und Stahl elektrolytisch 100 T 0,05 4

Eisen und Stahl elektrolytisch 260 T 0,07 4

168 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Eisen und Stahl elektrolytisch, 175–225 T 0,05–0,06 1


hochglanzpoliert

Eisen und Stahl frisch gewalzt 20 T 0,24 1

Eisen und Stahl frisch mit Schmir- 20 T 0,24 1


gelpapier bearbei-
tet

Eisen und Stahl geschliffenes 950–1100 T 0,55–0,61 1


Blech

Eisen und Stahl geschmiedet, 40–250 T 0,28 1


hochglanzpoliert

Eisen und Stahl gewalztes Blech 50 T 0,56 1

Eisen und Stahl glänzend, geätzt 150 T 0,16 1

Eisen und Stahl glänzende Oxid- 20 T 0,82 1


schicht, Blech

Eisen und Stahl heißgewalzt 20 T 0,77 1

Eisen und Stahl heißgewalzt 130 T 0,60 1

Eisen und Stahl kaltgewalzt 70 LW 0,09 9 23


Eisen und Stahl kaltgewalzt 70 SW 0,20 9

Eisen und Stahl mit rotem Rost be- 20 T 0,61–0,85 1


deckt

Eisen und Stahl oxidiert 100 T 0,74 1

Eisen und Stahl oxidiert 100 T 0,74 4

Eisen und Stahl oxidiert 125–525 T 0,78–0,82 1

Eisen und Stahl oxidiert 200 T 0,79 2

Eisen und Stahl oxidiert 200–600 T 0,80 1

Eisen und Stahl oxidiert 1227 T 0,89 4

Eisen und Stahl poliert 100 T 0,07 2

Eisen und Stahl poliert 400–1000 T 0,14–0,38 1

Eisen und Stahl poliertes Blech 750–1050 T 0,52–0,56 1

Eisen und Stahl rau, ebene Oberflä- 50 T 0,95–0,98 1


che

Eisen und Stahl rostig, rot 20 T 0,69 1

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 169
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Eisen und Stahl rostrot, Blech 22 T 0,69 4

Eisen und Stahl stark oxidiert 50 T 0,88 1

Eisen und Stahl stark oxidiert 500 T 0,98 1

Eisen und Stahl stark verrostet 17 SW 0,96 5

Eisen und Stahl stark verrostetes 20 T 0,69 2


Blech

Eisen verzinnt Blech 24 T 0,064 4

Emaille 20 T 0,9 1

Emaille Lack 20 T 0,85–0,95 1

Erde mit Wasser gesät- 20 T 0,95 2


tigt

Erde trocken 20 T 0,92 2

Faserplatte hart, unbehandelt 20 SW 0,85 6

Faserplatte Ottrelith 70 LW 0,88 9

Faserplatte Ottrelith 70 SW 0,75 9


23
Faserplatte Partikelplatte 70 LW 0,89 9

Faserplatte Partikelplatte 70 SW 0,77 9

Faserplatte porös, unbehan- 20 SW 0,85 6


delt

Firnis auf Eichenparkett- 70 LW 0,90–0,93 9


boden

Firnis auf Eichenparkett- 70 SW 0,90 9


boden

Firnis matt 20 SW 0,93 6

Gips 20 T 0,8–0,9 1

Gipsputz 17 SW 0,86 5

Gipsputz Gipsplatte, unbe- 20 SW 0,90 6


handelt

Gipsputz raue Oberfläche 20 T 0,91 2

Gold hochglanzpoliert 200–600 T 0,02–0,03 1

Gold hochpoliert 100 T 0,02 2

170 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Gold poliert 130 T 0,018 1

