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Das Dokument bietet eine umfassende Anleitung für Kurzvorträge, Small Talk und Problemlösungen im beruflichen Kontext. Es enthält strukturierte Redewendungen für Einleitung, Themenwechsel, Zustimmung, Widerspruch und Abschluss sowie Beispiele für Dialoge und Übungen zu typischen Arbeitssituationen. Ziel ist es, Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und effektive Lösungen für Herausforderungen im Arbeitsumfeld zu finden.

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Das Dokument bietet eine umfassende Anleitung für Kurzvorträge, Small Talk und Problemlösungen im beruflichen Kontext. Es enthält strukturierte Redewendungen für Einleitung, Themenwechsel, Zustimmung, Widerspruch und Abschluss sowie Beispiele für Dialoge und Übungen zu typischen Arbeitssituationen. Ziel ist es, Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und effektive Lösungen für Herausforderungen im Arbeitsumfeld zu finden.

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TEIL 1

1. Einleitung & Struktur (Allgemein)


• Thema nennen:
o "In meinem Kurzvortrag möchte ich gerne über ... sprechen."

• Gliederung ankündigen:
o "Zuerst werde ich ..., danach gehe ich auf ... ein."

o "Mein Vortrag besteht aus drei Teilen: Zunächst beschreibe ich ..., dann
erläutere ich ... und zum Schluss sage ich etwas zu ..."
o "Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar Beispiele aus meiner Erfahrung
nennen."

2. Redewendungen für die spezifischen Themenbereiche


• Fakten nennen:
o "Das Unternehmen ist in der ...-Branche tätig."

o "Der Hauptsitz der Firma befindet sich in ..., aber sie agiert international."
o "Zu den Kernaufgaben / Dienstleistungen gehört ..."
o "Das Besondere an diesem Produkt ist, dass ..."
• Details hervorheben:
o "Ein wesentliches Merkmal ist die hohe Qualität / die Benutzerfreundlichkeit."

o "Die Zielgruppe für diese Dienstleistung sind vor allem ..."


o "Marktvorteile sehe ich vor allem in ..."
• Vorgänge beschreiben:
o "Bei der Jobsuche ist der erste wichtige Schritt, dass man ..."

o "Ein professionelles Bewerbungsgespräch läuft normalerweise so ab, dass ..."


o "Man sollte sich gut vorbereiten, indem man ..."
• Wichtigkeit betonen:
o "Für ein gutes Arbeitsklima ist offene Kommunikation unerlässlich."

o "Meiner Meinung nach kommt es vor allem auf ... an."


o "Ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit im Job ist ..."
o "Es wird oft unterschätzt, wie wichtig ... ist."

3. Verknüpfungen & Übergänge (Der "Rote Faden")


o "Ein weiterer wichtiger Aspekt ist ..."
§ "Dazu möchte ich ein passendes Beispiel nennen: ..."
§ "Das führt mich zum nächsten Punkt, nämlich ..."
§ "Im Gegensatz dazu steht ..."
§ "Nicht zu vergessen ist auch ..."

4. Schluss & Fazit


o "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ..."
§ "Abschließend möchte ich betonen, dass ..."
§ "Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ..."
§ "Damit komme ich zum Ende meines Vortrags. Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit."

Teil 2
Wichtige Redewendungen für den Small Talk (Baukasten)

1. Auf Beschwerden/Aussagen reagieren (Empathie zeigen)


• Echt? Das ist ja ärgerlich.
• Oh, das kenne ich gut!
• Das kann ich mir vorstellen.
• Zum Glück habe ich das Problem nicht, bei mir...
• Wahnsinn, wie machst du das nur?
2. Eigene Meinung/Gewohnheit äußern
• Ich persönlich finde ja, dass...
• Eigentlich mache ich das immer so: ...
• Am liebsten ist mir, wenn...
• Ich bin da eher der Typ, der... (z.B. "...der früh aufsteht.")
3. Das Thema wechseln (Brücken bauen)
• Apropos [Thema]: Hast du schon gehört, dass...?
• Wo wir gerade davon sprechen: ...
• Das erinnert mich an...
• Mal was anderes: ...
4. Rückfragen stellen (Ping-Pong-Prinzip)
• Und wie sieht das bei dir aus?
• Wie machst du das normalerweise?
• Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?
• Was meinst du dazu?
5. Das Gespräch beenden (höflich)
• Oh, ich sehe gerade auf die Uhr, ich muss leider los zum Meeting.
• War nett, mit dir zu quatschen. Wir sehen uns später!
• Ich muss jetzt leider weitermachen, die Arbeit ruft.

