German
German
Montage 4
Thermografische Messtechniken 19
Die Messformel 22
Emissionstabellen 23
Glossar 24
FLIR Reporter
Professional
Benutzerhandbuch
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
Haftungsausschluss
Für alle von FLIR Systems hergestellten Produkte gilt eine Garantie auf Material- und Produktionsmängel von einem (1) Jahr ab dem Liefer-
datum des ursprünglichen Erwerbs, wenn diese Produkte unter normalen Bedingungen und gemäß den Anweisungen von FLIR Systems
gelagert, verwendet und betrieben wurden.
Für alle Produkte, die in von FLIR Systems an den Erstkäufer gelieferten Systemen enthalten sind, jedoch nicht von FLIR Systems hergestellt
wurden, gelten, falls vorhanden, die Garantiebestimmungen des entsprechenden Zulieferers. FLIR Systems übernimmt für solche Produkte
keinerlei Haftung.
Die Garantie gilt ausschließlich gegenüber dem Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Die Garantie entfällt, wenn Produkte nicht bestimmungs-
gemäß verwendet, nicht ordnungsgemäß gewartet, durch höhere Gewalt beschädigt oder unter nicht vorgesehenen Betriebsbedingungen
eingesetzt wurden. Verschleißteile sind von der Garantie ausgeschlossen.
Um zusätzliche Schäden zu vermeiden, darf ein Produkt, welches unter diese Garantie fällt, im Falle eines Fehlers nicht weiter genutzt werden.
Der Käufer ist verpflichtet, FLIR Systems jeden aufgetretenen Fehler sofort zu melden. Andernfalls verliert diese Garantie ihre Gültigkeit.
FLIR Systems wird nach eigenem Ermessen jedes fehlerhafte Produkt kostenlos reparieren oder ersetzen, falls sich nach einer Untersuchung
des Produkts herausstellt, dass ein Material- oder Herstellungsfehler vorliegt, und das Produkt innerhalb der erwähnten Gewährleistungsfrist
an FLIR Systems zurückgegeben wurde.
FLIR Systems übernimmt außer den oben vereinbarten Verpflichtungen und Haftungen keine weiteren Verpflichtungen und Haftungen.
Weitere Garantien sind weder ausdrücklich noch stillschweigend vereinbart. Insbesondere lehnt FLIR Systems alle stillschweigenden Garan-
tien der Handelsfähigkeit oder der Eignung für einen bestimmten Zweck ab.
FLIR Systems haftet nicht für unmittelbare, mittelbare, besondere, beiläufig entstandene Schäden oder Folgeschäden und Verluste, unabhängig
davon, ob sich diese aus Verträgen, Haftungen aus unerlaubter Handlung oder sonstigen Rechtsgrundlagen ergeben.
■ Die in dieser Benutzerdokumentation beschriebenen Produkte werden möglicherweise von der US-amerikanischen Regierung in Bezug
auf Export/Re-Export und Transfer kontrolliert. Eine Verbreitung entgegen den Bestimmung des US-amerikanischen Gesetzes ist untersagt.
Wenden Sie sich bei Fragen an FLIR Systems.
■ Bei einem Versand der Kamera an Kunden außerhalb der USA werden diese Objektive je nach den geltenden Lizenz- und Exportbestim-
mungen möglicherweise fest montiert geliefert. Austauschbare Objektive unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Außenminis-
teriums der Vereinigten Staaten (US Department of State).
Urheberrecht
© FLIR Systems, 2009. Alle Rechte weltweit vorbehalten. Ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von FLIR Systems darf die Software
einschließlich des Quellcodes weder ganz noch in Teilen in keiner Form, sei es elektronisch, magnetisch, optisch, manuell oder auf andere
Weise, vervielfältigt, übertragen, umgeschrieben oder in eine andere Sprache oder Computersprache übersetzt werden.
Ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FLIR Systems ist es nicht gestattet, dieses Handbuch oder Teile davon zu vervielfältigen, zu
fotokopieren, zu reproduzieren, zu übersetzen oder auf ein elektronisches Medium oder in eine maschinenlesbare Form zu übertragen.
Namen und Marken, die auf den hierin beschriebenen Produkten erscheinen, sind entweder registrierte Marken oder Marken von FLIR Systems
und/oder seinen Niederlassungen. Alle anderen Marken, Handelsnamen oder Firmennamen in dieser Dokumentation werden nur zu Refe-
renzzwecken verwendet und sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Qualitätssicherung
Das für die Entwicklung und Herstellung dieser Produkte eingesetzte Qualitätsmanagementsystem wurde nach dem Standard ISO 9001
zertifiziert.
FLIR Systems fühlt sich einer ständigen Weiterentwicklung verpflichtet. Aus diesem Grunde behalten wir uns das Recht vor, an allen in diesem
Handbuch beschriebenen Produkten ohne vorherige Ankündigung Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen.
viii Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
Inhaltsverzeichnis
1 Hinweise für Benutzer .................................................................................................................... 1
4 Montage ........................................................................................................................................... 7
4.1 Systemanforderungen .......................................................................................................... 7
4.2 Installation von FLIR Reporter Professional ......................................................................... 8
4.2.1 Installation von Windows® XP ............................................................................. 8
4.2.2 Installation unter Windows® Vista ........................................................................ 9
4.2.3 Beheben von Lizenzierungsproblemen ............................................................... 10
4.3 Entfernen von FLIR Reporter Professional ........................................................................... 11
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 ix
10.2.2 Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage .................................................. 54
[Link] Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) ........................ 55
[Link] Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) ....................................... 56
[Link] Einfügen von IR-Profilen (Objekte) ................................................... 57
[Link] Einfügen von IR-Trends (Objekte) ..................................................... 58
[Link] Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) ......................................... 59
[Link] Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) ...................................... 60
[Link] Einfügen von Feldern (Objekte) ........................................................ 61
[Link] Verbinden von Objekten ................................................................... 62
[Link] Anpassen der Größe von Infrarotobjekten ....................................... 63
[Link] Verschieben von Messwerkzeugen .................................................. 64
[Link] Auswählen von Messwerkzeugen .................................................... 65
[Link] Wechseln zwischen Messwerkzeugen ............................................. 66
[Link] Klonen von Messwerkzeugen ........................................................... 67
[Link] Löschen von Messwerkzeugen ........................................................ 68
[Link] Löschen von Infrarotobjekten ........................................................... 69
[Link] Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) ......................................... 70
[Link] Löschen von Übersichtstabellen (Objekte) ...................................... 71
[Link] Löschen von Feldern ........................................................................ 72
10.3 Erstellen von benutzerdefinierten Vorlagen für Infrarotberichte mit einer vorhandenen
Vorlage .................................................................................................................................. 73
16 Softwarereferenzen ........................................................................................................................ 91
16.1 FLIR Reporter Professional-Menü ........................................................................................ 92
16.2 Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe ................................................................... 94
16.3 Kontextmenüs für IR-Viewer ................................................................................................. 95
16.3.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 97
[Link] Die Registerkarte Farben .................................................................. 97
[Link] Die Registerkarte Isotherme ............................................................. 99
[Link] Die Registerkarte Kommentare ......................................................... 101
[Link] Die Registerkarte Objektparameter .................................................. 103
[Link] Die Registerkarte Voreinstellungen ................................................... 105
16.4 Kontextmenü für Isothermen und Infrarotskalen ................................................................. 106
16.5 Kontextmenü für Messwerkzeuge ........................................................................................ 107
16.5.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 108
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 108
x Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
[Link] Die Registerkarte Objektparameter .................................................. 109
[Link] Die Registerkarte Größe/Position ...................................................... 110
16.6 Kontextmenü für IR-Profile .................................................................................................... 111
16.6.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 112
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 112
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 113
[Link] Die Registerkarte Linien .................................................................... 114
16.7 Kontextmenü für IR-Histogramme ........................................................................................ 115
16.7.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 116
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 116
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 118
[Link] Die Registerkarte Linien .................................................................... 119
16.8 Kontextmenü für IR-Trends ................................................................................................... 120
16.8.1 Das Dialogfeld Einstellungen ............................................................................... 121
[Link] Die Registerkarte Anschließen .......................................................... 121
[Link] Die Registerkarte Allgemeines .......................................................... 122
[Link] Die Registerkarte Vorhersage ........................................................... 123
[Link] Die Registerkarte Farbe .................................................................... 125
[Link] Die Registerkarte Linie ...................................................................... 126
16.9 Kontextmenü für Digitalfotos ................................................................................................ 127
16.10 Kontextmenü für Ergebnistabellen ....................................................................................... 128
16.11 Kontextmenü für Felder ........................................................................................................ 129
16.12 Kontextmenü für Übersichtstabellen .................................................................................... 130
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22 Die Messformel ............................................................................................................................... 159
xii Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
1
1 Hinweise für Benutzer
Typografische In diesem Handbuch gelten die folgenden typografischen Konventionen:
Konventionen
■ Halbfett wird für Menünamen, Menübefehle sowie Elemente und Schaltflächen
in Dialogfeldern verwendet.
■ Kursiv wird für wichtige Informationen verwendet.
■ Monospace wird für Codebeispiele verwendet.
■ GROSSBUCHSTABEN werden für Tastenbezeichnungen verwendet.
Benutzerforen In unseren Benutzerforen können Sie sich mit anderen Thermografen auf der ganzen
Welt über Ideen, Probleme und Infrarotlösungen austauschen. Die Foren finden Sie
hier:
[Link]
Zusätzliche Lizenz- Diese Software wird im Rahmen einer Einzelbenutzerlizenz verkauft. Mit dieser Lizenz
informationen kann der Benutzer die Software auf einem beliebigen kompatiblen Computer instal-
lieren und verwenden, wobei die Software nicht auf mehreren Computern gleichzeitig
verwendet werden darf. Zu Archivierungszwecken darf eine (1) Sicherungskopie der
Software erstellt werden.
Bestimmungen der Die hier beschriebenen Produkte werden möglicherweise von der US-amerikanischen
US-amerikani- Regierung in Bezug auf Export/Re-Export und Transfer kontrolliert. Eine Verbreitung
schen Regierung entgegen den Bestimmung des US-amerikanischen Gesetzes ist untersagt. Wenden
Sie sich bei Fragen an FLIR Systems.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 1
1 – Hinweise für Benutzer
2 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
2 Hilfe für Kunden
Allgemein Die Kundenhilfe finden Sie hier: 2
[Link]
Fragen stellen Um eine Frage an das Team der Kundenhilfe stellen zu können, müssen Sie sich als
Benutzer registrieren. Die Online-Registrierung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
Sie müssen kein registrierter Benutzer sein, um in der Informationsdatenbank nach
vorhandenen Fragen und Antworten suchen zu können.
Wenn Sie eine Frage stellen möchten, sollten Sie folgende Informationen zur Hand
haben:
■ Kameramodell
■ Seriennummer der Kamera
■ Kommunikationsmodell oder -methode zwischen Kamera und PC (z. B. HDMI
Ethernet, USB™ oder FireWire™)
■ Betriebssystem Ihres Computers
■ Version von Microsoft® Office
■ Vollständiger Name, Veröffentlichungs- und Revisionsnummer des Handbuchs
Downloads Darüber hinaus sind auf der Website der Kundenhilfe folgende Downloads verfügbar:
■ Firmware-Updates für Ihre Infrarotkamera
■ Programm-Updates für Ihre PC-Software
■ Benutzerdokumentation
■ Anwendungsberichte
■ Technische Veröffentlichungen
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2 – Hilfe für Kunden
4 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
3 Aktualisierung der
Dokumentation
Allgemein Unsere Handbücher werden mehrmals jährlich aktualisiert. Zudem veröffentlichen
wir regelmäßig auch wichtige Änderungsmitteilungen zu Produkten. 3
Die neuesten Handbücher und Mitteilungen finden Sie auf der Registerkarte Download
unter:
[Link]
Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten. Im Download-Bereich finden
Sie auch die neuesten Versionen von Handbüchern unserer anderen Produkte sowie
Handbücher für historische und ausgelaufene Modelle.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 5
3 – Aktualisierung der Dokumentation
6 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 Montage
4.1 Systemanforderungen
Betriebssystem ■ Microsoft® Windows® XP Pro 32-Bit mit Service Pack 3 (SP3)
■ Microsoft® Windows® Vista 32-Bit mit Service Pack 1 (SP1)
■ Microsoft® Windows® Vista 64-Bit mit Service Pack 1 (SP1)
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 7
4 – Montage
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um FLIR Reporter Professional auf Ihrem Computer
zu installieren:
4
1 Sie haben folgende Möglichkeiten:
■ Wenn eine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional auf
Ihrem Computer installiert ist, entfernen Sie diese Version mit Hilfe der
Option Software von Microsoft® Windows (Start → Einstellungen →
Software).
■ Wenn keine frühere Programmversion von FLIR Reporter Professional
auf Ihrem Computer installiert ist, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
HINWEIS ■ Bei diesem Installationsvorgang wird Ihrem Computer ein Neevia docCreator
hinzugefügt.
■ Nach der Installation müssen Sie sicherstellen, dass die Sicherheitsstufe für Makros
in Microsoft® Word nicht auf Hoch gesetzt ist (Extras → Makros → Sicherheit).
Falls doch, stellen Sie Mittel ein.
■ Wenn Sie einen Bericht öffnen, werden Sie gefragt, ob Sie die Makros deaktivieren
oder aktivieren möchten. Klicken Sie immer auf Makros aktivieren.
8 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 – Montage
HINWEIS ■ Bei diesem Installationsvorgang wird Ihrem Computer ein Neevia docCreator
hinzugefügt.
■ Nach der Installation müssen Sie sicherstellen, dass die Sicherheitsstufe für Makros
in Microsoft® Word nicht auf Hoch gesetzt ist (Extras → Makros → Sicherheit).
Falls doch, stellen Sie Mittel ein.
■ Wenn Sie einen Bericht öffnen, werden Sie gefragt, ob Sie die Makros deaktivieren
oder aktivieren möchten. Klicken Sie immer auf Makros aktivieren.
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4 – Montage
Vorgehensweise Gegen Sie folgendermaßen vor, um Probleme bei der Lizenzierung zu beheben:
5 Wenn Sie die oben genannten Schritte 1 – 4 überprüft haben, klicken Sie
erneut auf "Weiter". Wenn das Problem weiterhin auftritt, fordern Sie über
[Link] Hilfe an.
10 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
4 – Montage
HINWEIS Sie können FLIR Reporter Professional auch mit Hilfe der Option Software von Micro-
soft® Windows von Ihrem Computer entfernen (Start → Einstellungen → Software).
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4 – Montage
12 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
5 Verwalten von Lizenzen
5.1 Registrieren Ihres Produkts
Allgemein Es ist wichtig, dass Sie Ihr Produkt registrieren. Auf diese Weise sind Sie zu Folgen-
dem berechtigt:
■ Kostenlose Programm-Updates
■ Kostenloser und unbegrenzter technischer Support auf [Link]
■ Rechtzeitige Informationen zu neuen Releases
Abbildung T638251;a1
Vorgehensweise Wenn Sie Ihr Produkt registrieren möchten, füllen Sie die erforderlichen Felder aus
und klicken auf Registrieren.