Granit poliert 20 LLW 0,849 8

Granit rau 21 LLW 0,879 8

Granit rau, 4 verschiede- 70 LW 0,77–0,87 9


ne Muster

Granit rau, 4 verschiede- 70 SW 0,95–0,97 9


ne Muster

Gummi hart 20 T 0,95 1

Gummi weich, grau, rau 20 T 0,95 1

Gusseisen bearbeitet 800–1000 T 0,60–0,70 1

Gusseisen flüssig 1300 T 0,28 1

Gusseisen Guss 50 T 0,81 1

Gusseisen Gusseisenblöcke 1000 T 0,95 1

Gusseisen oxidiert 38 T 0,63 4

Gusseisen oxidiert 100 T 0,64 2


23
Gusseisen oxidiert 260 T 0,66 4

Gusseisen oxidiert 538 T 0,76 4

Gusseisen oxidiert bei 600 °C 200–600 T 0,64–0,78 1

Gusseisen poliert 38 T 0,21 4

Gusseisen poliert 40 T 0,21 2

Gusseisen poliert 200 T 0,21 1

Gusseisen unbearbeitet 900–1100 T 0,87–0,95 1

Haut Mensch 32 T 0,98 2

Holz 17 SW 0,98 5

Holz 19 LLW 0,962 8

Holz gehobelt 20 T 0,8–0,9 1

Holz gehobelte Eiche 20 T 0,90 2

Holz gehobelte Eiche 70 LW 0,88 9

Holz gehobelte Eiche 70 SW 0,77 9

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 171
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Holz geschmirgelt T 0,5–0,7 1

Holz Pinie, 4 verschie- 70 LW 0,81–0,89 9


dene Muster

Holz Pinie, 4 verschie- 70 SW 0,67–0,75 9


dene Muster

Holz Sperrholz, glatt, 36 SW 0,82 7


trocken

Holz Sperrholz, unbe- 20 SW 0,83 6


handelt

Holz weiß, feucht 20 T 0,7–0,8 1

Kalk T 0,3–0,4 1

Kohlenstoff Grafit, Oberfläche 20 T 0,98 2


gefeilt

Kohlenstoff Grafitpulver T 0,97 1

Kohlenstoff Holzkohlepulver T 0,96 1

Kohlenstoff Kerzenruß 20 T 0,95 2


23
Kohlenstoff Lampenruß 20–400 T 0,95–0,97 1

Krylon Ultra-flat Mattschwarz Raumtemperatur LW ungefähr 0,96 12


black 1602 bis 175

Krylon Ultra-flat Mattschwarz Raumtemperatur MW ungefähr 0,97 12


black 1602 bis 175

Kunststoff Glasfaserlaminat 70 LW 0,91 9


(Leiterplatte)

Kunststoff Glasfaserlaminat 70 SW 0,94 9


(Leiterplatte)

Kunststoff Polyurethan-Isolier- 70 LW 0,55 9


platte

Kunststoff Polyurethan-Isolier- 70 SW 0,29 9


platte

Kunststoff PVC, Kunststoffbo- 70 LW 0,93 9


den, stumpf,
strukturiert

Kunststoff PVC, Kunststoffbo- 70 SW 0,94 9


den, stumpf,
strukturiert

172 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Kupfer elektrolytisch, 80 T 0,018 1


hochglanzpoliert

Kupfer elektrolytisch, po- –34 T 0,006 4


liert

Kupfer geschabt 27 T 0,07 4

Kupfer geschmolzen 1100–1300 T 0,13–0,15 1

Kupfer kommerziell, glän- 20 T 0,07 1


zend

Kupfer oxidiert 50 T 0,6–0,7 1

Kupfer oxidiert, dunkel 27 T 0,78 4

Kupfer oxidiert, stark 20 T 0,78 2

Kupfer oxidiert schwarz T 0,88 1

Kupfer poliert 50–100 T 0,02 1

Kupfer poliert 100 T 0,03 2

Kupfer poliert, kommerzi- 27 T 0,03 4


ell 23
Kupfer poliert, mecha- 22 T 0,015 4
nisch

Kupfer rein, sorgfältig 22 T 0,008 4


vorbereitete Ober-
fläche

Kupferdioxid Pulver T 0,84 1

Kupferoxid rot, Pulver T 0,70 1

Lack 3 Farben auf Alu- 70 LW 0,92–0,94 9


minium gesprüht

Lack 3 Farben auf Alu- 70 SW 0,50–0,53 9


minium gesprüht

Lack Aluminium auf 20 T 0,4 1


rauer Oberfläche

Lack Bakelit 80 T 0,83 1

Lack hitzebeständig 100 T 0,92 1

Lack schwarz, glän- 20 T 0,87 1


zend, auf Eisen
gesprüht

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 173
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Lack schwarz, matt 100 T 0,97 2

