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Mathe

Das Dokument behandelt die Grundlagen der analytischen Geometrie, einschließlich Vektoren, Geraden und Ebenen, sowie deren Lagebeziehungen und Abstände. Es geht weiter mit der Analysis, die Gleichungen, Funktionen, Ableitungen, Kurvendiskussion und Integrale umfasst. Schließlich wird die Stochastik behandelt, insbesondere Wahrscheinlichkeiten, Bernoulli-Experimente und Erwartungswerte.

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Das Dokument behandelt die Grundlagen der analytischen Geometrie, einschließlich Vektoren, Geraden und Ebenen, sowie deren Lagebeziehungen und Abstände. Es geht weiter mit der Analysis, die Gleichungen, Funktionen, Ableitungen, Kurvendiskussion und Integrale umfasst. Schließlich wird die Stochastik behandelt, insbesondere Wahrscheinlichkeiten, Bernoulli-Experimente und Erwartungswerte.

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1.

Analytische Geometrie

1.1 Vektoren

Grundidee: Vektoren beschreiben Richtungen und Verschiebungen im Raum.

Schreibweise:

()
x
 Ortsvektor: ⃗
OA = y
z

 Verbindungsvektor: ⃗
AB=B−A
Rechnen mit Vektoren (Schema):

1. Komponentenweise rechnen

2. Addition/Subtraktion → Richtung

3. Multiplikation → Streckung (manchmal Skalarmultiplikation, nicht gleich Skalarprodukt)

4. Skalarprodukt -> Winkel zwischen 2 Vektoren

5. Kreuzprodukt -> damit bildet man ein dritter Vektor, das senkrecht zu den Beiden ist.

Betrag eines Vektors: ∣ ⃗v ∣= √ x 2 + y 2+ z2


Typische Fehler: Vorzeichen vertauschen, Betrag vergessen

1.2 Geraden im Raum

Parameterform: g :⃗x =⃗p+r∗⃗u


Bedeutung:

 ⃗p: Punkt auf der Geraden


 u⃗ : Richtungsvektor
 r : Parameter
Punktprobe (Schritte):

1. Punkt in Gleichung (in x) einsetzen

2. Gleichung lösen

3. Für alle Koordinaten gleiches r?

4. → (Wenn Ja) Punkt liegt auf der Geraden

1.3 Ebenen

Parameterform: E : ⃗x =⃗p +r u⃗ + s ⃗v
Normalenform: (⃗x −⃗p )⋅ ⃗n=0
Skalarprodukt
Koordinatenform: ax +by + cz=d

Umformen (Strategie):

Normalenform -> Normalenvektor bestimmen (Kreuzprodukt von u und v), gleich Null

Koordinatenform -> Normalenform ausmultiplizieren, Gleichung aufstellen.

1.4 Lagebeziehungen

Gerade – Gerade:

 parallel (kein gemeinsamer Punkt, Richtungsvektoren vielfach)

 identisch (gemeinsame Punkt, Richtungsvektoren vielfach)

 schneidend (gemeinsame Punkt, Richtungsvektoren verschieden)

 windschief (kein gemeinsamer Punkt, Richtungsvektoren verschieden)

Schema:

1. Richtungsvektor vergleichen -> vielfach?

2. (Wenn Ja ->) Punktprobe

3. (Wenn nicht ->) Gleichsetzen

4. Gleichungssystem lösen

5. Lösung? → Lage entscheiden

Ebene – Gerade

 Gerade ist parallel zur Ebene? (Richtungsvektoren vielfach)

 (Wenn Ja ->) Gerade liegt in der Ebene? (gemeinsame Punkt)

 (Wenn nicht ->) Schnittpunkt berechnen

Ebene – Ebene

 Parallelität prüfen: Normalenvektoren Vielfach? → parallel oder identisch

 Identisch: parallel + gemeinsame Punkt

 Parallel: parallel + kein gemeinsamer Punkt

 Schneidend: Normalenvektoren nicht vielfach → Schnittgerade berechnen

Vorgehen Schnittgerade:

- später!
1.5 Abstände

Punkt – Punkt: Betrag des Verbindungsvektors

2. B–A
3. Betrag ausrechnen

Punkt – Gerade:

1. Abstandformel mit Kreuzprodukt oder

1. Punkt auf der Geraden wählen (A)

2. Vektor zwischen den Beiden Punkt bilden (P – A)

3. Ins Formel einsetzen

4. ausrechnen

2. Lotfußpunkt bestimmen

∣ a x 0 +b y 0+ c z 0−d ∣
Punkt – Ebene: d= -> direkt einsetzen
√ a2 +b2 + c2

1.6 Spiegelungen

'
Spiegelung an einem Punkt: P =2 M −P
- M = Mittelpunkt
- einfach einsetzen

Spiegelung an einer Ebene:

1. Lotgerade aufstellen

1. Kreuzprodukt die 2 Richtungsvektoren (n)

2. p Punkt ins Geradengleichung setzen

2. Schnittpunkt berechnen (M)

3. Spiegelpunkt bestimmen

 P‘ = 2M – P
2. Analysis

2.1 Gleichungen

Arten:

 linear

 quadratisch

 Exponentialgleichungen

Begriffe:

Nullprodukt: Wenn das Produkt von mehreren Zahlen 0 ist, dann muss mindestens eine
Zahl 0 sein.

 x⋅(x−3)=0; x = 0 oder x-3 = 0


 Im Abi: komplizierte Gleichungen einfach lösen

Substitution: Man ersetzt einen komplizierten Ausdruck durch eine neue Variable, um
die Gleichung zu vereinfachen.

1. Substitutionsvariable wählen
2 x
z. B. y=x , u=e , t=x−1
2. Gleichung in neuer Variable lösen
3. Zurücksubstituieren
4. ggf. Überprüfen

2.2 Elementare Funktionen

Funktionstyp Grundform Skizze

n
Potenzfunktion f (x)=x

f (x)=√ x
n
Wurzelfunktion

n
Ganzrationale Funktion f ( x )=a x +⋯+ c

Sinusfunktion f (x)=sin ⁡(x )

Kosinusfunktion f (x)=cos ⁡(x)


x
Exponentialfunktion f ( x)=a ⋅b

Logarithmusfunktion f (x)=log ⁡b ( x )
Funktionstyp Grundform Skizze

Gebrochenrationale P(x)
f (x)=
Funktion Q(x )

Eigenschaften von Funktionen:

- Steigendes/Fallendes Verhalten
4 3
- Gerade (zb x ), ungerade (zb x ) Funktionen
- monoton wachsend/fallend
- Asymptote: eine Gerade, die die Funktion immer mehr annähert
- Verhalten im Unendlichen (Globalverhalten) x-> ∞; x-> -∞
- Definitionsmenge/ Wertebereich
- Definitionslücken (?)
- Symmetrie: Punktsymmetrisch/Achsensymmetrisch, keine Symmetrie
- Beim Sinus und Kosinus: periodisch, Amplitude

Wirkungen von Parametern

- Verschiebung
- Streckung/Stauchung
- Spiegelung

Nullstellen:

einfache, doppelte, dreifache Nullstellen, beeinflusst Extrempunkte

2.3 Ableitung

Bedeutung: Steigung / Änderungsrate

Grundregeln:

 Potenzregel

1. Exponenten n nach vorne multiplizieren


2. Exponenten um 1 verringern

 Faktorregel

1. Das Gleiche wie beim Potenzregel, nur Exponenten n wird mit dem Faktor
multipliziert

 Summenregel

1. Wenn Funktion aus mehreren Komponenten besteht, muss man Potenzregel an allen
verwenden
2. bsp. f(x)= x 3 +2 x 2 ⇒ f 2
' (x)=3 x +4 x
 Produktregel
1. Ableitung der ersten Funktion mal die zweite
2. Plus erste Funktion mal Ableitung der zweiten
3. (Man muss einfach die vorherigen Regeln verwenden)
4. f(x)⋅g(x) = f′(x)g(x) + f(x)g′(x)

 Quotientenregel
1. „unten quadrieren, oben ableiten wie bei Produkt“

 Kettenregel
1. Äußere Funktion ableiten
2. Innere Funktion stehen lassen
3. Mit Ableitung der inneren Funktion multiplizieren

 bekannte Ableitungen von Funktionen (merken!)