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5 – Verwalten von Lizenzen
Abbildung T638252;a1
4 Geben Sie Ihre Seriennummer, Ihren Namen, Ihre Firma und Ihre E-Mail-
Adresse ein.
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5 – Verwalten von Lizenzen
Abbildung T638254;a1
5 Starten Sie FLIR Reporter Professional auf dem Computer, auf den Sie die
Lizenz übertragen möchten.
Sobald der Computer einen Zugriff auf das Internet hat, wird die Lizenz
automatisch übernommen.
HINWEIS Die Übernahme von Lizenzen basiert auf einem “Windhund”-Prinzip. Dies bedeutet,
dass der erste Computer, der einen Zugriff auf das Internet erhält, automatisch die
übertragene Lizenz übernimmt.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 15
5 – Verwalten von Lizenzen
1 Wählen Sie im Menü Start die Option Programme > FLIR Systems > FLIR
Reporter Professional > Auf Aktualisierungen prüfen.
16 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
6 Informationen zu FLIR Report
Center
Allgemein Wenn Sie FLIR Reporter Professional installieren, wird gleichzeitig FLIR Report Center
installiert. FLIR Report Center ist ein guter Ausgangspunkt für die Arbeit mit Infrarot-
berichten.
Wo finde ich FLIR FLIR Report Center finden Sie im Menü Start unter Programme (Start → Programme
Report Center? → FLIR Systems → FLIR Report Center).
Verwendung von In FLIR Report Center können Sie folgende Aktionen durchführen:
FLIR Report
■ Programm-Updates und News automatisch herunterladen
Center
■ Auf die Dateien der Online-Hilfe für FLIR Reporter Professional zugreifen
■ Anleitungen zum Erstellen von Berichten und Berichtsvorlagen anzeigen sowie
Textkommentardateien bearbeiten usw. 6
■ Systeminformationen zu Ihrem Computer suchen
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6 – Informationen zu FLIR Report Center
18 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
7 Suchen nach Dateien
Allgemein Nach der Installation von FLIR Reporter Professional wird rechts in Microsoft® Word
ein Aufgabenfenster angezeigt. Oben in diesem Aufgabenbereich können Sie Ihr
Festplattenlaufwerk nach Infrarotbildern, Digitalfotos und verschiedenen anderen
Dateien durchsuchen. Sie können diese Dateien per Drag & Drop in Ihren Bericht
oder Ihre Berichtsvorlage verschieben.
Informationen zu Die Suchmaschine sucht nach exakten Übereinstimmungen und unterstützt alphabe-
den tische Zeichen (a – z, A – Z) sowie numerische Zeichen (0 – 9). Numerische Zeichen
Suchparametern werden jedoch nicht als Text behandelt.
Wenn Sie eine Suchzeichenfolge eingeben, durchsucht die Suchmaschine eine Datei
nach dieser Zeichenfolge. Eine Suchzeichenfolge wie ‘25’ kann also beispielsweise
folgende Ergebnisse liefern:
■ IR_0025.jpg (‘25’ im Dateinamen)
■ Eine Bilddatei mit einem Textkommentar, der die Zahl ‘25’ enthält
■ Eine Bilddatei mit einer Bildbeschreibung, die die Zahl ‘25’ enthält
■ Eine Bilddatei mit einem Messpunkt, der ein Messergebnis von +25 °C aufweist
Ein Microsoft® Word-Dokument mit einer Dokumenteigenschaft, die den Ausdruck
■
‘25’ enthält
7
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7 – Suchen nach Dateien
20 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
7 – Suchen nach Dateien
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 21
8 Erstellen von Berichten
8.1 Erstellen von Berichten mit dem Assistenten
Allgemein Mit dem Assistenten können Sie vor der Erstellung Ihres Berichts Feinabstimmungen
und Anpassungen vornehmen.
Im Assistenten können Sie verschiedene Berichtsvorlagen für verschiedene Seiten
auswählen, Seiten nach oben oder unten verschieben, Sprachkommentare abspielen,
Textkommentare sowie Microsoft® Word-Dokumenteigenschaften lesen und bear-
beiten usw.
HINWEIS Bevor Sie einen Infrarotbericht erstellen, müssen Sie eine Berichtsvorlage (eine Mi-
crosoft® Word-Dokumentvorlage mit der Erweiterung *.dot) erstellen. Im Lieferumfang
von FLIR Reporter Professional sind jedoch bereits mehrere Berichtsvorlagen enthal-
ten, die möglicherweise für Ihre Zwecke geeignet sind.
Starten des Zum Starten des Assistenten haben Sie drei Möglichkeiten:
Assistenten
■ Öffnen Sie das Menü Start, und wählen Sie im Menü Programme eine Aufgabe
aus (Start → Programme → FLIR Systems → FLIR Reporter Professional).
■ Öffnen Sie das Menü Start, und wählen Sie über das FLIR Report Center eine
Aufgabe aus (Start → Programme → FLIR Systems → FLIR Report Center).
■ Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf die Schaltfläche FLIR.
8
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8 – Erstellen von Berichten
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 23
8 – Erstellen von Berichten
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht mit dem Assistenten zu erstellen:
■ Klicken Sie auf , und wählen Sie anschließend den Ordner aus, der
die gewünschten Bilder für Ihren Bericht enthält.
24 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten
4 Wählen Sie die Bilder aus, die Sie in Ihren Bericht aufnehmen möchten.
Sie haben mehrere Möglichkeiten, um die Bilder Ihrem Bericht hinzuzufügen:
■ Ziehen Sie die Bilder per Drag & Drop in den rechten Fensterbereich.
■ Fügen Sie die Bilder dem rechten Fensterbereich hinzu, indem Sie mit
der rechten Maustaste auf ein Bild klicken und anschließend Alle Bilder
hinzufügen oder Ausgewählte Bilder hinzufügen auswählen.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 25
8 – Erstellen von Berichten
HINWEIS Wenn Sie bei der Erstellung des Berichts unterbrochen werden, können Sie die Sit-
zung speichern und den Assistenten schließen. Später können Sie die Sitzung erneut
öffnen und dort fortfahren, wo Sie unterbrochen wurden.
Eine Sitzung speichern und öffnen Sie mit Hilfe der Schaltflächen und
links unten im Fenster des Assistenten.
8
Verwandte Abschnitt 10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen auf Seite 51
Themen
26 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten
Mit einem Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein vorhandenes Seitenlayout zu verwenden:
vorhandenen
Seitenlayout 1 Wählen Sie im FLIR Reporter Professional-Menü die Option Schnelleingabe
aus. Daraufhin wird ein Dialogfeld mit Miniaturansichten vordefinierter Sei-
tenlayouts angezeigt.
Ändern von Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein vorhandenes Seitenlayout zu verwenden:
Seitenlayouts
1 Wählen Sie im FLIR Reporter Professional-Menü die Option Schnelleingabe
aus. Daraufhin wird ein Dialogfeld mit Miniaturansichten vordefinierter Sei-
tenlayouts angezeigt.
4 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor, und speichern Sie das
Seitenlayout unter einem beliebigen Vorlagennamen. Die Seite wird nun
entsprechend den vorherigen Einstellungen geändert.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 27
8 – Erstellen von Berichten
HINWEIS Bevor Sie einen Infrarotbericht erstellen, müssen Sie eine Berichtsvorlage (eine Mi-
crosoft® Word-Dokumentvorlage mit der Erweiterung *.dot) erstellen. Im Lieferumfang
von FLIR Reporter Professional sind jedoch bereits mehrere Berichtsvorlagen enthal-
ten, die möglicherweise für Ihre Zwecke geeignet sind.
Gültiges Das gültige Dateiformat für eine Rapid Report Manager-Datei lautet *.r8r.
Dateiformat
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht mit dem Rapid Report Manager
zu erstellen:
1 Klicken Sie im Menü Start auf Rapid Report Manager (Start → FLIR Systems
→ FLIR Reporter Professional → Rapid Report Manager).
8 2 Wählen Sie im Menü Datei die Option Vorlage wählen aus.
6 Ziehen Sie die Fotos oder Infrarotbilder von ihrem Speicherort (Desktop,
Ordner im Windows® Explorer oder E-Mail mit Bildern in Microsoft® Out-
look) auf das Rapid Report Manager-Symbol.
7 Rapid Report Manager erstellt nun den Infrarotbericht basierend auf Ihrer
Berichtvorlage und den Einstellungen in dieser Rapid Report Manager-Datei.
Während der Erstellung wird eine Statusanzeige eingeblendet.
28 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
8 – Erstellen von Berichten
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht direkt aus dem Windows® Explorer
zu erstellen:
2 Gehen Sie zu dem Ordner oder Gerät mit den Fotos oder Infrarotbildern.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 29
9 Bildschirmelemente und deren
Verwendungsweise
9.1 Symbolleisten und Symbolleistenschaltflächen
9.1.1 Hauptsymbolleiste
HINWEIS ■ Wenn die Hauptsymbolleiste nicht angezeigt wird, wählen Sie die Symbolleiste
im Menü Symbolleisten aus (Ansicht → Symbolleisten → FLIR Reporter Profes-
sional).
■ In der Regel fügen Sie Infrarotobjekte nur dann über die Hauptsymbolleiste ein,
wenn Sie eine benutzerdefinierte Berichtsvorlage ganz neu entwerfen oder eine
vorhandene Berichtsvorlage bearbeiten.
Abbildung 10733803;a2
Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Viewer für Infrarotbilder und
eine Sequenzdatei einzufügen. Ein Infrarotbild oder eine Sequenzdatei
enthält gültige Temperaturdaten, die durch das Einfügen unterschiedlicher
Messwerkzeuge wie beispielsweise Messpunkte, Profile, Bereiche usw.,
ausgegeben werden können.
9 Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Profil einzufügen. Ein IR-Profil
enthält ein Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem In-
frarotbild anzeigt.
Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Histogramm einzufügen. Ein IR-
Histogramm enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veran-
schaulicht, indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.
Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Trend einzufügen. Ein Trend
ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf
der y-Achse und Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse
sortiert nach Uhrzeit-, Seitenzahl- oder Textkommentarwerten. Es kann
auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzei-
gen.
Klicken Sie auf diese Option, um ein Digitalfoto einzufügen. Dieses Foto
kann mit einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslicht-
kamera aufgenommen worden sein, die in einigen Infrarotkameras von
FLIR Systems integriert ist. Verwenden Sie diese Methode nur zum Einfü-
gen eines Fotos, wenn Sie eine Berichtsvorlage entwerfen. In allen ande-
ren Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos im Menü Einfügen
auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).
30 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Klicken Sie auf diese Option, um ein Feld in Ihr aktuelles Dokument ein-
zufügen. Ein Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild ver-
knüpft werden.
Klicken Sie auf diese Option, um mit Hilfe der Funktion Schnelleingabe
einen Bericht zu erstellen. Weitere Informationen zu dieser Funktion finden
Sie in folgenden Abschnitten:
■ Abschnitt 8.2 – Erstellen von Berichten über den Menübefehl Schnel-
leingabe auf Seite 27.
■ 16.2Erläuterungen zum Dialogfeld Schnelleingabe94
Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu duplizieren und
das Duplikat nach der aktuellen Seite einzufügen.
Klicken Sie auf diese Option, um ein Adobe® PDF-Dokument aus dem
Microsoft® Word-Dokument zu erstellen. Eine kostenfreie Version von
Adobe® Reader ist über [Link]
[Link] erhältlich.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 31
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Viewer ausgewählt ist.
Abbildung 10733903;a2
Klicken Sie auf diese Option, um einen Messpunkt mit einem zugehörigen
Anzeiger einzublenden, mit dem Sie die Temperaturwerte bestimmen
können, indem Sie ihn über das Infrarotbild bewegen. Wenn Sie auf das
Bild klicken, erstellt der fliegende Messpunkt auf dem Bild einen festen
Messpunkt. Um den Modus für den fliegenden Messpunkt zu beenden,
drücken Sie ESC.
Klicken Sie auf diese Option, um eine Linie auf Infrarotbildern zu erstellen.
Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.
Klicken Sie auf diese Option, um eine gewinkelte Linie auf Infrarotbildern
zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil an-
gezeigt werden.
Klicken Sie auf diese Option, um den Unterschied zwischen zwei Tempe-
raturen zu berechnen, beispielsweise zwei Messpunkten oder einem
Messpunkt und der maximalen Temperatur im Bild. Das Ergebnis der
Berechnung wird sowohl als QuickInfo als auch als Ergebnis in der Ergeb-
nistabelle angezeigt.
Wenn Sie diese Symbolleiste verwenden möchten, muss mindestens eine
Messfunktion auf Ihrem Bild angezeigt werden.
32 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Klicken Sie auf diese Option, um eine Markierung zu erstellen, die Sie an
jede beliebige Stelle in einem Bild verschieben und mit der Sie auf einen
bestimmten Bereich verweisen können.
Klicken Sie auf diese Option, um ein Menü anzuzeigen, in dem Sie eine
der folgenden Aktionen durchführen können:
■ Eine Isotherme zwischen zwei Temperaturstufen einfügen. Auf diese
Weise werden alle Temperaturen zwischen zwei Temperaturstufen in
einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isotherme über einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise
werden alle Temperaturen oberhalb einer bestimmten Temperaturstufe
in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isotherme unterhalb einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese
Weise werden alle Temperaturen unterhalb einer bestimmten Tempe-
raturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
■ Eine Isothermenfarbe festlegen, die angezeigt wird, wenn die Kamera
einen Bereich in der Gebäudestruktur identifiziert, für den Feuchtig-
keitsrisiko besteht (ein Alarm für Luftfeuchtigkeit).
■ Eine Isothermenfarbe festlegen, die angezeigt wird, wenn die Kamera
eine Stelle an einer Wand identifiziert, an der möglicherweise ein
Wärmedämmungsmangel besteht (ein Wärmedämmungsalarm).
Weitere Informationen zu Alarmen finden Sie in Abschnitt [Link] – Die
Registerkarte Isotherme auf Seite 99.
Klicken Sie auf diese Option, um ein Rechteck um den Bereich zu ziehen,
den Sie vergrößern möchten.
Wenn Sie den Zoommodus verwenden, wird in der oberen rechten Ecke
eine Miniaturansicht eingeblendet, die den Bereich anzeigt, den Sie ver-
größert haben. Sie können den Bereich verschieben, indem Sie die linke 9
Maustaste gedrückt halten und die Maus in eine beliebige Richtung be-
wegen.
Wenn Sie den Zoommodus verlassen möchten, wählen Sie im Menü
Zoom die Option 1x aus, oder drücken Sie die Leertaste auf der Tastatur.
Klicken Sie auf diese Option, um ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto
zusammenzuführen. Durch das Zusammenführen der Bilder kann die
exakte Position von Temperaturauffälligkeiten einfacher ermittelt werden.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Verschieben von Messwerkzeugen auf Seite 64.
■ Abschnitt [Link] – Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65.
■ Abschnitt [Link] – Wechseln zwischen Messwerkzeugen auf Seite 66.