Dialog 1: Arbeitsweg & Urlaub


Karte A:

"Ich stand heute Morgen total im Stau, das war furchtbar. Wie kommst du eigentlich
meistens zur Arbeit?"

Karte B:

"Ich bin echt urlaubsreif. Hast du schon Pläne für deinen nächsten Urlaub?"

Dialog 2: Verpflegung & Gesundheit


Karte A:
"Ich habe heute mein Essen von zu Hause mitgebracht. Gehst du mittags oft in die Kantine?"

Karte B:
"Man sitzt hier den ganzen Tag am Schreibtisch. Machst du eigentlich Sport zum Ausgleich?"

Dialog 3: Technik & Firmenfeier


Karte A:
"Mein Computer ist heute wieder extrem langsam. Arbeitest du lieber im Büro oder im
Homeoffice?"

Karte B:
"Nächste Woche ist ja das Sommerfest der Firma. Gehst du hin und bringst du jemanden
mit?"

Musterlösung 1 (Dialog)
Person A: Puh, ich bin etwas spät dran. Ich stand heute Morgen total im Stau. Wie kommst du
eigentlich meistens zur Arbeit?

Person B: Oh, das ist nervig. Ich nehme zum Glück die S-Bahn. Da kann ich entspannt lesen
und stehe nicht im Stau. Dauert das bei dir immer so lange?

Person A: Nur wenn Unfall ist. Aber sag mal, du wirkst auch etwas müde.

Person B: Ja, absolut. Ich bin echt urlaubsreif. Hast du schon Pläne für deinen nächsten
Urlaub?
Person A: Ja, wir wollen im Sommer nach Italien fahren. Ein bisschen Strand und gutes Essen.
Und du?

Person B: Das klingt super! Ich bleibe dieses Jahr wohl zu Hause und mache den Balkon
schön.

Musterlösung (Dialog)
Person A: Mahlzeit! Ich habe heute mein Essen von zu Hause mitgebracht, das muss weg.
Gehst du mittags oft in die Kantine?

Person B: Eigentlich schon, aber das Essen dort schmeckt mir in letzter Zeit nicht mehr so gut.
Außerdem ist es teurer geworden. Kochst du oft vor?

Person A: Ja, meistens am Sonntag für ein paar Tage. Ich versuche, mich gesünder zu
ernähren.

Person B: Das ist eine gute Idee. Man sitzt hier ja den ganzen Tag am Schreibtisch. Machst du
eigentlich Sport zum Ausgleich?

Person A: Ich versuche, zweimal pro Woche joggen zu gehen, aber oft bin ich abends zu faul.
Wie ist das bei dir?

Person B: Ich gehe ins Fitnessstudio, gleich hier um die Ecke. Das hilft gegen
Rückenschmerzen.

Musterlösung 3 (Dialog)
Person A: Mein Computer ist heute wieder extrem langsam, das macht mich wahnsinnig.
Arbeitest du eigentlich lieber hier im Büro oder im Homeoffice?

Person B: Ich mag das Homeoffice lieber, da habe ich meine Ruhe und das Internet ist
schneller. Aber im Büro trifft man halt die Kollegen. Hast du schon die IT angerufen?

Person A: Ja, die kümmern sich gleich darum. Apropos Kollegen: Nächste Woche ist ja das
Sommerfest. Gehst du hin?

Person B: Auf jeden Fall! Ich freue mich schon auf das Grillbuffet. Bringst du deinen Partner
mit?

Person A: Nein, der muss leider arbeiten. Aber wir können uns ja dort zusammensetzen.

TEIL 3
Wichtige Redewendungen für Teil 3
1. Das Problem analysieren
• Wir haben ein ernstes Problem mit...
• Die Situation ist folgende: ...
• Wir müssen dringend eine Lösung finden für...
2. Vorschläge machen
• Ich schlage vor, dass wir...
• Wie wäre es, wenn wir...?
• Eine Möglichkeit wäre...
• Wir könnten doch...
• Haltest du es für sinnvoll, wenn...?
3. Zustimmung ausdrücken
• Das ist eine hervorragende Idee.
• Damit bin ich einverstanden.
• Das sehe ich genauso.
• Das klingt nach einem vernünftigen Plan.
4. Höflich widersprechen / Bedenken äußern
• Das ist zwar eine gute Idee, aber bedenke bitte, dass...
• Ich bin mir nicht sicher, ob das funktioniert, weil...
• Das halte ich für keine gute Lösung. Wäre es nicht besser, ...?
• Da muss ich dir leider widersprechen.
5. Eine Einigung finden (Abschluss)
• Gut, dann machen wir es so.
• Also, wir halten fest: Du kümmerst dich um ..., und ich übernehme ...
• Sind wir uns also einig, dass wir...?
Lass uns das so festhalten.