Was zeigen die Ableitungen?

1. Ableitung -> Steigung. Wenn f‘ = 0, dann Extremstelle


2. Ableitung -> Krümmung. Wenn f“ = 0, dann Wechselstelle oder Sattelpunkt
3. Ableitung -> Änderung der Krümmung. Wenn f‘‘‘ nicht gleich Null, dann Wechselstelle

Extremstelle nicht gleich Extrempunkt!

Mit der ersten Ableitung bekommt man eine Extremstelle, das heißt, ein x-Wert. Um Extrempunkt zu
bekommen, muss man den x-Wert noch in der Originalfunktion einsetzen, und den y-Wert
ausrechnend. Das gilt auch für Wechselpunkte.
Vorfahren:

Extrempunkt:

1. 1. Ableitung bilden.
2. 1. Ableitung (f‘) gleich Null setzen, ausrechnen.
3. (Um HP, TP zu prüfen, man muss den x-Wert in die zweite Ableitung einsetzen. Wenn es +
dann Tiefpunkt, wenn - dann Hochpunkt)
4. x-Wert in die Originalfunktion einsetzen, y-Wert ausrechnen
5. Punkt (x,y) aufschreiben

Wendepunkt:

1. zweite Funktion (f“) bilden


2. zweite Ableitung gleich Null setzen, ausrechnen
3. x-Wert in die Originalfunktion einsetzen, y-Wert ausrechnen
4. Punkt (x,y) aufschreiben
5. (Wenn gefragt: mit der dritten Ableitung kann man bestimmen, ob der Funktion von
Linkskrümmung nach Rechtskrümmung wechselt (-) , oder umgekehrt (+))

Sattelpunkt:

1. Bei der sattelpunkt wird die erste und zweite Ableitung gleich Null.

Tangente und Normale:

Eine Tangente ist eine Gerade, die eine Funktion an einem Punkt berührt, ohne sie zu
schneiden – also die Steigung an einem Punkt.

1. Gegeben eine Funktion und einen Punkt


2. Ableitung an dem Punkt ausrechnen (das wird m = Steigung)
3. Tangentengleichung aufstellen (y=mx+n)
4. Punkt (x,y) und Steigung m einsetzen
5. n ausrechen
6. Gleichung aufschreiben. z.b. y=3x+2

Normale: Eine Gerade, die senkrecht auf Tangente steht

1. Gegeben Funktion und Punkt


2. Steigung die Tangente (wie vorher) berechnen
−1
3. zu der Steigung der Normale umwandeln (Steigung der Normale = ,m=
m
Steigung der Tangente)
4. Normalengleichung aufstellen (gleich: y=mx+n)
−1
5. Punkt (x,y) und Steigung der Normale, also ins m einsetzen
m
6. n ausrechnen
−1
7. Gleichung aufschreiben z.b. y= x+4
3

2.4 Kurvendiskussion

1. Definitionsmenge (Wo liegen x-Werte? Überall? oder nur x>0?)

2. Wertebereich (Wo liegen y-Werte?)

3. Symmetrie (Symmetrisch, wie?)

4. Nullstellen (Wo schneidet die Funktion die x-Achse?)

5. Ableitungen (Was zeigt die 1., 2., oder 3. Ableitung?)

6. Extremstellen (Wo gibt es Hoch-, Tiefpunkte?)

7. Wendepunkte (Wo verändert sich die Krümmung?)

8. Skizze

2.5 Integrale

Bedeutung: Fläche / Bestand unter der Kurve

Stammfunktion:

Die Stammfunktion F(x) ist eine Funktion, deren Ableitung ist die f(x). Es liegt, so zu sagen,
„höher“.