■ Abschnitt [Link] – Klonen von Messwerkzeugen auf Seite 67.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Messwerkzeugen auf Seite 68.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 33
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Profil ausgewählt ist.
Abbildung 10734003;a1
Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Profils zu erstellen.
Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Profils ein- bzw. auszublenden.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Profilen (Objekte) auf Seite 57.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.6 – Kontextmenü für IR-Profile auf Seite 111.
34 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Histogramm ausgewählt ist.
Abbildung 10734103;a1
Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Histogramm zu erstellen.
Klicken Sie auf diese Option, um die Farben im Diagramm des IR-Histo-
gramms ein- bzw. auszublenden.
Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Histogramms ein- bzw. auszublenden.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) auf Seite 56.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.7 – Kontextmenü für IR-Histogramme auf Seite 115.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 35
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Allgemein Diese Symbolleiste wird nur angezeigt, wenn ein IR-Trend ausgewählt ist.
Abbildung 10734203;a1
Klicken Sie auf diese Option, um ein 3D-Rendering des Diagramms des
IR-Trends zu erstellen.
Klicken Sie auf diese Option, um die Rasterlinien im Diagramm des IR-
Trends ein- bzw. auszublenden.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Trends (Objekte) auf Seite 58.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.8 – Kontextmenü für IR-Trends auf Seite 120.
36 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 37
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2 Infrarotobjekte
9.2.1 IR-Viewer
HINWEIS In der Regel fügen Sie einen IR-Viewer nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.
Einfügen von
Um einen IR-Viewer einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Viewern
Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.
einem Infrarotbild
Callouts Die folgende Tabelle enthält Informationen zur oben stehenden Abbildung:
1 Infrarotbild
3 Temperaturskala
4 Gibt an, dass die Bilddatei eingebettete GPS-Daten enthält. Klicken Sie auf
den Globus, um die Position auf einer Karte anzuzeigen.
38 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
einer
Sequenzdatei
Callouts Die folgende Tabelle enthält Informationen zur oben stehenden Abbildung:
1 Infrarotsequenz
4 Temperaturskala
5 Gibt an, dass die Bilddatei eingebettete GPS-Daten enthält. Klicken Sie auf
den Globus, um die Position auf einer Karte anzuzeigen.
6 Statusanzeige 9
Erläuterung Ein IR-Viewer ist ein Platzhalter für Infrarotbilder und Sequenzdateien. Ein Infrarotbild
enthält gültige Temperaturdaten, die durch das Einfügen unterschiedlicher Messwerk-
zeuge wie beispielsweise Messpunkte, Profile, Flächen usw. ausgegeben werden
können.
Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Viewer zählen die fol-
Aufgaben genden:
■ Um die Skalengrenzwerte zu ändern, bewegen Sie die Schieberegler nach links
oder rechts.
■ Zur Steuerung der Bildfusion schieben Sie den Regler nach rechts oder links, um
ein Infrarotbild und ein Digitalfoto zusammenzuführen. Die Bildfusion können Sie
außerdem auf folgende Arten steuern:
■ Um das Infrarotbild bzw. Digitalbild allein anzuzeigen, klicken Sie auf das ent-
sprechende Symbol am rechten oder linken Ende des Balkens.
■ Um den Schieberegler in der Mitte des Balkens zu positionieren, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf den Balken.
■ Um den Schieberegler an eine bestimmte Position auf dem Balken zu verschie-
ben, doppelklicken Sie an dieser Position auf den Balken.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 39
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
40 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.2 IR-Profil
HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Profil nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.
Einfügen von
Um ein IR-Profil einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Profilen
Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.
Abbildung 10738103;a1
Erläuterung Ein IR-Profil enthält ein Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem
Infrarotbild anzeigt.
Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Profil zählen die fol- 9
Aufgaben genden:
■ Um ein 3D-Rendering zu erstellen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die entspre-
chende Schaltfläche, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das IR-Profil,
und wählen Sie 3D-Ansicht aus.
■ Um Rasterlinien ein- oder auszublenden, klicken Sie auf die entsprechende
Schaltfläche in der Symbolleiste, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das IR-Profil, und wählen Sie Rasterlinien aus.
■ Um die Legende ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das IR-Profil, und wählen Sie Legende aus.
■ Um die x- und y-Achse zu vertauschen, klicken Sie auf mit der rechten Maustaste
auf das IR-Profil, und wählen Sie x- & y-Achsen vertauschen aus.
■ Um Einstellungen hinsichtlich allgemeiner Einstellungen, Farbe und Linien zu
ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das IR-Profil und wählen Ein-
stellungen.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 41
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.3 IR-Histogramm
HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Histogramm nur beim Entwerfen einer benutzerdefinier-
ten Berichtsvorlage ein.
Einfügen von
Um ein IR-Histogramm einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Histogrammen
Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.
Abbildung 10738203;a1
Erläuterung Ein IR-Histogramm enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veranschau-
licht, indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.
42 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 43
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.4 IR-Trend
HINWEIS In der Regel fügen Sie ein IR-Trend nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten
Berichtsvorlage ein.
Einfügen von
Um einen IR-Trend einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
IR-Trends
Anzeigen der Um die Symbolleiste für dieses Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt mit dem
Symbolleiste Cursor aus.
Abbildung 10738603;a1
Erläuterung Ein Trend ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf
der y-Achse und Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse sortiert
nach Uhrzeit-, Seitenzahl- oder Textkommentarwerten.
9 Es kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzeigen.
44 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem IR-Trend zählen die fol-
Aufgaben genden:
■ Um 3D-Rendering ein- oder auszuschalten, klicken Sie auf die entsprechende
Schaltfläche in der Symbolleiste, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den IR-Trend, und wählen Sie 3D-Ansicht aus.
■ Zum die Farbe ein- oder auszuschalten, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche.
■ Um Rasterlinien ein- oder auszublenden, klicken Sie in der Symbolleiste auf die
entsprechende Schaltfläche, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
IR-Trend, und wählen Sie Rasterlinien aus.
■ Um inaktive Trends ein-/auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den IR-Trend, und wählen Sie Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen
aus.
■ Um die Legende ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf den IR-Trend, und wählen Sie Legende aus.
■ Um die x- und y-Achse zu vertauschen, klicken Sie auf mit der rechten Maustaste
auf den IR-Trend, und wählen Sie x- & y-Achsen vertauschen aus.
■ Um Einstellungen hinsichtlich Verbindungen, allgemeiner Einstellungen, Prognose,
Farbe und Linien zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-
Trend und wählen Einstellungen.
■ Um das Trending-Diagramm zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den IR-Trend, und wählen Sie Aktualisieren aus.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 45
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.5 Digitalfoto
HINWEIS Verwenden Sie diese Methode nur zum Einfügen eines Fotos, wenn Sie eine Berichts-
vorlage entwerfen. In allen anderen Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos
im Menü Einfügen auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).
Einfügen von
Um ein Digitalfoto einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Digitalfotos
Abbildung 10738303;a1
Erläuterung Das Digitalfoto ist ein Platzhalter für Fotos. Dieses Foto kann mit einer separaten Di-
gitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen worden sein,
die in einigen Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist.
9 Allgemeine Um ein neues Bild zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Digitalfoto,
Aufgaben und wählen Sie Öffnen aus.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt 16.9 – Kontextmenü für Digitalfotos auf Seite 127.
46 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.6 Ergebnistabelle
HINWEIS ■ In der Regel fügen Sie eine Ergebnistabelle nur beim Entwerfen einer benutzerde-
finierten Berichtsvorlage ein.
■ Sobald der Bericht erstellt wurde, können Sie die Texte in der Ergebnistabelle
bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht, wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf die Ergebnistabelle klicken und Aktualisieren auswählen.
Abbildung 10738403;a1
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 59.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt 16.10 – Kontextmenü für Ergebnistabellen auf Seite 128.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 47
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.7 Feld
HINWEIS In der Regel fügen Sie ein Feld nur beim Entwerfen einer benutzerdefinierten Berichts-
vorlage ein.
Einfügen von
Um ein Feld einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Feldern (Objekte)
Abbildung 10738503;a1
Erläuterung Ein Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.
Allgemeine Zu den allgemeinen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Feld zählen die folgenden:
Aufgaben
■ Um Rahmen und Schattierung des Felds zu ändern, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Rahmen und Schattierung aus. Hierbei
handelt es sich um eine Standardfunktion von Microsoft® Word.
■ Um eine Rechtschreibprüfung für die Texte im Feld durchzuführen, klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Rechschreibung aus.
Hierbei handelt es sich um eine Standardfunktion von Microsoft® Word.
■ Um anzugeben, welche Informationen im Feld angezeigt werden sollen, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Inhalt aus.
■ Um die Inhalte des Felds zu aktualisieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das Feld, und wählen Sie Aktualisieren aus. Dies ist in der Regel nur dann
erforderlich, wenn Sie die Inhalte manuell geändert haben.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Feldern (Objekte) auf Seite 61.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
9 ■ Abschnitt [Link] – Löschen von Feldern auf Seite 72.
■ Abschnitt 16.11 – Kontextmenü für Felder auf Seite 129.
48 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
9.2.8 Übersichtstabelle
HINWEIS ■ In der Regel fügen Sie eine Übersichtstabelle nur beim Entwerfen einer benutzer-
definierten Berichtsvorlage ein.
■ Sobald der Bericht erstellt wurde, können Sie die Texte in der Übersichtstabelle
bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht, wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf die Übersichtstabelle klicken und Aktualisieren auswählen.
Einfügen von
Um eine Übersichtstabelle einzufügen, klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
Übersichtstabellen
Abbildung 10740403;a1
Erläuterung In einer Übersichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern
im Bericht, jeweils eine Zeile pro Bild, angezeigt.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 60.
Themen ■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt 16.12 – Kontextmenü für Übersichtstabellen auf Seite 130.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 49
9 – Bildschirmelemente und deren Verwendungsweise
50 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 Erstellen von benutzerdefinierten
Berichtsvorlagen
10.1 Anmerkung zum Arbeiten in der Microsoft®
Word-Umgebung
Allgemein Da es sich bei FLIR Reporter Professional um ein Add-in für Microsoft® Word handelt,
können Sie praktisch alle Funktionen, die Sie zur Erstellung einer Microsoft® Word-
Dokumentvorlage verwenden, auch für Ihre Berichtsvorlagen nutzen.
FLIR Reporter Professional verfügt über eine Reihe zusätzlicher Befehle für die Erstel-
lung von Infrarotbildern und -berichten. Auf diese Befehle können Sie über das Menü
FLIR Reporter Professional oder über die verschiedenen Symbolleisten zugreifen.
Diese Funktionen kommen zusammen mit den Standardfunktionen von Micro-
soft® Word bei der Erstellung von Vorlagen für Infrarotberichte zum Einsatz.
HINWEIS ■ Das Erstellen einer Berichtsvorlage erfordert Kenntnisse im Erstellen von Doku-
mentvorlagen in Microsoft® Word. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Dokumentation von Microsoft® Word oder der Onlinehilfe von Microsoft® Word.
■ Beim Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen ist die Auswahl von Ein-
blenden/Ausblenden in der Hauptsymbolleiste von Microsoft® Word nützlich.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 51
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Wenige oder viele Es ist üblich, für jeden Kunden eine eigene Vorlage zu verwenden. Wenn Sie so
Berichtsvorlagen? vorgehen, können Sie die unternehmensspezifischen Informationen des Kunden
bereits in die Vorlage aufnehmen, anstatt diese nach der Erstellung des Infrarotberichts
manuell hinzuzufügen.
Wenn allerdings mehrere Kunden Infrarotberichte benötigen, für die eine oder einige
wenige Vorlagen ausreichend sind, sollten die unternehmensspezifischen Informa-
tionen nicht in der Vorlage enthalten sein. Diese Angaben können einfacher eingege-
ben werden, nachdem der Rapid Report Manager oder der Assistent den Bericht
erstellt hat.
10
52 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Allgemein Deckblatt und Rückseite der Berichtsvorlage können Sie mit normalen Funktionen
in Microsoft® Word erstellen.
Art von Das Deckblatt und die Rückseite einer Infrarotberichtsvorlage enthalten normalerweise
Informationen folgende Angaben:
■ Name Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden
■ Sonstige Kontaktinformationen
■ Aktuelles Datum
■ Titel des Infrarotberichts
■ Logo Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden
■ Zusätzliches Bildmaterial oder Informationen
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 53
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Allgemein Eine Infrarotberichtsseite können Sie entweder durch Klicken auf die Schaltflächen
in der Symbolleiste von FLIR Reporter Professional oder über die Befehle im Menü
FLIR Reporter Professional erstellen.
Typen von Infrarot- Es gibt fünf verschiedene Infrarotobjekte und drei Tabellenobjekte:
objekten
■ IR-Viewer
■ Digitalfoto
■ IR-Histogramm
■ IR-Profil
■ IR-Trend
■ Ergebnistabelle
■ Übersichtstabelle
■ Feld
HINWEIS Die Erläuterungen auf den nachfolgenden Seiten beziehen sich auf die Schaltflächen
in der Symbolleiste. Sie können jedoch auch auf die Befehle im Menü FLIR Reporter
Professional klicken.
Verwandte ■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Viewern und Digitalfotos (Objekte) auf Sei-
Themen te 55.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Histogrammen (Objekte) auf Seite 56.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Profilen (Objekte) auf Seite 57.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von IR-Trends (Objekte) auf Seite 58.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 59.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 60.
■ Abschnitt [Link] – Einfügen von Feldern (Objekte) auf Seite 61.
■ Abschnitt [Link] – Verbinden von Objekten auf Seite 62.
■ Abschnitt [Link] – Anpassen der Größe von Infrarotobjekten auf Seite 63.
■ Abschnitt [Link] – Verschieben von Messwerkzeugen auf Seite 64.
10 ■ Abschnitt [Link] – Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65.
■ Abschnitt [Link] – Wechseln zwischen Messwerkzeugen auf Seite 66.
■ Abschnitt [Link] – Klonen von Messwerkzeugen auf Seite 67.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Messwerkzeugen auf Seite 68.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Infrarotobjekten auf Seite 69.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Ergebnistabellen (Objekte) auf Seite 70.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Übersichtstabellen (Objekte) auf Seite 71.
■ Abschnitt [Link] – Löschen von Feldern auf Seite 72.
54 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Positionieren Sie den Cursor auf Ihrer Vorlagenseite dort, wo Sie den IR-
Viewer oder das Digitalfoto einfügen möchten. Die Platzhalter werden hinter
und unter dem Cursor eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf (IR-Viewer) oder (Digitalfoto).
Nun wird auf der Seite ein Platzhalter angezeigt. Da Sie gerade eine Vorlage
erstellen, dürfen Sie zu diesem Zeitpunkt keine Infrarotbilder oder Fotos
öffnen.
Wenn Sie einen Bericht mit Hilfe des Assistenten oder des Rapid Report
Manager erstellen, lädt der Bildplatzhalter Infrarotbilder und/oder Fotos
automatisch.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 55
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das IR-Histogramm
angezeigt werden soll. Das IR-Histogramm wird hinter und unter dem Cursor
eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Auf Ihrer Seite wird nun ein leeres
IR-Histogramm angezeigt.