Lack schwarz, stumpf 40–100 T 0,96–0,98 1

Lack weiß 40–100 T 0,8–0,95 1

Lack weiß 100 T 0,92 2

Lacke 8 verschiedene 70 LW 0,92–0,94 9


Farben und Quali-
täten

Lacke 8 verschiedene 70 SW 0,88–0,96 9


Farben und Quali-
täten

Lacke Aluminium, unter- 50–100 T 0,27–0,67 1


schiedliches Alter

Lacke auf Ölbasis, Mittel- 100 T 0,94 2


wert von 16 Far-
ben

Lacke chromgrün T 0,65–0,70 1

Lacke kadmiumgelb T 0,28–0,33 1


23
Lacke kobaltblau T 0,7–0,8 1

Lacke Kunststoff, 20 SW 0,95 6


schwarz

Lacke Kunststoff, weiß 20 SW 0,84 6

Lacke Öl 17 SW 0,87 5

Lacke Öl, diverse Farben 100 T 0,92–0,96 1

Lacke Öl, glänzend grau 20 SW 0,96 6

Lacke Öl, grau, matt 20 SW 0,97 6

Lacke Öl, schwarz, matt 20 SW 0,94 6

Lacke Öl, schwarz glän- 20 SW 0,92 6


zend

Leder gebräunt, gegerbt T 0,75–0,80 1

Magnesium 22 T 0,07 4

Magnesium 260 T 0,13 4

Magnesium 538 T 0,18 4

174 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Magnesium poliert 20 T 0,07 2

Magnesiumpulver T 0,86 1

Messing abgerieben mit 20 T 0,20 2


80er-Schmirgelpa-
pier

Messing Blech, gewalzt 20 T 0,06 1

Messing Blech, mit Schmir- 20 T 0,2 1


gelpapier bearbei-
tet

Messing hochpoliert 100 T 0,03 2

Messing oxidiert 70 SW 0,04–0,09 9

Messing oxidiert 70 LW 0,03–0,07 9

Messing oxidiert 100 T 0,61 2

Messing oxidiert bei 600 °C 200–600 T 0,59–0,61 1

Messing poliert 200 T 0,03 1

Messing stumpf, fleckig 20–350 T 0,22 1 23


Molybdän 600–1000 T 0,08–0,13 1

Molybdän 1500–2200 T 0,19–0,26 1

Molybdän Faden 700–2500 T 0,1–0,3 1

Mörtel 17 SW 0,87 5

Mörtel trocken 36 SW 0,94 7

Nextel Velvet 811- Mattschwarz –60–150 LW > 0.97 10 und


21 Black 11

Nickel Draht 200–1000 T 0,1–0,2 1

Nickel elektrolytisch 22 T 0,04 4

Nickel elektrolytisch 38 T 0,06 4

Nickel elektrolytisch 260 T 0,07 4

Nickel elektrolytisch 538 T 0,10 4

Nickel galvanisiert, poliert 20 T 0,05 2

Nickel galvanisiert auf Ei- 20 T 0,11–0,40 1


sen, nicht poliert

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 175
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Nickel galvanisiert auf Ei- 22 T 0,11 4


sen, nicht poliert

Nickel galvanisiert auf Ei- 22 T 0,045 4


sen, poliert

Nickel hell matt 122 T 0,041 4

Nickel oxidiert 200 T 0,37 2

Nickel oxidiert 227 T 0,37 4

Nickel oxidiert 1227 T 0,85 4

Nickel oxidiert bei 600 °C 200–600 T 0,37–0,48 1

Nickel poliert 122 T 0,045 4

Nickel rein, poliert 100 T 0,045 1

Nickel rein, poliert 200–400 T 0,07–0,09 1

Nickelchrom Draht, blank 50 T 0,65 1

Nickelchrom Draht, blank 500–1000 T 0,71–0,79 1

Nickelchrom Draht, oxidiert 50–500 T 0,95–0,98 1


23
Nickelchrom gewalzt 700 T 0,25 1

Nickelchrom sandgestrahlt 700 T 0,70 1

Nickeloxid 500–650 T 0,52–0,59 1

Nickeloxid 1000–1250 T 0,75–0,86 1

Öl, Schmieröl 0,025-mm-Film 20 T 0,27 2

Öl, Schmieröl 0,050-mm-Film 20 T 0,46 2

Öl, Schmieröl 0,125-mm-Film 20 T 0,72 2

Öl, Schmieröl dicke Schicht 20 T 0,82 2

Öl, Schmieröl Film auf Ni-Basis: 20 T 0,05 2


nur Ni-Basis

Papier 4 verschiedene 70 LW 0,92–0,94 9


Farben

Papier 4 verschiedene 70 SW 0,68–0,74 9


Farben

Papier beschichtet mit T 0,93 1


schwarzem Lack

176 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Papier dunkelblau T 0,84 1