Berechnen: (bsp. y = 3 x 2)

2 3
1. Exponenten um 1 erhöhen (dann x -> x )
3
2. dann die Gleiche mit dem neuen Exponenten dividieren. (also =
3x )
3
3
3. Nicht vergessen eine + C hinzufügen (F(x) =
3x + C)
3
4. (Man kann es um überzuprüfen ableiten)
5. Fertig.
(Integrale sind das blödeste Thema. Zum glück kommt nicht oft vor.)

Faktorregel

 Konstante vor das Integral ziehen:

∫ a⋅ f (x ) dx=a ⋅ ∫ f (x )dx

Summenregel

 Integral von Summen = Summe der Integrale:

∫ (f (x)+ g(x )) dx= ∫ f (x )dx+ ∫ g (x)dx

Flächenberechnung

1. Grenzen festlegen a und b


2. Stammfunktion F (x)bilden
3. Grenzen einsetzen: F (b)−F (a)
4. Ausrechnen

3. Stochastik

3.1 Wahrscheinlichkeiten

g ü nstig
P( A)=
m ö glich
Laplace-Experiment:

ein Zufallsexperiment, bei dem alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind

bsp. Würfel: P(3) = 1/6, Münze: P(Kopf) = ½

Baumdiagramm:

Für mehrstufige Zufallexperimtente, bedingte Wahrscheinlichkeit

Regeln:

- Äste = Wahrscheinlichkeiten
- Entlang eines Pfades multiplizieren
- Verschiedene Pfade addieren

Zeichnungen:

P(A) = Wahrscheinlichkeit von A


P(A∩B) = Wahrscheinlichkeit von A UND B

P(A u B) = Wahrscheinlichkeit von A ODER B (kommt nicht oft vor)

P(A|B) oder Pb(A) = Wahrscheinlichkeit von A unter der Bedingung B

P( Ā ) = Gegenereignis von A

Bedingte Wahrscheinlichkeit:

„Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für A, wenn B bereits eingetreten ist? “

P( A ∩ B)
P( A ∣ B)= -> einfach einsetzen
P(B)

Vierfeldertafel:

Übersicht bei zwei Ereignissen

(Skizze)

Bernoulli-Experimetnt:

Ein Bernoulli-Experiment besteht aus:

 genau zwei möglichen Ergebnissen (Erfolg / Misserfolg)


 gleicher Wahrscheinlichkeit
 unabhängige Wiederholungen

Bsp: Münzwurf

Bernoulli-Formell

Wahrscheinlichkeit für genau k Erfolge bei n Versuchen

(Formell hier)
Bedeutung der Größen

 n = Anzahl der Versuche


 k = Anzahl der Erfolge
 p= Wahrscheinlichkeit für Erfolg

()
n
k
= Anzahl der Möglichkeiten (nicht wichtig)

Erwartungswert:

Der Erwartungswert ist der durchschnittliche Wert, den man bei sehr vielen Wiederholungen erwarten
kann.

Schreibweise: µ (mü)

Formell:

x = Ausprägungen der Zufallsvariable, zb. 5 Euro

P(X=x1) = Wahrscheinlichkeit von x1

E(X) = Erwartungswert

1 1 1
z.B. Würfel: E( X )=1⋅ +2 ⋅ +⋯+ 6 ⋅ =3 ,5
6 6 6

Langfristig liegt der Durchschnitt bei 3,5.

Varianz

Die Varianz misst, wie stark die Werte um den Erwartungswert streuen.

 kleine Varianz → Werte liegen nah zum E(X)

 große Varianz → starke Streuung

Standardabweichung

Schreibweise: σ
Fast die Gleiche wie Varianz

3.3 Binomialverteilung

Voraussetzungen:

 feste Anzahl n

 zwei Ausgänge

 konstante Wahrscheinlichkeit p
 k = Anzahl der Treffer

Formel:
k()
P( X=k )= n p ¿ (Bernoulli-Formell)
k

3.4 Hypothesentests

Schema:

1. Nullhypothese H₀

2. Alternativhypothese H₁

3. Signifikanzniveau α

4. Annahmebereich

5. Entscheidung

Merksatz: Liegt Ergebnis im Ablehnungsbereich → H₀ verwerfen

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