Wenn Sie einen Bericht erstellen, illustriert das IR-Histogramm die Pixelver-
teilung in den Funktionen für Bereiche des Bildes, indem es die Anzahl der
Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.
10
56 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das IR-Profil ange-
zeigt werden soll. Das IR-Profil wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Auf Ihrer Seite wird nun ein leeres
IR-Profil angezeigt.
Wenn Sie Ihren Bericht erstellen, zeigt das IR-Profil automatisch die Werte
vorhandener Linienfunktionen an, die im Infrarotbild gespeichert sind.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 57
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Allgemein Standardmäßig zeigt der IR-Trend beim Erstellen des Berichts automatisch einen
Trend für alle IR-Viewer im Bericht an. Sie können Bilder auch manuell per Drag &
Drop in den IR-Trend verschieben.
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der der IR-Trend ange-
zeigt werden soll. Der IR-Trend wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Ein Dialogfeld für IR-Trends wird
eingeblendet.
3 Gehen Sie auf der Registerkarte Anschließen folgendermaßen vor:
1 Legen Sie einen Parameter für die y-Achse fest. Klicken Sie dazu auf
Hinzufügen, und wählen Sie im rechten bzw. linken Fensterbereich eine
Bezeichnung bzw. einen Wert aus.
2 Legen Sie einen Parameter für die x-Achse fest.
■ Uhrzeit
■ Bildsequenznummer
■ Textkommentare
6 Wählen Sie auf der Registerkarte Farbe die Farben für verschiedene im IR-
Trend enthaltene Elemente aus.
7 Wählen Sie auf der Registerkarte Linie Farben und Linientypen für die im
IR-Trend anzuzeigenden Linien aus.
58 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der die Ergebnistabelle
angezeigt werden soll. Die Ergebnistabelle wird hinter und unter dem Cursor
eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Nun wird auf der Seite eine
Ergebnistabelle angezeigt.
Wenn Sie Ihren Bericht erstellen, zeigt die Ergebnistabelle automatisch die
Werte aller Messwerkzeuge im Infrarotbild an.
HINWEIS Wenn eine Ergebnistabelle mit einem Infrarotbild verbunden ist und Sie die Tabelle
oder das Bild löschen, können Sie die Verbindung nicht wieder herstellen.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 59
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der die Übersichtstabelle
angezeigt werden soll. Die Übersichtstabelle wird hinter und unter dem
Cursor eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf .
3 Gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie im linken Fensterausschnitt des Bereichs Spalten ein Objekt
aus.
2 Wählen Sie im rechten Fensterausschnitt des Bereichs Spalten Werte
aus, die Sie in der Übersichtstabelle anzeigen möchten.
Eine Strukturvorschau der Übersichtstabelle wird im Bereich Vorschau
angezeigt.
10
60 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Klicken Sie auf der Vorlagenseite auf die Stelle, an der das Feld angezeigt
werden soll. Das Feld wird hinter und unter dem Cursor eingefügt.
2
Klicken Sie in der Symbolleiste auf . Ein Dialogfeld wird eingeblendet.
3 Klicken Sie auf das Objekt, das Sie mit dem Feld verbinden möchten.
HINWEIS Wenn Sie Felder in ein Textfeld einfügen, funktionieren diese nicht. Nur Felder von
Microsoft® Word können in Textfelder eingefügt werden. In Microsoft® Word-Tabellen
funktionieren Felder jedoch ordnungsgemäß.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 61
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
HINWEIS ■ Die folgende Beschreibung geht davon aus, dass Ihre Vorlagenseite einen IR-
Viewer und ein IR-Profil enthält.
■ Die Objekte, die Sie verbinden, müssen sich während des Verbindens auf einer
Seite befinden. Die Verbindung bleibt jedoch erhalten, auch wenn Sie das Doku-
ment umformatieren und dadurch eines der Objekte auf eine andere Seite verscho-
ben wird.
Vorgehensweise
Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf . Ein Dialogfeld wird eingeblendet, in
dem Sie den IR-Viewer auswählen können, den Sie mit dem IR-Profil verbinden
möchten.
10
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10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Größe eines Infrarotobjekts anzupassen:
2 Um die Größe zu ändern, ziehen Sie einen der Ziehpunkte, die eingeblendet
werden, wenn Sie das Objekt markieren.
HINWEIS Die Vorgehensweise oben gilt nicht für Größenanpassungen in Feldern, Ergebnista-
bellen und Übersichtstabellen. Um die Größe dieser Objekte anzupassen, wählen
Sie ein Objekt aus, und verwenden Sie die Befehle im Menü Tabelle.
10
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10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
1 Wählen Sie ein oder mehrere Messwerkzeuge aus wie in Abschnitt [Link]
– Auswählen von Messwerkzeugen auf Seite 65 beschrieben.
10
64 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
■ Um ein oder mehrere Werkzeuge auszuwählen, klicken Sie auf , und ziehen
Sie ein Rechteck um die gewünschten Werkzeuge.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 65
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
10
66 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Vorgehensweise Um ein Messwerkzeug zu klonen, halten Sie die STRG-Taste gedrückt, während Sie
es verschieben. Ein Klon (eine Kopie) des Messwerkzeugs wird erstellt.
10
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 67
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
10
68 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
2
Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf .
10
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10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
2 Wählen Sie in Microsoft® Word im Menü Tabelle die Option Löschen, und
klicken Sie auf Tabelle, um die aktuell ausgewählte Tabelle zu löschen.
10
70 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
2 Wählen Sie in Microsoft® Word im Menü Tabelle die Option Löschen, und
klicken Sie auf Tabelle, um die aktuell ausgewählte Tabelle zu löschen.
10
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10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
HINWEIS Diese Vorgehensweise gilt nur für FLIR Reporter-Felder (nicht für Microsoft® Word-
Felder).
1 Platzieren Sie den Cursor links neben dem Feld, und klicken Sie ein Mal.
Damit wird das gesamte Feld markiert.
10
72 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
10 – Erstellen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen
Vorgehensweise
1 Schließen Sie alle noch offenen Infrarotberichte.
4 Wählen Sie auf der Registerkarte IR die gewünschte Vorlage aus. Stellen
Sie sicher, dass Sie Vorlage ausgewählt haben.
6 Damit die Originalvorlage nicht überschrieben wird, speichern Sie die Vor-
lage unter einem anderen Namen, bevor Sie sie ändern. Stellen Sie beim
Speichern der Vorlage sicher, dass Sie sie mit der Erweiterung *.dot spei-
chern.
7 Halten Sie sich beim Ändern der Vorlage an die Anleitungen in folgenden
Abschnitten:
■ Abschnitt 10.2.1 – Deckblatt und Rückseite auf Seite 53
■ Abschnitt 10.2.2 – Erstellen von Seiten der Infrarotberichtsvorlage auf
Seite 54
8 Speichern Sie die neue Vorlage für Infrarotberichte. Stellen Sie beim Spei-
chern der Vorlage sicher, dass Sie sie mit der Erweiterung *.dot speichern. 10
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11 Erstellen von
Dokumenteigenschaften in
Microsoft® Word
11.1 Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften
in Microsoft® Word
Allgemein Beim Erstellen von Infrarotberichten extrahiert FLIR Reporter Professional die Micro-
soft® Word-Dokumenteigenschaften für die Berichtsvorlage und fügt diese Eigen-
schaften in die entsprechenden Microsoft® Word-Felder in den endgültigen Bericht
ein.
Mit Hilfe dieser Dokumenteigenschaften können Sie verschiedene zeitaufwendige
Aufgaben automatisieren, die bei der Berichterstellung anfallen. Beispielsweise kann
FLIR Reporter Professional Informationen wie Name, Adresse und E-Mail-Adresse
für den Inspektionsort, verwendetes Kameramodell, Ihre E-Mail-Adresse usw. auto-
matisch hinzufügen.
1 Öffnen Sie in Microsoft® Word eine der Vorlagen für Infrarotberichte (*.dot),
die im Lieferumfang von FLIR Reporter Professional enthalten sind. Benutzer
mit Microsoft® XP-Betriebssystemen gelangen über folgenden Pfad zu den
11 Vorlagen:
C:\Dokumente und Einstellungen\[IhrBenutzername]\Anwendungsdaten\Mi-
crosoft\Templates\IR
2 Klicken Sie im Menü Datei auf Eigenschaften. Damit rufen Sie die Register-
karte Zusammenfassung des Dialogfelds Eigenschaften auf.
74 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
11 – Erstellen von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word
6 Um den Typ der Eigenschaft anzugeben, wählen Sie im Feld Typ der Re-
gisterkarte Text, Datum, Zahl oder Ja oder Nein aus.
7 Um den Wert der Eigenschaft anzugeben, geben Sie einen Text in das Feld
Wert ein.
11
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 75
11 – Erstellen von Dokumenteigenschaften in Microsoft® Word
HINWEIS Bei dieser Beschreibung wird davon ausgegangen, dass Sie Zusammenfassungsei-
genschaften und benutzerdefinierte Eigenschaften gemäß den Anweisungen in Ab-
schnitt 11.1 – Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften in Microsoft®
Word auf Seite 74 erstellt haben.
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Microsoft® Word-Feld zu erstellen und mit
einer Dokumenteigenschaft zu verknüpfen:
4 Klicken Sie auf OK, um Ihre Auswahl zu bestätigen, und schließen Sie das
Dialogfeld.
11
76 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
12 Erstellen von
Textkommentardateien
12.1 Erstellen von Textkommentardateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie eine Textkommentardatei für die Durchfüh-
rung von Infrarotinspektionen erstellen.
Sobald Sie diese Textkommentardatei auf Ihrer Festplatte gespeichert und sie mit
Hilfe einer CompactFlash™-Karte oder einer SD-Speicherkarte auf Ihre Kamera
übertragen haben, werden die in der Datei enthaltenen Textkommentare in der
Software der Kamera angezeigt.
Sie können beispielsweise festlegen, dass die Kamera Sie jedes Mal, wenn Sie ein
Bild speichern, zur Eingabe eines Textkommentars auffordert. Die Textkommentare,
die Sie in FLIR Reporter Professional erstellt haben, können in der Kamera ausgewählt
und mit dem Bild gespeichert werden.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 77
12 – Erstellen von Textkommentardateien
6 Führen Sie die Inspektion wie vorgesehen durch. Vergewissern Sie sich,
dass die Kamera so eingestellt ist, dass Sie beim Speichern jedes Bildes
zur Eingabe eines Textkommentars aufgefordert werden.
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12 – Erstellen von Textkommentardateien
8 Nachdem der Assistent den Bericht generiert hat, werden Ihre Textkommen-
tare in der in Schritt 2 erstellten Ergebnistabelle angezeigt.
12
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12 – Erstellen von Textkommentardateien
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80 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
13 Erstellen von
Emissionsgradtabellen-Dateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie eine Emissionsgradtabellen-Datei für die
Durchführung von Infrarotinspektionen erstellen.
Sobald Sie diese Emissionsgradtabellen-Datei auf Ihrer Festplatte gespeichert und
mit Hilfe einer CompactFlash™-Karte oder einer SD-Speicherkarte auf Ihre Kamera
übertragen haben, wird sie in der Software der Kamera angezeigt. Anschließend
können Sie beim Ändern von Objektparametern in der Kamera den Emissionsgrad
aus dieser Emissionsgradtabellen-Datei festlegen.
Definition Der Emissionsgrad gibt an, wie viel Strahlung ein Objekt im Vergleich zur Strahlung
eines theoretischen Referenzobjekts mit derselben Temperatur (einem so genannten
Schwarzkörper) abgibt.
4 Um eine Untergruppe für ein Material zu erstellen, klicken Sie auf die Be-
zeichnung, für die Sie die Untergruppe erstellen möchten, und anschließend
oben im rechten Fensterbereich auf die Schaltfläche ganz links.
Die Schaltflächen im oberen Teil haben dieselben Funktionen wie bei der
Erstellung der Bezeichnungen.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 81
13 – Erstellen von Emissionsgradtabellen-Dateien
13
82 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
14 Erstellen von Formeln
Allgemein Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Bild klicken, können Sie im Untermenü
Messung mit Hilfe der Option Formel erweiterte Berechnungen für verschiedene
Objekte im Infrarotbild durchführen.
Eine Formel kann alle herkömmlichen mathematischen Operatoren und Funktionen
wie beispielsweise +, –, ×, ÷ usw. enthalten. Numerische Konstanten wie π können
ebenfalls verwendet werden.
Vor allem können jedoch Verweise auf Messergebnisse, andere Formeln und weitere
numerische Daten in Formeln eingefügt werden.
HINWEIS Eine Formel kann immer nur auf ein Infrarotbild angewendet werden, nicht aber
beispielsweise Unterschiede zwischen zwei Infrarotbildern berechnen.
14
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 83
14 – Erstellen von Formeln
3 Positionieren Sie den Cursor unter dem Bild, und fügen Sie eine Ergebni-
stabelle ein. Sie können eine Ergebnistabelle auch nach dem Erstellen Ihrer
Formel einfügen.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer, und wählen Sie
Formeln (Messung → Formeln). Daraufhin wird das Dialogfeld Formel
angezeigt.
5 Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie Ihre
neue Formel definieren können.
7 Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Minuszeichen, um einen mathema-
tischen Operator für die Subtraktion hinzuzufügen.
9 Im Dialogfeld Formel wird jetzt Ihre Formel unter Verwendung der Formel-
syntax von FLIR Systems angezeigt:
[[Link]]-[[Link]]
10 Klicken Sie auf Schließen, um das Dialogfeld zu schließen.
11 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle, und wählen
Sie Inhalt.
13 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen. Die Formel und das
Formelergebnis werden jetzt in Ihrer Ergebnistabelle angezeigt.
14
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14 – Erstellen von Formeln
14
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14 – Erstellen von Formeln
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Bedingungsformel mit der Anweisung if zu
erstellen:
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer, und wählen Sie
Formeln (Messung → Formeln). Daraufhin wird das Dialogfeld Formel
angezeigt.
5 Damit erstellen Sie eine Bedingungsformel, die das Ergebnis aus Formel
Fo1 in Rot anzeigt, wenn der Wert über 2,0 Grad liegt, und in Grün, wenn
der Wert unter 2,0 Grad liegt.
Gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Klicken Sie rechts neben dem oberen Textfeld auf die Schaltfläche ,
wählen Sie Fo1aus, und klicken Sie auf OK.
2 Geben Sie in das obere Textfeld rechts neben der Formel ">2,0" (ohne
Anführungszeichen) ein. Dies ist Ihre Bedingung.
3 Klicken Sie rechts neben dem mittleren Textfeld auf die Schaltfläche
5 Klicken Sie rechts neben dem unteren Textfeld auf die Schaltfläche ,
wählen Sie Fo1aus, und klicken Sie auf OK.
6 Klicken Sie rechts neben dem unteren Textfeld auf Standardfarbe, und
wählen Sie eine grüne Farbe aus.
7 Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.