Papier gelb T 0,72 1

Papier grün T 0,85 1

Papier rot T 0,76 1

Papier schwarz T 0,90 1

Papier schwarz, stumpf T 0,94 1

Papier schwarz, stumpf 70 LW 0,89 9

Papier schwarz, stumpf 70 SW 0,86 9

Papier weiß 20 T 0,7–0,9 1

Papier weiß, 3 verschiede- 70 LW 0,88–0,90 9


ne Glanzarten

Papier weiß, 3 verschiede- 70 SW 0,76–0,78 9


ne Glanzarten

Papier weiß, gebunden 20 T 0,93 2

Platin 17 T 0,016 4
23
Platin 22 T 0,03 4

Platin 100 T 0,05 4

Platin 260 T 0,06 4

Platin 538 T 0,10 4

Platin 1000–1500 T 0,14–0,18 1

Platin 1094 T 0,18 4

Platin Band 900–1100 T 0,12–0,17 1

Platin Draht 50–200 T 0,06–0,07 1

Platin Draht 500–1000 T 0,10–0,16 1

Platin Draht 1400 T 0,18 1

Platin rein, poliert 200–600 T 0,05–0,10 1

Porzellan glasiert 20 T 0,92 1

Porzellan weiß, leuchtend T 0,70–0,75 1

rostfreier Stahl Blech, poliert 70 LW 0,14 9

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 177
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

rostfreier Stahl Blech, poliert 70 SW 0,18 9

rostfreier Stahl Blech, unbehan- 70 LW 0,28 9


delt, etwas zer-
kratzt

rostfreier Stahl Blech, unbehan- 70 SW 0,30 9


delt, etwas zer-
kratzt

rostfreier Stahl gewalzt 700 T 0,45 1

rostfreier Stahl Legierung, 8 % Ni, 500 T 0,35 1


18 % Cr

rostfreier Stahl sandgestrahlt 700 T 0,70 1

rostfreier Stahl Typ 18 – 8, glän- 20 T 0,16 2


zend

rostfreier Stahl Typ 18-8, oxidiert 60 T 0,85 2


bei 800 °C

Sand T 0,60 1

Sand 20 T 0,90 2
23
Sandstein poliert 19 LLW 0,909 8

Sandstein rau 19 LLW 0,935 8

Schlacke Kessel 0–100 T 0,97–0,93 1

Schlacke Kessel 200–500 T 0,89–0,78 1

Schlacke Kessel 600–1200 T 0,76–0,70 1

Schlacke Kessel 1400–1800 T 0,69–0,67 1

Schmirgelpapier grob 80 T 0,85 1

Schnee: Siehe
Wasser

Silber poliert 100 T 0,03 2

Silber rein, poliert 200–600 T 0,02–0,03 1

Spanplatte unbehandelt 20 SW 0,90 6

Stukkatur rau, gelbgrün 10–90 T 0,91 1

Styropor Wärmedämmung 37 SW 0,60 7

178 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Tapete leicht gemustert, 20 SW 0,85 6


hellgrau

Tapete leicht gemustert, 20 SW 0,90 6


rot

Teer T 0,79–0,84 1

Teer Papier 20 T 0,91–0,93 1

Titan oxidiert bei 540 °C 200 T 0,40 1

Titan oxidiert bei 540 °C 500 T 0,50 1

Titan oxidiert bei 540 °C 1000 T 0,60 1

Titan poliert 200 T 0,15 1

Titan poliert 500 T 0,20 1

Titan poliert 1000 T 0,36 1

Ton gebrannt 70 T 0,91 1

Tuch schwarz 20 T 0,98 1

Wasser destilliert 20 T 0,96 2


23
Wasser Eis, bedeckt mit 0 T 0,98 1
starkem Frost

Wasser Eis, glatt –10 T 0,96 2

Wasser Eis, glatt 0 T 0,97 1

Wasser Frostkristalle –10 T 0,98 2

Wasser Schicht >0,1 mm 0–100 T 0,95–0,98 1


dick

Wasser Schnee T 0,8 1

Wasser Schnee –10 T 0,85 2

Wolfram 200 T 0,05 1

Wolfram 600–1000 T 0,1–0,16 1

Wolfram 1500–2200 T 0,24–0,31 1

Wolfram Faden 3300 T 0,39 1

Ziegel Aluminiumoxid 17 SW 0,68 5

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 179
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Ziegel Dinas-Siliziu- 1000 T 0,66 1