14
86 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
14 – Erstellen von Formeln
9 Positionieren Sie den Cursor unter Ihrem Bild, und klicken Sie in der Sym-
HINWEIS Diese Objektformeltypen können mit den folgenden Objekten verknüpft werden:
■ Felder
■ Ergebnistabelle
■ Übersichtstabelle
14
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 87
14 – Erstellen von Formeln
14
88 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
15 Konvertieren von
radiometrischen Sequenzdateien
Allgemein In FLIR Reporter Professional können Sie ein radiometrische Sequenzdatei (*.seq)
in eine *.avi-Datei konvertieren.
Die Abkürzung AVI steht für Audio Video Interlaced. Das AVI-Format wurde von Mi-
crosoft® entwickelt und zusammen mit Windows 3.1 eingeführt. Es ist eines der
gängigsten semiprofessionellen Videoformate und ermöglicht Ihnen und den Emp-
fängern, die konvertierte Sequenzdatei in einer Vielzahl von Videoanwendungen
anzuzeigen.
Gültige ■ Das gültige Dateiformat für eine radiometrische Sequenzdatei lautet *.seq.
Dateiformate ■ Das gültige Dateiformat für eine AVI-Datei lautet *.avi.
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Sequenzdatei in eine AVI-Datei zu konver-
tieren:
2 Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren. Daraufhin wird das Dialogfeld Datei
öffnen angezeigt.
3 Klicken Sie auf Öffnen, um nach der Datei zu suchen, die Sie konvertieren
möchten.
4 Doppelklicken Sie auf die Datei, die Sie konvertieren möchten. Die kon-
vertierte Datei wird standardmäßig mit der neuen Dateinamenserweiterung
(*.avi) in dasselbe Verzeichnis gespeichert. Wenn Sie einen anderen
15
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 89
15 – Konvertieren von radiometrischen Sequenzdateien
15
90 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16
16 Softwarereferenzen
Allgemein Da FLIR Reporter Professional nahtlos in die Microsoft® Word-Umgebung integriert
ist, werden für das Programm ein Menü, zusätzliche Symbolleisten sowie einige
Kontextmenüs angezeigt. Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte Beschreibung aller
Menüs, Untermenüs und Dialogfelder.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 91
16 – Softwarereferenzen
IR-Profil Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Profil einzufügen. Ein IR-Profil enthält ein
Diagramm, das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem Infrarotbild anzeigt.
IR-Histogramm Klicken Sie auf diese Option, um ein IR-Histogramm einzufügen. Ein IR-Histogramm
enthält ein Diagramm, das die Pixelverteilung im Bild veranschaulicht, indem es die
Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe darstellt.
IR-Trending Klicken Sie auf diese Option, um einen IR-Trend einzufügen. Ein Trend ist eine grafi-
sche Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf der y-Achse und Infrarot-
Berichtsseiten oder Infrarotbilder auf der x-Achse sortiert nach Uhrzeit-, Seitenzahl-
oder Textkommentarwerten. Es kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschie-
dener Algorithmen anzeigen.
Digitalbild Klicken Sie auf diese Option, um ein Digitalfoto einzufügen. Dieses Foto kann mit
einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen
worden sein, die in einigen Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist. Verwenden
Sie diese Methode nur zum Einfügen eines Fotos, wenn Sie eine Berichtsvorlage
entwerfen. In allen anderen Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos im Menü
Einfügen auf Grafik (Einfügen → Grafik → Aus Datei).
Tabelle einfügen Klicken Sie auf diese Option, um eine Ergebnistabelle in Ihr aktuelles Dokument
einzufügen. In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse der im Infrarotbild dar-
gestellten Messwerkzeuge sowie andere auf das Infrarotbild bezogene Informationen
angezeigt.
Feld einfügen Klicken Sie auf diese Option, um ein Feld in Ihr aktuelles Dokument einzufügen. Ein
Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.
Übersichtstabelle Klicken Sie auf diese Option, um eine Übersichtstabelle einzufügen. In einer Über-
einfügen sichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern im Bericht, je-
weils eine Zeile pro Bild, angezeigt.
Doppelte Seite Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu duplizieren und das Duplikat
nach der aktuellen Seite einzufügen.
Seite löschen Klicken Sie auf diese Option, um die aktuelle Seite zu löschen.
Löschen Klicken Sie auf diese Symbolleistenschaltfläche und anschließend auf ein Infrarotob-
jekt, um das Infrarotobjekt aus Ihrem Bericht zu entfernen.
Anschließen Klicken Sie auf diese Option, um Infrarotobjekte miteinander zu verknüpfen, beispiels-
weise ein IR-Profil mit einem IR-Viewer.
92 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Schnelleingabe Klicken Sie auf diese Option, um das Dialogfeld Schnelleingabe anzuzeigen, in dem 16
Sie einen Bericht mit Hilfe des vordefinierten Seitenlayouts erstellen oder ein vorhan-
denes Seitenlayout ändern können.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 16.2 – Erläuterungen zum Dialogfeld
Schnelleingabe auf Seite 94.
Dokument nach Klicken Sie hier, um das Dokument nach ThermaCAM™ Database 99 zu exportieren.
DB99 exportieren
Dieses Programm wurde für Benutzer entwickelt, die eine systematische Reihenfolge
in mit FLIR Reporter erstellte Bereichte bringen. Mit dem Programm können auch
ältere Berichte verarbeitet werden, die von früheren Versionen von Berichterstellungs-
software von FLIR Systems erstellt wurden.
Weitere Informationen zu ThermaCAM™ Database 99 finden Sie im Handbuch, das
Sie unter [Link] herunterladen können.
PDF-Dokument er- Klicken Sie auf diese Option, um ein Adobe® PDF-Dokument aus dem Microsoft®
stellen Word-Dokument zu erstellen. Eine kostenfreie Version von Adobe® Reader ist über
[Link] erhältlich.
AVI-Datei wird er- Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 15 – Konvertieren von radiometrischen
stellt Sequenzdateien auf Seite 89.
Textkommentar- Klicken Sie auf diese Option, um einen Textkommentar-Editor zu öffnen, in dem Sie
Editor Textkommentardateien und Emissionsgradtabellen-Dateien erstellen können.
Auf Aktualisierun- Klicken Sie auf diese Option, um zu prüfen, ob Programm-Updates vorliegen.
gen prüfen
Handbuch zu Klicken Sie auf diese Option, um das Benutzerhandbuch als Adobe® PDF-Dokument
Reporter 8 öffnen anzuzeigen.
Einheiten auswäh- Klicken Sie auf diese Option, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie Einheiten
len festlegen können.
Sprache auswäh- Klicken Sie auf diese Option, um ein Dialogfeld anzuzeigen, in dem Sie die Sprache
len festlegen können.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 93
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Name Der Name des Seitenlayouts, das Sie gerade erstellen.
94 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Öffnen Um ein Bild im IR-Viewer zu öffnen oder vom aktuellen Bild zu einem neuen zu
wechseln, klicken Sie auf Öffnen.
Speichern unter Um das aktuell angezeigt Bild auf Ihre Festplatte zu speichern, klicken Sie auf Spei-
chern unter.
IR-Skala anzeigen Um die Infrarotskala ganz rechts im Infrarotbild ein- oder auszublenden, klicken Sie
auf IR-Skala anzeigen.
Zoom Um das aktuell angezeigte Bild zu vergrößern, klicken Sie im Menü Zoom auf 1×,
2×, 4×, oder 8×.
Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.3.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 97.
Bildfusion Um das Dialogfeld für die Bildfusion anzuzeigen, klicken Sie auf Bildfusion. In diesem
Dialogfeld können Sie ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto zusammenführen. Durch
das Zusammenführen der Bilder kann die exakte Position von Temperaturauffälligkei-
ten einfacher ermittelt werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto zusammen-
zuführen:
1 Klicken Sie auf IR-Bild öffnen, und wählen Sie ein Infrarotbild aus.
2 Klicken Sie auf Foto öffnen, und wählen Sie das zugehörige Digitalfoto aus.
Im IR-Viewer können Sie die exakte Position des Digitalfotos innerhalb des zusam-
mengeführten Bildes folgendermaßen anpassen:
■ Verwenden Sie die Pfeiltasten auf der Tastatur, um das Digitalfoto in 1-Pixel-
Schritten nach oben/unten bzw. rechts/links zu verschieben.
■ Verwenden Sie die Bild-nach-oben- und Bild-nach-unten-Tasten auf der Tastatur,
um das Digitalfoto in 1°-Schritten im oder gegen den Uhrzeigersinn zu drehen.
Erläuterung zu weiteren Schaltflächen und Steuerelementen:
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16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
Foto öffnen Um ein Digitalfoto zu öffnen, klicken Sie auf Foto öff-
nen.
Nach links drehen Um das Bild um 90° nach links zu drehen, klicken Sie auf Nach links drehen.
Nach rechts Um das Bild um 90° nach rechts zu drehen, klicken Sie auf Nach rechts drehen.
drehen
96 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
Farben außerhalb des Wenn Sie den Temperaturen, die außerhalb des kali-
Bereichs anzeigen brierten Temperaturbereichs der Infrarotkamera liegen,
eine spezielle Farbe zuweisen möchten, aktivieren
Sie dieses Kontrollkästchen.
Sättigungsfarben zeigen Wenn Sie den Temperaturen, die außerhalb der Ska-
lengrenzwerte liegen, eine spezielle Farbe zuweisen
möchten, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.
Bilinearen Filter zur Ver- Wenn Sie die Bildqualität verbessern möchten, aktivie-
besserung der Bildquali- ren Sie dieses Kontrollkästchen.
tät verwenden
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16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
98 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 99
16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
Relative Luftfeuchtigkeit (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Luft-
feuchtigkeitsalarm aktiv ist.)
Dieser Parameter bezieht sich auf die relative Luftfeuch-
tigkeit beim Einstellen von Luftfeuchtigkeitsalarmen.
Alarmpegel für Luftfeuch- (Dieses Textfeld wird nur angezeigt, wenn ein Luft-
tigkeit feuchtigkeitsalarm aktiv ist.)
Der Alarmpegel für Luftfeuchtigkeit ist der kritische
Grenzwert für die relative Luftfeuchtigkeit, die Sie
beispielsweise in einer Gebäudestruktur untersuchen.
In Bereichen, in denen die relative Luftfeuchtigkeit
unter 100 % liegt, kann sich Schimmel bilden, sodass
diese Bereiche für Sie von Interesse sein können.
Hinweis: Informieren Sie sich in den national gültigen
Bauvorschriften über die empfohlenen Werte.
100 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Bezeichnung Wert
Bezeichnung Wert
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16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
102 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 103
16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
104 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 105
16 – Softwarereferenzen
Palette Um die Palette zu wechseln, wählen Sie Palette. Daraufhin wird im Dialogfeld Einstel-
lungen die Registerkarte Farben angezeigt.
Weitere Informationen zu Paletten finden Sie in Abschnitt [Link] – Die Registerkarte
Farben auf Seite 97.
Isotherme Um die Isotherme zu ändern, wählen Sie Isotherme. Daraufhin wird im Dialogfeld
Einstellungen die Registerkarte Isotherme angezeigt.
Weitere Informationen zu Isothermen finden Sie in Abschnitt [Link] – Die Register-
karte Isotherme auf Seite 99.
106 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Löschen Um das aktuell ausgewählte Messwerkzeug aus dem Infrarotbild zu löschen, klicken
Sie auf Löschen.
Kalter Messpunkt Verfügbar für alle Messwerkzeuge außer Messpunkt, Differenzberechnung und Mar-
kierung:
Um einen Messpunkt an der kältesten Stelle im Bereich zu erstellen, klicken Sie auf
Kalter Messpunkt.
Warmer Verfügbar für alle Messwerkzeuge außer Messpunkt, Delta und Markierung:
Messpunkt
Um einen Messpunkt an der wärmsten Stelle im Bereich zu erstellen, klicken Sie auf
Warmer Messpunkt.
Formeln Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 14 – Erstellen von Formeln auf Seite 83.
Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.5.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 108.
Bild Dieser Abschnitt entspricht Abschnitt 16.3 – Kontextmenüs für IR-Viewer auf Seite 95.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 107
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
108 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 109
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
110 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Profil anzuzeigen, klicken Sie auf Raster-
linien.
Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Profils anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.
Nur sichtbare Wenn zwei oder mehr Linien im Infrarotbild dargestellt werden und Sie auf Nur
Profillinien in sichtbare Profillinien in Legende anzeigen klicken, werden alle gelöschten Liniener-
Legende anzeigen gebnisse aus der Legende unterhalb des IR-Profils entfernt.
3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Profils zu erstellen, klicken Sie auf
3D-Ansicht.
x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Profils zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-Achsen
vertauschen vertauschen.
Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.6.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 112.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 111
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
Nur sichtbare Profillinien Wenn zwei oder mehr Linien im Infrarotbild dargestellt
in Legende anzeigen werden und Sie auf Nur sichtbare Profillinien in Le-
gende anzeigen klicken, werden alle gelöschten Lini-
energebnisse aus der Legende unterhalb des IR-
Profils entfernt.
112 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
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16 – Softwarereferenzen
Erläuterung Um die Linie auszuwählen, die Sie mit dem IR-Profil verknüpfen möchten, aktivieren
Sie ein Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Apply.
114 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Histogramm anzuzeigen, klicken Sie auf
Rasterlinien.
Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Histogramms anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.
3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Histogramms zu erstellen, klicken Sie
auf 3D-Ansicht.
x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Histogramms zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-
vertauschen Achsen vertauschen.
Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.7.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 116.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 115
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
116 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Bezeichnung Erläuterung 16
Automatisch Damit FLIR Reporter Professional die Temperaturach-
se automatisch festlegt, aktivieren Sie dieses Options-
feld und klicken auf Apply.
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16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
118 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 119
16 – Softwarereferenzen
Rasterlinien Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Trend anzuzeigen, klicken Sie auf Ras-
terlinien.
Legende Um eine Legende unterhalb des IR-Trends anzuzeigen, klicken Sie auf Legende.
Nur sichtbare Um Trendlinien in der Legende anzuzeigen, die Sie auf der Registerkarte Linien ge-
Grafiklinien in löscht haben, klicken Sie auf Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen.
Legende anzeigen
3D-Ansicht Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Trends zu erstellen, klicken Sie auf
3D-Ansicht.
x- & y-Achsen Um die x- und y-Achse des IR-Trends zu vertauschen, klicken Sie auf x- & y-Achsen
vertauschen vertauschen.
Einstellungen Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 16.8.1 – Das Dialogfeld Einstellungen
auf Seite 121.
120 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 121
16 – Softwarereferenzen
Erläuterung
Bezeichnung Erläuterung
122 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 123
16 – Softwarereferenzen
16 Bezeichnung Erläuterung
124 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
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16 – Softwarereferenzen
126 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 127
16 – Softwarereferenzen
HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.
Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für eine Ergebnistabelle auszuwählen, wählen
Sie die Bezeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert im
rechten Fensterbereich aus, und klicken Sie auf Apply.
128 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
16 – Softwarereferenzen
HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.
Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für ein Feld auszuwählen, wählen Sie die Be-
zeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert im rechten Fens-
terbereich aus, und klicken Sie auf Apply.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 129
16 – Softwarereferenzen
HINWEIS Die Menüeinträge Rahmen und Schattierung und Rechtschreibung sind hier nicht
beschrieben, da es sich um Standardoptionen von Microsoft® Word handelt.