moxid, Feuerfest-
produkt

Ziegel Dinas-Siliziu- 1100 T 0,85 1


moxid, glasiert,
rau

Ziegel Dinas-Siliziu- 1000 T 0,80 1


moxid, unglasiert,
rau

Ziegel Feuerfestprodukt, 1000 T 0,46 1


Korund

Ziegel Feuerfestprodukt, 1000–1300 T 0,38 1


Magnesit

Ziegel Feuerfestprodukt, 500–1000 T 0,65–0,75 1


schwach strahlend

Ziegel Feuerfestprodukt, 500–1000 T 0,8–0,9 1


stark strahlend

Ziegel Feuerziegel 17 SW 0,68 5


23 Ziegel glasiert 17 SW 0,94 5

Ziegel Mauerwerk 35 SW 0,94 7

Ziegel Mauerwerk, ver- 20 T 0,94 1


putzt

Ziegel normal 17 SW 0,86–0,81 5

Ziegel rot, normal 20 T 0,93 2

Ziegel rot, rau 20 T 0,88–0,93 1

Ziegel Schamotte 20 T 0,85 1

Ziegel Schamotte 1000 T 0,75 1

Ziegel Schamotte 1200 T 0,59 1

Ziegel Silizium, 1230 T 0,66 1


95 % SiO2

Ziegel Sillimanit, 1500 T 0,29 1


33 % SiO2,
64 % Al2O3

Ziegel wasserfest 17 SW 0,87 5

180 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen

1 2 3 4 5 6

Zink Blech 50 T 0,20 1

Zink oxidiert bei 400 °C 400 T 0,11 1

Zink oxidierte Oberflä- 1000–1200 T 0,50–0,60 1


che

Zink poliert 200–300 T 0,04–0,05 1

23

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 181
23 – Emissionstabellen

23 SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

182 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 Glossar
Begriff oder Ausdruck Erläuterung

Absorption (Absorptionsgrad) Das Verhältnis der von einem Objekt absorbierten Strahlung
zur auftreffenden Strahlung. Eine Zahl zwischen 0 und 1.

Angenommene Transmission (ge- Ein von einem Benutzer angegebener Wert für die Transmission,
schätzte Transmission) der einen berechneten Wert ersetzt.

Atmosphäre Die Gase, die sich zwischen dem Messobjekt und der Kamera
befinden, in der Regel handelt es sich um Luft.

Auto. Farben Das Infrarotbild zeigt eine unregelmäßige Farbverteilung an, mit
der kalte und warme Objekte gleichzeitig angezeigt werden.

Automatische Einstellung Eine Funktion, mit der die Kamera eine interne Bildkorrektur
durchführt.

Berechnete Transmission Ein aus der Temperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und dem
Abstand zum Objekt errechneter Wert für die Transmission.

Bildkorrektur (intern/extern) Eine Funktion zum Ausgleich der unterschiedlichen Empfindlich-


keit in verschiedenen Teilen von Live-Bildern sowie zur Stabili-
sierung der Kamera.

Doppelisotherme Eine Isotherme mit zwei Farbbändern an Stelle von einem.

Emission (Emissionsgrad) Die von einem Objekt ausgehende Strahlung im Vergleich zu


der eines Schwarzen Körpers. Eine Zahl zwischen 0 und 1.
24
Externe Optik Zusätzliche Objektive, Filter, Wärmeschilde usw., die zwischen
der Kamera und dem Messobjekt platziert werden können.

Farbtemperatur Die Temperatur, bei der die Farbe eines Schwarzen Körpers
einer bestimmten Farbe entspricht.

Filter Material, das nur für bestimmte Infrarot-Wellenlängen durchlässig


ist.

FPA Focal Plane Array: Ein Infrarotdetektortyp.

Grauer Körper Ein Objekt, das einen bestimmten Anteil der Energiemenge eines
Schwarzen Körpers für jede Wellenlänge abgibt.