Inhalt Um eine Bezeichnung und einen Wert für eine Übersichtstabelle auszuwählen,
wählen Sie die Bezeichnung im linken Fensterbereich und den dazugehörigen Wert
im rechten Fensterbereich aus, und klicken Sie auf Apply.
130 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
17 Unterstützte Dateiformate im
IR-Viewer 17
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 131
17 – Unterstützte Dateiformate im IR-Viewer
17
132 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
18 Informationen zu FLIR Systems
1978 gegründet, hat FLIR Systems auf dem Gebiet der Hochleistungs-Infrarotbildsys-
teme Pionierarbeit geleistet und ist weltweit führend bei Entwicklung, Herstellung und
Vertrieb von Wärmebildsystemen für vielfältige Anwendungsbereiche in Handel und
Industrie sowie für den Regierungssektor. Heute umfasst FLIR Systems vier große 18
Unternehmen, die seit 1965 herausragende Erfolge in der Infrarottechnologie verzeich-
nen: die schwedische AGEMA Infrared Systems (vormals AGA Infrared Systems) und
die drei US-amerikanischen Unternehmen Indigo Systems, FSI und Inframetrics.
10722703;a2
Abbildung 18.1 LINKS: Modell 661 der Thermovision® aus dem Jahr 1969. Die Kamera wog ca. 25 kg,
das Oszilloskop 20 kg und das Stativ 15 kg. Für den Betrieb wurden darüber hinaus ein 220-Volt-Generator
und ein 10-Liter-Gefäß mit flüssigem Stickstoff benötigt. Links neben dem Oszilloskop ist der Polaroid-
Aufsatz (6 kg) zu erkennen. RECHTS: Die FLIR i5 aus dem Jahr 2008. Gewicht: 0,34 kg einschließlich
Akku.
Das Unternehmen hat weltweit mehr als 40.000 Infrarotkameras für die verschiedensten
Anwendungsgebiete verkauft, wie beispielsweise für die vorbeugende Instandhaltung,
F & E, nicht-invasive Tests, Prozesskontrolle und Automatisierung u. v. a.
FLIR Systems besitzt drei Produktionsstätten in den USA (Portland, Boston und
Santa Barbara) und eine in Schweden (Stockholm). Niederlassungen mit Direktvertrieb
in Belgien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Hongkong,
Italien, Japan, Schweden und den USA sowie ein globales Netzwerk aus Vertretern
und Vertriebshändlern sind Ansprechpartner für unsere Kunden aus aller Welt.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 133
18 – Informationen zu FLIR Systems
FLIR Systems übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Infrarottechno-
logien. Wir greifen der Marktnachfrage vor, indem wir vorhandene Kameras verbessern
und neue entwickeln. Das Unternehmen hat bei Produktdesign und Entwicklung stets
eine führende Rolle eingenommen, wie beispielsweise bei der Markteinführung der
ersten batteriebetriebenen tragbaren Kamera für Industrieüberwachungen und der
ersten Infrarotkamera ohne Kühlsystem.
18
FLIR Systems stellt alle zentralen mechanischen und elektronischen Komponenten
der Kamerasysteme selbst her. Von Design und Herstellung der Detektoren über
Objektive und Systemelektronik bis hin zu Funktionstests und Kalibrierung werden
alle Produktionsschritte von unseren Ingenieuren durchgeführt und überwacht. Die
genauen Kenntnisse dieses Fachpersonals gewährleisten die Genauigkeit und Zuver-
lässigkeit aller zentraler Komponenten, aus denen Ihre Infrarotkamera besteht.
134 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
18 – Informationen zu FLIR Systems
18.4 Bilder
10401303;a1
18
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 135
18 – Informationen zu FLIR Systems
10401503;a1
18
Abbildung 18.4 LINKS: Testen von Infrarotkameras in der Klimakammer; RECHTS: Roboter zum Testen
und Kalibrieren von Kameras
136 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 Thermografische Messtechniken
19.1 Einleitung
Eine Infrarotkamera misst die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung und
bildet sie ab. Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines
Objekts ist, kann die Kamera diese Temperatur berechnen und darstellen.
Die von der Kamera gemessene Strahlung hängt jedoch nicht nur von der Temperatur
des Objekts, sondern auch vom Emissionsgrad ab. Auch aus der Umgebung des 19
Objekts stammt Strahlung, die im Objekt reflektiert wird. Die Strahlung des Objekts
und die reflektierte Strahlung werden auch von der Absorption der Atmosphäre be-
einflusst.
Um Temperaturen messen zu können, müssen die Auswirkungen verschiedener
Strahlungsquellen kompensiert werden. Dies wird von der Kamera automatisch
durchgeführt. Der Kamera müssen jedoch die folgenden Objektparameter übermittelt
werden:
■ Der Emissionsgrad des Objekts
■ Die reflektierte scheinbare Temperatur
■ Der Abstand zwischen Objekt und Kamera
■ Die relative Luftfeuchtigkeit
■ Die Atmosphärentemperatur
19.2 Emissionsgrad
Der Objektparameter, bei dem eine richtige Einstellung am wichtigsten ist, ist der
Emissionsgrad. Dieser Wert gibt an, wie viel Strahlung das Objekt im Vergleich zu
einem völlig schwarzen Objekt abgibt.
In der Regel gelten für Objektwerkstoffe und Oberflächenbeschichtungen Emissions-
grade von etwa 0,1 bis 0,95. Der Emissionsgrad einer hochpolierten Oberfläche
(Spiegel) liegt unter 0,1, während eine oxidierte oder gestrichene Oberfläche einen
höheren Emissionsgrad aufweist. Ölfarbe hat unabhängig von der Farbe im sichtbaren
Spektrum im Infrarotbereich einen Emissionsgrad von über 0,9. Der Emissionsgrad
der menschlichen Haut liegt zwischen 0,97 und 0,98.
Nicht oxidierte Metalle stellen einen Extremfall für perfekte Opazität und hohe Reflexi-
vität dar, die sich mit der Wellenlänge kaum verändert. Daher ist der Emissionsgrad
von Metallen niedrig und steigt lediglich mit der Temperatur an. Bei Nichtmetallen ist
der Emissionsgrad im Allgemeinen höher und nimmt mit sinkender Temperatur ab.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 137
19 – Thermografische Messtechniken
2 Wenn es sich bei der Reflektionsquelle um einen Punkt handelt, verdecken Sie sie mit einem
Stück Karton.
10589103;a2
138 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 – Thermografische Messtechniken
3 Messen Sie die Intensität der von der Reflektionsquelle ausgehenden Strahlung (= scheinbare
Temperatur) unter Verwendung der folgenden Einstellungen:
■ Emissionsgrad: 1,0
■ Dobj: 0
Sie können die Intensität der Strahlung mit einer der folgenden beiden Methoden ermitteln:
10589003;a2
19
Hinweis: Von der Verwendung eines Thermoelements zur Ermittlung der reflektierten
scheinbaren Temperatur wird abgeraten. Dies hat zwei wichtige Gründe:
■ Ein Thermoelement misst nicht die Strahlungsintensität.
■ Die Verwendung eines Thermoelements erfordert einen sehr guten thermischen
Oberflächenkontakt. Dies wird in der Regel durch Kleben und Abdecken des Sen-
sors mit einem thermischen Isolator erzielt.
[Link].2 Methode 2: Reflektormethode
1 Knüllen Sie ein großes Stück Aluminiumfolie zusammen.
2 Streichen Sie die Aluminiumfolie wieder glatt und befestigen Sie sie an einem Stück Karton mit
derselben Größe.
3 Platzieren Sie den Karton vor dem Objekt, an dem Sie die Messung durchführen möchten. Die
Seite, an der die Aluminiumfolie befestigt ist, muss zur Kamera zeigen.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 139
19 – Thermografische Messtechniken
5 Messen Sie die scheinbare Temperatur der Aluminiumfolie und notieren Sie sie.
10727003;a2
19
2 Ermitteln Sie die reflektierte Strahlungstemperatur und stellen Sie sie ein. Gehen Sie hierbei
wie oben angegeben vor.
3 Kleben Sie ein Stück Isolierband mit bekanntem, hohem Emissionsgrad auf das Objekt.
4 Erwärmen Sie das Objekt auf mindestens 20 K über Raumtemperatur. Die Erwärmung muss
gleichmäßig erfolgen.
5 Stellen Sie den Fokus ein, verwenden Sie die automatische Abgleichfunktion der Kamera und
erzeugen Sie ein Standbild.
6 Stellen Sie Level und Span ein, um optimale Bildhelligkeit und Kontrast zu erzielen.
7 Stellen Sie den Emissionsgrad des Isolierbandes ein (in der Regel 0,97).
8 Messen Sie die Temperatur des Bandes mit Hilfe einer der folgenden Messfunktionen:
■ Isotherme (Hiermit können Sie feststellen, wie hoch die Temperatur ist und wie gleichmäßig
das Messobjekt erwärmt wurde.)
■ Messpunkt (einfacher)
■ Rechteck Mitte (besonders geeignet für Oberflächen mit variierendem Emissionsgrad).
11 Ändern Sie die Emissionsgradeinstellung, bis Sie dieselbe Temperatur wie bei Ihrer letzten
Messung ablesen.
140 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
19 – Thermografische Messtechniken
Hinweis:
■ Vermeiden Sie eine erzwungene Konvektion.
■ Suchen Sie nach einer Umgebung mit stabiler Temperatur, in der keine punktför-
migen Reflektionen entstehen können.
■ Verwenden Sie hochwertiges, nicht transparentes Band mit einem bekannten, hohen
Emissionsgrad.
■ Bei dieser Methode wird davon ausgegangen, dass die Temperatur des Bandes
und die der Objektoberfläche gleich sind. Ist dies nicht der Fall, liefert Ihre Emissi-
onsgradmessung falsche Ergebnisse.
19
19.3 Reflektierte scheinbare Temperatur
Dieser Parameter dient als Ausgleich für die Strahlung, die im Objekt reflektiert wird.
Wenn der Emissionsgrad niedrig ist und die Objekttemperatur sich relativ stark von
der reflektierten Temperatur unterscheidet, muss die reflektierte scheinbare Tempe-
ratur unbedingt korrekt eingestellt und kompensiert werden.
19.4 Abstand
Der Abstand ist die Entfernung zwischen dem Objekt und der Vorderseite des Kame-
raobjektivs. Dieser Parameter dient zur Kompensation folgender Gegebenheiten:
■ Die vom Messobjekt abgegebene Strahlung wird von der Atmosphäre zwischen
Objekt und Kamera absorbiert.
■ Die Atmosphärenstrahlung an sich wird von der Kamera erkannt.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 141
19 – Thermografische Messtechniken
19
142 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 Geschichte der
Infrarot-Technologie
Vor nicht ganz 200 Jahren war der infrarote Teil des elektromagnetischen Spektrums
noch gänzlich unbekannt. Die ursprüngliche Bedeutung des infraroten Spektrums,
auch häufig als Infrarot bezeichnet, als Form der Wärmestrahlung war zur Zeit seiner
Entdeckung durch Herschel im Jahr 1800 möglicherweise augenfälliger als heute.
10398703;a1
20
Die Entdeckung war ein Zufall während der Suche nach einem neuen optischen
Material. Sir William Herschel, Hofastronom bei König Georg III von England und
bereits auf Grund seiner Entdeckung des Planeten Uranus berühmt, suchte nach einem
optischen Filtermaterial zur Reduzierung der Helligkeit des Sonnenabbilds in Telesko-
pen bei Beobachtungen der Sonne. Beim Testen verschiedener Proben aus farbigem
Glas, bei denen die Reduzierung der Helligkeit ähnlich war, fand er heraus, dass ei-
nige Proben sehr wenig, andere allerdings so viel Sonnenwärme durchließen, dass
er bereits nach wenigen Sekunden der Beobachtung eine Augenschädigung riskierte.
Sehr bald war Herschel von der Notwendigkeit eines systematischen Experiments
überzeugt. Dabei setzte er sich das Ziel ein Material zu finden, mit dem sowohl die
gewünschte Reduzierung der Helligkeit als auch die maximale Verringerung der
Wärme erzielt werden konnte. Er begann sein Experiment mit der Wiederholung des
Prismenexperiments von Newton, achtete dabei jedoch mehr auf den Wärmeeffekt
als auf die visuelle Verteilung der Intensität im Spektrum. Zuerst färbte er die Spitze
eines empfindlichen Quecksilberthermometers mit schwarzer Tinte und testete damit
als Messeinrichtung die Erwärmung der verschiedenen Farben des Spektrums, die
sich auf einem Tisch bildeten, indem Sonnenlicht durch ein Glasprisma geleitet wurde.
Andere Thermometer, die sich außerhalb der Sonneneinstrahlung befanden, dienten
zur Kontrolle.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 143
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
Beim langsamen Bewegen des schwarz gefärbten Thermometers durch die Farben
des Spektrums zeigte sich, dass die Temperatur von Violett nach Rot kontinuierlich
anstieg. Dies war nicht ganz unerwartet, da der italienische Forscher Landriani in einem
ähnlichen Experiment im Jahr 1777 den gleichen Effekt beobachtet hatte. Herschel
erkannte jedoch als erster, dass es einen Punkt geben muss, an dem die Erwärmung
einen Höhepunkt erreicht, und dass bei Messungen am sichtbaren Teil des Spektrums
dieser Punkt nicht gefunden wurde.
10398903;a1
20
Durch das Bewegen des Thermometers in den dunklen Bereich hinter dem roten
Ende des Spektrums bestätigte Herschel, dass die Erwärmung weiter zunahm. Er
fand den Punkt der maximalen Erwärmung schließlich weit hinter dem roten Bereich.
Heute wird dieser Bereich "infrarote Wellenlänge" genannt.
Herschel bezeichnete diesen neuen Teil des elektromagnetischen Spektrums als
"thermometrisches Spektrum". Die Abstrahlung selbst nannte er manchmal "dunkle
Wärme" oder einfach "die unsichtbaren Strahlen". Entgegen der vorherrschenden
Meinung stammt der Begriff "infrarot" nicht von Herschel. Dieser Begriff tauchte ge-
druckt etwa 75 Jahre später auf, und es ist immer noch unklar, wer ihn überhaupt
einführte.
Die Verwendung von Glas in den Prismen bei Herschels ursprünglichem Experiment
führte zu einigen kontroversen Diskussionen mit seinen Zeitgenossen über die tat-
sächliche Existenz der infraroten Wellenlängen. Bei dem Versuch, seine Arbeit zu
bestätigen, verwendeten verschiedene Forscher wahllos unterschiedliche Glasarten,
was zu unterschiedlichen Lichtdurchlässigkeiten im Infrarotbereich führte. Durch
seine späteren Experimente war sich Herschel der begrenzten Lichtdurchlässigkeit
von Glas bezüglich der neu entdeckten thermischen Abstrahlung bewusst und schloss
daraus, dass optische Systeme, die den Infrarotbereich nutzen wollten, ausschließlich
reflektive Elemente (d. h. ebene und gekrümmte Spiegel) verwenden konnten.