Hohlraumstrahler Ein flaschenförmiger Strahler mit absorbierenden Innenwänden,


der über den "Flaschenhals" einsehbar ist.

IFOV Momentaner Sehwinkel: Ein Maß für die geometrische Auflösung


einer Infrarotkamera.

Infrarot Unsichtbare Strahlung mit einer Wellenlänge von 2 – 13 µm.

IR Infrarot

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 183
24 – Glossar

Begriff oder Ausdruck Erläuterung

Isotherme Eine Funktion, mit der die Teile eines Bildes hervorgehoben
werden, die über, unter oder zwischen einem oder mehreren
Temperaturintervallen liegen.

Isothermer Hohlraum Ein flaschenförmiger Strahler mit einheitlicher Temperatur, der


über den "Flaschenhals" einsehbar ist.

Laser LocatIR Eine elektrische Lichtquelle an der Kamera, die Laserstrahlung


in Form eines dünnen, gebündelten Strahls abgibt, der auf be-
stimmte Teile des Messobjekts vor der Kamera gerichtet ist.

Laserpointer Eine elektrische Lichtquelle an der Kamera, die Laserstrahlung


in Form eines dünnen, gebündelten Strahls abgibt, der auf be-
stimmte Teile des Messobjekts vor der Kamera gerichtet ist.

Level Der Zentralwert der Temperaturskala, wird in der Regel als Si-
gnalwert ausgedrückt.

Manuelle Einstellung Eine Methode zur Anpassung des Bildes durch manuelles Än-
dern bestimmter Parameter.

Messbereich Der aktuelle Temperaturmessbereich einer Infrarotkamera. Ka-


meras können über mehrere Bereiche verfügen. Sie werden mit
Hilfe von zwei Schwarzkörpertemperaturwerten angegeben, die
als Grenzwerte für die aktuelle Kalibrierung dienen.

NETD Rauschäquivalente Temperaturdifferenz. Ein Maß für das


Bildrauschen einer Infrarotkamera.

24 Objektparameter Eine Reihe von Werten, mit denen die Bedingungen, unter denen
die Messungen durchgeführt werden, sowie das Messobjekt
selbst beschrieben werden (z. B. Emission, reflektierte schein-
bare Temperatur, Abstand).

Objektsignal Ein unkalibrierter Wert, der sich auf die Strahlungsmenge be-
zieht, die die Kamera von dem Messobjekt empfängt.

Palette Die zur Anzeige eines Infrarotbildes verwendeten Farben.

Pixel Synonym für Bildelement. Ein einzelner Bildpunkt in einem Bild.

Rauschen Unerwünschte geringfügige Störung im Infrarotbild.

Referenztemperatur Eine Temperatur, mit der die regulären Messwerte verglichen


werden können.

Reflexionsgrad (Reflexionsvermögen) Das Verhältnis der von einem Objekt reflektierten Strahlung zur
auftreffenden Strahlung. Eine Zahl zwischen 0 und 1.

Relative Luftfeuchtigkeit Die relative Luftfeuchtigkeit ist das prozentuale Verhältnis zwi-
schen der momentanen Wasserdampfmasse in der Luft und
der maximalen Masse, die unter Sättigungsbedingungen enthal-
ten sein kann.

184 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 – Glossar

Begriff oder Ausdruck Erläuterung

Sättigungsfarbe Bereiche, deren Temperaturen außerhalb der aktuellen Einstel-


lungen für Level/Span liegen, werden mit den Sättigungsfarben
dargestellt. Die Sättigungsfarben umfassen eine Farbe für die
Überschreitung und eine für die Unterschreitung der Werte.
Hinzu kommt eine dritte Sättigungsfarbe (Rot), die den gesamten
Sättigungsbereich markiert und darauf hinweist, dass der Be-
reich wahrscheinlich geändert werden sollte.

Schwarzer Körper Objekt mit einem Reflexionsgrad von Null. Jegliche Strahlung
ist auf seine eigene Temperatur zurückzuführen.

Schwarzkörper-Strahler Ein Infrarotstrahler mit den Eigenschaften eines Schwarzen


Körpers, der zum Kalibrieren von Infrarotkameras eingesetzt
wird.

Sichtfeld Sehwinkel (Field of view): Der horizontale Betrachtungswinkel


eines Infrarotobjektivs.