Glücklicherweise galt dies nur bis 1830, als der italienische Forscher Melloni entdeckte,
dass natürliches Steinsalz (NaCl), das in großen natürlichen Kristallen zur Verwendung
144 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
in Linsen und Prismen vorhanden war, äußerst durchlässig für den Infrarotbereich
ist. Nach dieser Entdeckung wurde Steinsalz für die nächsten hundert Jahre das op-
tische Hauptmaterial für Infrarot, bis in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts
Kristalle synthetisch gezüchtet werden konnten.
10399103;a1
20
Bis 1829 wurden ausschließlich Thermometer zum Messen der Abstrahlung verwendet.
In diesem Jahr erfand Nobili das Thermoelement. (Das Thermometer von Herschel
hatte einen Messbereich bis 0,2 °C (0,036 °F), spätere Modelle konnten bis 0,05 °C
(0,09 °F) messen.) Melloni gelang ein Durchbruch, als er mehrere Thermoelemente
in Serie schaltete und so die erste Thermosäule schuf. Das neue Gerät konnte Wär-
meabstrahlung mindestens 40-mal empfindlicher messen als das beste zu dieser Zeit
vorhandene Thermometer. So konnte es beispielsweise die Wärme einer drei Meter
entfernten Person messen.
Das erste sogenannte "Wärmebild" wurde 1840 möglich, als Ergebnis der Arbeit von
Sir John Herschel, Sohn des Entdeckers des Infrarotbereichs und selbst berühmter
Astronom. Basierend auf der unterschiedlichen Verdampfung eines dünnen Ölfilms,
wenn dieser einem Wärmemuster ausgesetzt wird, wurde das thermische Bild durch
Licht, das sich auf dem Ölfilm unterschiedlich spiegelt, für das Auge sichtbar. Sir John
gelang es auch, einen einfachen Abzug eines thermischen Bildes auf Papier zu erhal-
ten, der "Thermograph" genannt wurde.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 145
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
10399003;a2
Nach und nach wurde die Empfindlichkeit der Infrarotdetektoren verbessert. Ein
weiterer Durchbruch gelang Langley im Jahr 1880 mit der Erfindung des Bolometers.
Es handelte sich dabei um einen dünnen geschwärzten Platinstreifen, der in einem
Arm einer Wheatstone-Brückenschaltung angeschlossen war und der infraroten
Strahlung ausgesetzt sowie an ein empfindliches Galvanometer gekoppelt wurde.
Damit konnte angeblich die Wärme einer Kuh gemessen werden, die 400 Meter entfernt
war.
Ein englischer Wissenschaftler, Sir James Dewar, war der Erste, der bei Forschungen
mit niedrigen Temperaturen flüssige Gase als Kühlmittel verwendete (wie beispiels-
weise flüssigen Stickstoff mit einer Temperatur von -196 °C). 1892 erfand er einen
einzigartigen isolierenden Vakuumbehälter, in dem flüssige Gase tagelang aufbewahrt
werden konnten. Die herkömmliche Thermosflasche zur Aufbewahrung heißer und
kalter Getränke beruht auf dieser Erfindung.
Zwischen 1900 und 1920 "entdeckten" die Erfinder in aller Welt den Infrarotbereich.
Viele Geräte zum Erkennen von Personen, Artillerie, Flugzeugen, Schiffen und sogar
Eisbergen wurden patentiert. Die ersten modernen Überwachungssysteme wurden
im Ersten Weltkrieg entwickelt, als beide Seiten Programme zur Erforschung des
militärischen Nutzens von Infrarotstrahlung durchführten. Dazu gehörten experimen-
telle Systeme in Bezug auf das Eindringen/Entdecken von Feinden, die Messung von
Temperaturen über große Entfernungen, sichere Kommunikation und die Lenkung
"fliegender Torpedos". Ein Infrarotsuchsystem, das in dieser Zeit getestet wurde,
konnte ein Flugzeug im Anflug in einer Entfernung von 1,5 km oder eine Person, die
mehr als 300 Meter entfernt war, erkennen.
Die empfindlichsten Systeme dieser Zeit beruhten alle auf Variationen der Bolometer-
Idee. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden jedoch zwei neue, revolutionäre In-
frarotdetektoren entwickelt: der Bildwandler und der Photonendetektor. Zunächst
schenkte das Militär dem Bildwandler die größte Aufmerksamkeit, da der Beobachter
146 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
mit diesem Gerät zum ersten Mal in der Geschichte im Dunkeln sehen konnte. Die
Empfindlichkeit des Bildwandlers war jedoch auf die Nah-Infrarot-Wellenlängen be-
schränkt und die interessantesten militärischen Ziele (z. B. feindliche Soldaten)
mussten mit Infrarot-Suchstrahlern ausgeleuchtet werden. Da hierbei das Risiko be-
stand, dass ein feindlicher Beobachter mit ähnlicher Ausrüstung die Position des
Beobachters herausfand, schwand das militärische Interesse am Bildwandler.
Die taktischen militärischen Nachteile sogenannter aktiver (d. h. mit Suchstrahlern
ausgestatteter) thermografischer Systeme gaben nach dem zweiten Weltkrieg den
Anstoß zu umfangreichen geheimen Infrarot-Forschungsprogrammen des Militärs,
wobei die Möglichkeiten "passiver" Systeme (ohne Suchstrahler) auf Grundlage des
äußerst empfindlichen Photonendetektors erforscht wurden. In dieser Zeit wurde der
Status der Infrarot-Technologie auf Grund von Geheimhaltungsvorschriften des Militärs 20
nicht öffentlich bekannt gegeben. Erst Mitte der fünfziger Jahre wurde die Geheimhal-
tungspflicht gelockert und seitdem sind angemessene thermografische Geräte auch
für die zivile Forschung und Industrie erhältlich.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 147
20 – Geschichte der Infrarot-Technologie
20
148 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 Theorie der Thermografie
21.1 Einleitung
Das Gebiet der Infrarotstrahlung und die damit zusammenhängende Technik der
Thermografie ist vielen Benutzern einer Infrarotkamera noch nicht vertraut. In diesem
Abschnitt wird die der Thermografie zugrunde liegende Theorie behandelt.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 149
21 – Theorie der Thermografie
Das Infrarotband ist weiter untergliedert in vier kleinere Bänder, deren Grenzen
ebenfalls willkürlich gewählt sind. Sie umfassen: das nahe Infrarot (NIR) (0,75 – 3
µm), das mittlere Infrarot (MIR) (3 – 6 µm), das ferne Infrarot (FIR) (6 – 15 µm) und
das extreme Infrarot (15 – 100 µm). Zwar sind die Wellenlängen in µm (Mikrometern)
angegeben, doch werden zum Messen der Wellenlänge in diesem Spektralbereich
oft noch andere Einheiten verwendet, z. B. Nanometer (nm) und Ångström (Å).
Das Verhältnis zwischen den verschiedenen Wellenlängenmaßeinheiten lautet wie
folgt:
Der Aufbau eines schwarzen Körpers ist im Prinzip sehr einfach. Die Strahlungseigen-
schaften einer Öffnung in einem isothermen Behälter, die aus einem undurchsichtigen
absorbierenden Material besteht, repräsentieren fast genau die Eigenschaften eines
schwarzen Körpers. Eine praktische Anwendung des Prinzips auf die Konstruktion
eines perfekten Strahlungsabsorbers besteht in einem Kasten, der mit Ausnahme einer
Öffnung an einer Seite lichtundurchlässig ist. Jede Strahlung, die in das Loch gelangt,
wird gestreut und durch wiederholte Reflexionen absorbiert, so dass nur ein unendlich
kleiner Bruchteil entweichen kann. Die Schwärze, die an der Öffnung erzielt wird,
entspricht fast einem schwarzen Körper und ist für alle Wellenlängen nahezu perfekt.
150 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie
Durch Ergänzen eines solchen isothermen Behälters mit einer geeigneten Heizquelle
erhält man einen so genannten Hohlraumstrahler. Ein auf eine gleichmäßige Tempe-
ratur aufgeheizter isothermer Kasten erzeugt die Strahlung eines schwarzen Körpers.
Dessen Eigenschaften werden allein durch die Temperatur der Aushöhlung bestimmt.
Solche Hohlraumstrahler werden gemeinhin als Strahlungsquellen in Temperaturre-
ferenzstandards in Labors zur Kalibrierung thermografischer Instrumente, z. B. der
FLIR Systems-Kamera, verwendet.
Wenn die Temperatur der Strahlung des schwarzen Körpers auf über 525 °C steigt,
wird die Quelle langsam sichtbar, so dass sie für das Auge nicht mehr schwarz er-
scheint. Dies ist die beginnende Rottemperatur der Strahlungsquelle, die dann bei
weiterer Temperaturerhöhung orange oder gelb wird. Tatsächlich ist die sogenannte
Farbtemperatur eines Objekts als die Temperatur definiert, auf die ein schwarzer
Körper erhitzt werden müsste, um dasselbe Aussehen zu erzeugen.
Im Folgenden finden Sie drei Ausdrücke, mit denen die von einem schwarzen Körper
abgegebene Strahlung beschrieben wird. 21
21.3.1 Plancksches Gesetz
10399203;a1
Max Planck (1858 – 1947) konnte die spektrale Verteilung der Strahlung eines
schwarzen Körpers mit Hilfe der folgenden Formel darstellen:
Es gilt:
Wλb Spektrale Abstrahlung des schwarzen Körpers bei Wellenlänge
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 151
21 – Theorie der Thermografie
λ Wellenlänge (µm)
Der Faktor 10-6 wird verwendet, da die Spektralstrahlung in den Kurven in Watt/m2,
µm angegeben wird.
Die plancksche Formel erzeugt eine Reihe von Kurven, wenn sie für verschiedene
Temperaturen dargestellt wird. Auf jeder planckschen Kurve ist die Spektralstrahlung
Null bei λ = 0 und steigt dann bei einer Wellenlänge von λmax rasch auf ein Maximum
an und nähert sich nach Überschreiten bei sehr langen Wellenlängen wieder Null an.
Je höher die Temperatur, desto kürzer ist die Wellenlänge, bei der das Maximum
21 auftritt.
10327103;a4
Abbildung 21.4 Die spektrale Abstrahlung eines schwarzen Körpers gemäß dem planckschen Gesetz,
für verschiedene absolute Temperaturen dargestellt. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 × 103(µm)); 2:
Wellenlänge (µm)
152 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie
Dies ist die wiensche Funktion (benannt nach Wilhelm Wien, 1864 – 1928), die mathe-
matisch darstellt, dass mit zunehmender Temperatur des thermischen Strahlers die
Farben von Rot in Orange oder Gelb übergehen. Die Wellenlänge der Farbe ist
identisch mit der für λmax berechneten Wellenlänge. Eine gute Näherung für den Wert
von λmax für einen gegebenen schwarzen Körper wird erzielt, indem die Faustregel
3000/T µm angewendet wird. So strahlt ein sehr heißer Stern, z. B. Sirius (11000 K),
der bläulich weißes Licht abgibt, mit einem Spitzenwert der spektralen Abstrahlung,
die innerhalb des unsichtbaren ultravioletten Spektrums bei der Wellenlänge 0,27 µm
auftritt. 21
10399403;a1
Die Sonne (ca. 6000 K) strahlt gelbes Licht aus. Der Spitzenwert liegt in der Mitte des
sichtbaren Lichtspektrums bei etwa 0,5 µm.
Bei Raumtemperatur (300 K) liegt der Spitzenwert der Abstrahlung bei 9,7 µm im
fernen Infrarotbereich, während bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff (77 K)
das Maximum einer beinahe zu vernachlässigenden Abstrahlung bei 38 µm liegt –
extreme Infrarot-Wellenlängen.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 153
21 – Theorie der Thermografie
10327203;a4
21
Abbildung 21.6 Plancksche Kurven auf halb-logarithmischen Skalen von 100 K bis 1000 K. Die gepunktete
Linie stellt den Ort der maximalen Abstrahlung bei den einzelnen Temperaturen dar, wie sie vom wienschen
Verschiebungsgesetz beschrieben wird. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 (µm)); 2: Wellenlänge (µm).
21.3.3 Stefan-Boltzmann-Gesetz
Durch Integration der planckschen Funktion von = 0 bis = 8 erhält man die ge-
samte abgegebene Strahlung eines schwarzen Körpers (Wb):
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (nach Josef Stefan, 1835 – 1893, und Ludwig Boltzmann,
1844 – 1906) besagt, dass die gesamte emittierte Energie eines schwarzen Körpers
proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur steigt. Grafisch stellt Wb
die Fläche unterhalb der planckschen Kurve für eine bestimmte Temperatur dar. Die
emittierte Strahlung im Intervall λ = 0 bis λmax beträgt demnach nur 25 % der Gesamt-
strahlung. Dies entspricht etwa der Strahlung der Sonne, die innerhalb des sichtbaren
Spektralbereichs liegt.
154 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie
10399303;a1
Abbildung 21.7 Josef Stefan (1835 – 1893) und Ludwig Boltzmann (1844 – 1906)
Wenn wir die Stefan-Boltzmann-Formel zur Berechnung der von einem menschlichen
Körper ausgestrahlten Leistung bei einer Temperatur von 300 K und einer externen
Oberfläche von ca. 2 m2 verwenden, erhalten wir 1 kW. Dieser Leistungsverlust ist
nur erträglich auf Grund von kompensierender Absorption der Strahlung durch Um-
gebungsflächen, von Raumtemperaturen, die nicht zu sehr von der Körpertemperatur 21
abweichen, oder natürlich durch Tragen von Kleidung.
21.3.4 Nicht-schwarze Körper als Strahlungsquellen
Bisher wurden nur schwarze Körper als Strahlungsquellen und die Strahlung
schwarzer Körper behandelt. Reale Objekte erfüllen diese Gesetze selten über einen
größeren Wellenlängenbereich, obwohl sie sich in bestimmten Spektralbereichen
dem Verhalten der schwarzen Körper annähern mögen. So erscheint beispielsweise
eine bestimmte Sorte von weißer Farbe im sichtbaren Bereich perfekt weiß, wird jedoch
bei 2 µm deutlich grau und ab 3 µm sieht sie fast schwarz aus.
Es gibt drei Situationen, die verhindern können, dass sich ein reales Objekt wie ein
schwarzer Körper verhält: Ein Bruchteil der auftretenden Strahlung a wird absorbiert,
ein Bruchteil von wird reflektiert und ein Bruchteil von t wird übertragen. Da alle
diese Faktoren mehr oder weniger abhängig von der Wellenlänge sind, wird der Index
verwendet, um auf die spektrale Abhängigkeit ihrer Definitionen hinzuweisen. Daher
gilt:
■ Die spektrale Absorptionsfähigkeit αλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die von einem Objekt absorbiert wird, zum Strahlungseinfall.
■ Die spektrale Reflektionsfähigkeit ρλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die von einem Objekt reflektiert wird, zum Strahlungseinfall.