Span Das Intervall der Temperaturskala, wird in der Regel als Signal-
wert ausgedrückt.

Spektrale spezifische Ausstrahlung Von einem Objekt abgegebene Energiemenge bezogen auf
Zeit, Fläche und Wellenlänge (W/m2/µm).

Spezifische Ausstrahlung Von einem Objekt abgegebene Energiemenge pro Zeit- und
Flächeneinheit (W/m2).

Strahler Ein Infrarotstrahler.

Strahlung Von einem Objekt abgegebene Energiemenge bezogen auf 24


Zeit, Fläche und Raumwinkel (W/m2/sr).

Strahlung Vorgang, bei dem elektromagnetische Energie durch einen


Festkörper oder ein Gas abgegeben wird.

Strahlungsfluss Von einem Objekt abgegebene Energiemenge pro Zeiteinheit


(W).

Stufenlose Anpassung Eine Funktion, über die das Bild eingestellt wird. Diese Funktion
passt die Helligkeit und den Kontrast fortlaufend dem Bildinhalt
entsprechend an.

Tageslicht Bezeichnet den Videomodus einer Infrarotkamera im Gegensatz


zum normalen thermografischen Modus. Im Videomodus
zeichnet die Kamera herkömmliche Videobilder auf, während
sie im Infrarotmodus Wärmebilder aufzeichnet.

Temperaturdifferenz Ein Wert, der durch die Subtraktion zweier Temperaturwerte


berechnet wird.

Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 185
24 – Glossar

Begriff oder Ausdruck Erläuterung

Temperaturmessbereich Der aktuelle Temperaturmessbereich einer Infrarotkamera. Ka-


meras können über mehrere Bereiche verfügen. Sie werden mit
Hilfe von zwei Schwarzkörpertemperaturwerten angegeben, die
als Grenzwerte für die aktuelle Kalibrierung dienen.

Temperaturskala Die aktuelle Anzeigeart eines Infrarotbildes. Wird mit Hilfe von
zwei Temperaturwerten angegeben, die die Farben abgrenzen.

Thermogramm Ein Infrarotbild.

Transmission (Transmissionsgrad) Gase und Festkörper sind verschieden durchlässig. Die Trans-
mission gibt die Menge der Infrarotstrahlung an, die sie durch-
lassen. Eine Zahl zwischen 0 und 1.

Transparente Isotherme Eine Isotherme, bei der an Stelle der hervorgehobenen Teile
des Bildes eine lineare Farbverteilung angezeigt wird.

Umgebung Objekte und Gase, die Strahlung an das Messobjekt abgeben.

Wärmeleitung Der Vorgang, bei dem sich Wärme in einem Material ausbreitet.

Wärmeübergang (Konvektion) Konvektion ist ein Wärmeübergangsmodus, bei dem eine


Flüssigkeit durch Gravität oder eine andere Kraft in Bewegung
gebracht wird und so Wärme von einem Ort auf den anderen
überträgt.

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186 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 – Glossar

SEITE WURDE ABSICHTLICH LEER BELASSEN

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FLIR Systems FLIR Systems FLIR SYSTEMS Japan KK
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FLIR Systems ■ SWEDEN
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BELGIUM 10 rue Guynemer P.O. Box 3
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Fax: +33 (0)1 47 36 18 32 E-mail: sales@[Link]
■ BRAZIL E-mail: info@[Link] Web: [Link]
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Av. Antonio Bardella, 320 ■ USA
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São Paulo FLIR Systems Corporate headquarters
BRAZIL Berner Strasse 81 27700A SW Parkway Avenue
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Fax: +55 15 3238 8071 GERMANY USA
E-mail: flir@[Link] Phone: +49 (0)69 95 00 900 Phone: +1 503 498 3547
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E-mail: info@[Link]
■ CANADA Web: [Link] ■ USA (Primary sales & service
FLIR Systems contact in USA)
5230 South Service Road, Suite #125 ■ GREAT BRITAIN FLIR Systems
Burlington, ON. L7L 5K2 FLIR Systems USA Thermography Center
CANADA 2 Kings Hill Avenue – Kings Hill 25 Esquire Road
Phone: 1 800 613 0507 ext. 30 West Malling North Billerica, MA. 01862
Fax: 905 639 5488 Kent, ME19 4AQ USA
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Fax: +44 (0)1732 843 707 E-mail: marketing@[Link]
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