■ Der spektrale Transmissionsgrad τλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,
die durch ein Objekt übertragen wird, zum Strahlungseinfall.
Die Summe dieser drei Faktoren muss für jede Wellenlänge immer den Gesamtwert
ergeben. Daher gilt folgende Beziehung:
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 155
21 – Theorie der Thermografie
Ein weiterer Faktor, Emissionsgrad genannt, ist zur Beschreibung des Bruchteils e
der Abstrahlung eines schwarzen Körpers, die von einem Objekt bei einer bestimmten
Temperatur erzeugt wird, erforderlich. So gilt folgende Definition:
Der spektrale Emissionsgrad ελ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung eines
Objekts zu der spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers mit derselben
Temperatur und Wellenlänge.
Mathematisch ausgedrückt kann dies als Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung
des Objekts zur spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers wie folgt
beschrieben werden:
21
Generell gibt es drei Arten von Strahlungsquellen, die sich darin unterscheiden, wie
sich die Spektralstrahlung jeder einzelnen mit der Wellenlänge ändert.
■ Ein schwarzer Körper, für den gilt: ελ = ε = 1
■ Ein grauer Körper, für den gilt: ελ = ε = Konstante kleiner 1
■ Ein selektiver Strahler, bei dem e sich mit der Wellenlänge ändert
Nach dem kirchhoffschen Gesetz entsprechen für alle Werkstoffe die emittierte
Strahlung und die spektrale Absorptionsfähigkeit eines Körpers einer bestimmten
Temperatur und Wellenlänge. Das bedeutet:
Für extrem glatte Werkstoffe nähert sich ελ Null an, so dass für einen vollkommen
reflektierenden Werkstoff (d. h. einen perfekten Spiegel) gilt:
Für einen grauen Körper als Strahlungsquelle wird die Stefan-Boltzmann-Formel zu:
156 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
21 – Theorie der Thermografie
Dies sagt aus, dass die gesamte Strahlungsleistung eines grauen Körpers dieselbe
ist wie bei einem schwarzen Körper gleicher Temperatur, der proportional zum Wert
von e des grauen Körpers reduziert ist.
10401203;a2
21
Abbildung 21.8 Spektrale Abstrahlung von drei Strahlertypen 1: Spektrale Abstrahlung; 2: Wellenlänge;
3: Schwarzer Körper; 4: Selektiver Strahler; 5: Grauer Körper
10327303;a4
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 157
21 – Theorie der Thermografie
21
Wenn die Scheibe undurchsichtig wird, reduziert sich diese Formel auf die einzelne
Formel:
Diese letzte Beziehung ist besonders praktisch, da es oft einfacher ist, die Reflexions-
fähigkeit zu messen, anstatt den Emissionsgrad direkt zu messen.
158 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 Die Messformel
Wie bereits erwähnt empfängt die Kamera beim Betrachten eines Objekts nicht nur
die Strahlung vom Objekt selbst. Sie nimmt auch die Strahlung aus der Umgebung
auf, die von der Objektoberfläche reflektiert wird. Beide Strahlungsanteile werden bis
zu einem gewissen Grad durch die Atmosphäre im Messpfad abgeschwächt. Dazu
kommt ein dritter Strahlungsanteil von der Atmosphäre selbst.
Diese Beschreibung der Messsituation, wie in der folgenden Abbildung dargestellt,
ist eine recht genaue Erläuterung der tatsächlichen Bedingungen. Vernachlässigt
wurden wahrscheinlich die Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre oder die
Streustrahlung von starken Strahlungsquellen außerhalb des Betrachtungsfeldes.
Solche Störungen sind schwer zu quantifizieren, in den meisten Fällen jedoch
glücklicherweise so gering, dass sie vernachlässigbar sind. Ist dies nicht der Fall, ist
die Messkonfiguration wahrscheinlich so ausgelegt, dass zumindest ein erfahrener
Bediener das Störungsrisiko erkennen kann. Dann liegt es in seiner Verantwortung,
die Messsituation so zu ändern, dass Störungen vermieden werden, z. B. durch Ändern
der Betrachtungsrichtung, Abschirmen starker Strahlungsquellen usw. 22
Unter Berücksichtigung der obigen Beschreibung kann mit Hilfe der nachfolgenden
Abbildung eine Formel zur Berechnung der Objekttemperatur über das Ausganggsi-
gnal der kalibrierten Kamera abgeleitet werden.
10400503;a1
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 159
22 – Die Messformel
Wir gehen davon aus, dass die empfangene Strahlungsleistung W von einem
Schwarzkörper als Temperaturquelle Tsource bei einer kurzen Entfernung ein Ausga-
besignal Usource der Kamera erzeugt, das proportional zum Leistungseingang ist
(Kamera mit linearer Leistung). Daraus ergibt sich (Gleichung 1):
160 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 – Die Messformel
Wir multiplizieren jeden Ausdruck mit der Konstante C aus Gleichung 1 und ersetzen
die Produkte aus CW durch das entsprechende U gemäß derselben Gleichung und
erhalten (Gleichung 3):
Dies ist die allgemeine Messformel, die in allen thermografischen Geräten von FLIR
Systems verwendet wird. Die Spannungen der Formel lauten:
Abbildung 22.2 Spannungen
Uobj Berechnete Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkörper
der Temperatur Tobj, also eine Spannung, die sofort in die tatsächli-
che Temperatur des betreffenden Objekts umgewandelt werden
kann.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 161
22 – Die Messformel
Eine natürliche Frage in diesem Zusammenhang ist: Wie wichtig ist die Kenntnis der
richtigen Werte dieser Parameter? Es kann hilfreich sein, bereits an dieser Stelle ein
Gefühl für diese Problematik zu entwickeln, indem verschiedene Messfälle betrachtet
und die relativen Größen der drei Strahlungsgrößen verglichen werden. Daraus lässt
sich ersehen, wann es wichtig ist, die richtigen Werte bestimmter Parameter zu ver-
wenden.
Die folgenden Zahlen stellen die relativen Größen der drei Strahlungsanteile für drei
verschiedene Objekttemperaturen, zwei Abstrahlungen und zwei Spektralbereiche
dar: SW und LW. Die übrigen Parameter haben die folgenden festen Werte:
■ τ = 0,88
■ Trefl = +20 °C
■ Tatm = +20 °C
Es ist offensichtlich, dass die Messung niedriger Objekttemperaturen kritischer ist als
die Messung hoher Temperaturen, da die Störstrahlungsquellen im ersteren Fall
vergleichsweise stärker sind. Falls zusätzlich die Objektabstrahlung schwach ist, wird
die Situation noch schwieriger.
22 Schließlich muss geklärt werden, wie wichtig es ist, die Kalibrierungskurve über dem
höchsten Kalibrierungspunkt nutzen zu dürfen (Extrapolation genannt). Angenommen,
in einem bestimmten Fall werden Utot = 4,5 Volt gemessen. Der höchste Kalibrie-
rungspunkt der Kamera liegt im Bereich von 4,1 Volt, einem Wert, der dem Bediener
unbekannt ist. Selbst wenn das Objekt ein Schwarzkörper ist, also Uobj = Utot ist,
wird tatsächlich eine Extrapolation der Kalibrierungskurve durchgeführt, wenn 4,5 Volt
in Temperatur umgerechnet werden.
Es wird nun angenommen, dass das Objekt nicht schwarz ist, seine Abstrahlung 0,75
und die Transmission 0,92 betragen. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass die
beiden zweiten Ausdrücke der Gleichung 4 zusammen 0,5 Volt ergeben. Die Berech-
nung von Uobj mit Hilfe der Gleichung 4 ergibt dann Uobj = 4,5 / 0,75 / 0,92 – 0,5 =
6,0. Dies ist eine recht extreme Extrapolation, besonders wenn man bedenkt, dass
der Videoverstärker die Ausgabe wahrscheinlich auf 5 Volt beschränkt. Beachten Sie
jedoch, dass die Anwendung der Kalibrierungskurve eine theoretische Vorgehensweise
ist, bei der weder elektronische noch andere Beschränkungen bestehen. Wir sind
davon überzeugt, dass bei einer fehlenden Signalbegrenzung in der Kamera und
deren Kalibrierung auf weit mehr als 5 Volt die entstehende Kurve der tatsächlichen
Kurve mit einer Extrapolation von mehr als 4,1 Volt sehr ähnlich gewesen wäre, vor-
ausgesetzt, der Kalibrierungsalgorithmus beruht auf Gesetzen der Strahlungsphysik,
wie zum Beispiel der Algorithmus von FLIR Systems. Natürlich muss es für solche
Extrapolationen eine Grenze geben.
162 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
22 – Die Messformel
10400603;a2
22
Abbildung 22.3 Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (SW-
Kamera). 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm:
Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 163
22 – Die Messformel
10400703;a2
22
Abbildung 22.4 Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (LW-
Kamera). 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm:
Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.
164 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 Emissionstabellen
In diesem Abschnitt finden Sie eine Aufstellung von Emissionsdaten aus der Fachlite-
ratur und eigenen Messungen von FLIR Systems.
23.1 Referenzen
1 Mikaél A. Bramson: Infrared Radiation, A Handbook for Applications, Plenum press,
N.Y.
2 William L. Wolfe, George J. Zissis: The Infrared Handbook, Office of Naval Research,
Department of Navy, Washington, D.C.
9 Öhman, Claes: Emittansmätningar med AGEMA E-Box. Teknisk rapport, AGEMA 1999.
(Emissionsmessungen mit AGEMA E-Box. Technischer Bericht, AGEMA 1999.)
10 Matteï, S., Tang-Kwor, E: Emissivity measurements for Nextel Velvet coating 811-21
between –36°C AND 82°C.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 165
23 – Emissionstabellen
23.3 Tabellen
Abbildung 23.1 T:Gesamtspektrum; SW: 2 – 5 µm; LW: 8 – 14 µm, LLW: 6,5 – 20 µm; 1: Werkstoff; 2:
Spezifikation; 3: Temperatur in °C; 4: Spektrum; 5: Emissionsgrad; 6: Referenz
1 2 3 4 5 6
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23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Aluminiumbronze 20 T 0,60 1
Beton 20 T 0,92 2
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23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Ebonit T 0,89 1
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23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 169
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Emaille 20 T 0,9 1
Gips 20 T 0,8–0,9 1
Gipsputz 17 SW 0,86 5
170 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Holz 17 SW 0,98 5
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 171
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Kalk T 0,3–0,4 1
172 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 173
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Lacke Öl 17 SW 0,87 5
Magnesium 22 T 0,07 4
174 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Magnesiumpulver T 0,86 1
Mörtel 17 SW 0,87 5
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 175
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
176 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Platin 17 T 0,016 4
23
Platin 22 T 0,03 4
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 177
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Sand T 0,60 1
Sand 20 T 0,90 2
23
Sandstein poliert 19 LLW 0,909 8
Schnee: Siehe
Wasser
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23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
Teer T 0,79–0,84 1
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 179
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
180 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
23 – Emissionstabellen
1 2 3 4 5 6
23
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 181
23 – Emissionstabellen
182 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 Glossar
Begriff oder Ausdruck Erläuterung
Absorption (Absorptionsgrad) Das Verhältnis der von einem Objekt absorbierten Strahlung
zur auftreffenden Strahlung. Eine Zahl zwischen 0 und 1.
Angenommene Transmission (ge- Ein von einem Benutzer angegebener Wert für die Transmission,
schätzte Transmission) der einen berechneten Wert ersetzt.
Atmosphäre Die Gase, die sich zwischen dem Messobjekt und der Kamera
befinden, in der Regel handelt es sich um Luft.
Auto. Farben Das Infrarotbild zeigt eine unregelmäßige Farbverteilung an, mit
der kalte und warme Objekte gleichzeitig angezeigt werden.
Automatische Einstellung Eine Funktion, mit der die Kamera eine interne Bildkorrektur
durchführt.
Berechnete Transmission Ein aus der Temperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und dem
Abstand zum Objekt errechneter Wert für die Transmission.
Farbtemperatur Die Temperatur, bei der die Farbe eines Schwarzen Körpers
einer bestimmten Farbe entspricht.
Grauer Körper Ein Objekt, das einen bestimmten Anteil der Energiemenge eines
Schwarzen Körpers für jede Wellenlänge abgibt.
IR Infrarot
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24 – Glossar
Isotherme Eine Funktion, mit der die Teile eines Bildes hervorgehoben
werden, die über, unter oder zwischen einem oder mehreren
Temperaturintervallen liegen.
Level Der Zentralwert der Temperaturskala, wird in der Regel als Si-
gnalwert ausgedrückt.
Manuelle Einstellung Eine Methode zur Anpassung des Bildes durch manuelles Än-
dern bestimmter Parameter.
24 Objektparameter Eine Reihe von Werten, mit denen die Bedingungen, unter denen
die Messungen durchgeführt werden, sowie das Messobjekt
selbst beschrieben werden (z. B. Emission, reflektierte schein-
bare Temperatur, Abstand).
Objektsignal Ein unkalibrierter Wert, der sich auf die Strahlungsmenge be-
zieht, die die Kamera von dem Messobjekt empfängt.
Reflexionsgrad (Reflexionsvermögen) Das Verhältnis der von einem Objekt reflektierten Strahlung zur
auftreffenden Strahlung. Eine Zahl zwischen 0 und 1.
Relative Luftfeuchtigkeit Die relative Luftfeuchtigkeit ist das prozentuale Verhältnis zwi-
schen der momentanen Wasserdampfmasse in der Luft und
der maximalen Masse, die unter Sättigungsbedingungen enthal-
ten sein kann.
184 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 – Glossar
Schwarzer Körper Objekt mit einem Reflexionsgrad von Null. Jegliche Strahlung
ist auf seine eigene Temperatur zurückzuführen.
Span Das Intervall der Temperaturskala, wird in der Regel als Signal-
wert ausgedrückt.
Spektrale spezifische Ausstrahlung Von einem Objekt abgegebene Energiemenge bezogen auf
Zeit, Fläche und Wellenlänge (W/m2/µm).
Spezifische Ausstrahlung Von einem Objekt abgegebene Energiemenge pro Zeit- und
Flächeneinheit (W/m2).
Stufenlose Anpassung Eine Funktion, über die das Bild eingestellt wird. Diese Funktion
passt die Helligkeit und den Kontrast fortlaufend dem Bildinhalt
entsprechend an.
Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009 185
24 – Glossar
Temperaturskala Die aktuelle Anzeigeart eines Infrarotbildes. Wird mit Hilfe von
zwei Temperaturwerten angegeben, die die Farben abgrenzen.
Transmission (Transmissionsgrad) Gase und Festkörper sind verschieden durchlässig. Die Trans-
mission gibt die Menge der Infrarotstrahlung an, die sie durch-
lassen. Eine Zahl zwischen 0 und 1.
Transparente Isotherme Eine Isotherme, bei der an Stelle der hervorgehobenen Teile
des Bildes eine lineare Farbverteilung angezeigt wird.
Wärmeleitung Der Vorgang, bei dem sich Wärme in einem Material ausbreitet.
24
186 Publ. No. 1558570 Rev. a401 – GERMAN (DE) – September 21, 2009
24 – Glossar
24
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