Übung 1: Lieferverzögerung
Situation:

Sie arbeiten im Einkauf eines Möbelherstellers. Ein wichtiger Lieferant hat mitgeteilt, dass
sich die Lieferung von Holz für die neue Tisch-Kollektion um zwei Wochen verzögert. Die
Produktion sollte aber morgen starten.

Aufgabe:

Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie reagieren.

• Produktion: Was machen die Arbeiter? Anderes Produkt vorziehen?


• Lieferant: Druck machen? Preisnachlass fordern?
• Kunden: Informieren? Spätere Lieferung anbieten?
• Langfristig: Neuen Lieferanten suchen? Lager vergrößern?
Übung 2: Doppelbuchung des Konferenzraums
Situation:

Sie arbeiten in der Verwaltung einer großen Firma. Heute Nachmittag kommen zwei wichtige
Kundengruppen gleichzeitig, aber durch einen Computerfehler wurde der große
Konferenzraum doppelt gebucht. Es ist kein anderer Raum im Haus frei.

Aufgabe:

Finden Sie eine Lösung.

• Sofortlösung: Wer bekommt den Raum? Prioritäten setzen?


• Alternative: Café nebenan? Chefbüro nutzen?
• Entschädigung: Was bieten wir der Gruppe an, die warten muss oder ausweicht?
• Zukunft: Wie verhindern wir den Fehler im Buchungssystem?

Übung 3: Personalmangel durch Grippewelle


Situation:

Sie arbeiten in einem Team, das bis Ende der Woche ein wichtiges Projekt abschließen muss.
Plötzlich haben sich 3 von 5 Kollegen krankgemeldet (Grippe). Die Deadline ist in Gefahr.

Aufgabe:

Besprechen Sie das Vorgehen.

• Arbeitsverteilung: Überstunden für die Gesunden? Prioritäten ändern?


• Hilfe: Leiharbeiter holen? Kollegen aus anderen Abteilungen fragen?
• Deadline: Mit dem Chef/Kunden sprechen? Aufschub bitten?
• Prävention: Homeoffice-Regeln anpassen (Ansteckung vermeiden)?

Musterlösung 1(Dialog)
A: Hast du die E-Mail vom Holzlieferanten gesehen? Das ist eine Katastrophe. Die Lieferung
kommt zwei Wochen zu spät. Die Produktion steht still.

B: Ja, das ist wirklich ein riesiges Problem. Wir müssen sofort handeln. Was machen wir mit
dem Produktionsteam? Wir können sie ja nicht zwei Wochen nach Hause schicken.

A: Mein Vorschlag wäre, dass wir den Produktionsplan ändern. Wir könnten die Stühle
vorziehen, für die wir noch Material auf Lager haben. Was meinst du?
B: Das ist eine gute Idee. Dann haben die Mitarbeiter zu tun. Aber wir müssen trotzdem
dringend mit dem Lieferanten sprechen. Wir sollten auf eine Express-Lieferung bestehen,
sobald das Holz da ist.

A: Richtig. Und wir sollten einen Preisnachlass fordern, weil uns dadurch Kosten entstehen.
Aber was sagen wir den Kunden, die auf die Tische warten?

B: Wir müssen ehrlich sein. Ich würde vorschlagen, wir informieren sie proaktiv und bieten
vielleicht einen kleinen Rabatt oder kostenlosen Versand als Entschuldigung an.

A: Einverstanden. Und langfristig sollten wir uns nicht mehr nur auf einen Lieferanten
verlassen. Wir brauchen eine Alternative.

B: Genau, wir machen uns auf die Suche nach einem zweiten Anbieter, um das Risiko zu
streuen.

Musterlösung 2 (Dialog)
A: Wir haben ein echtes Problem. Um 14 Uhr kommen die Kunden von Firma Müller und
Firma Schmidt, aber beide stehen für Raum A im System. Was machen wir jetzt?

B: Oh nein, das ist peinlich. Wir müssen schnell entscheiden. Firma Müller ist unser größter
Kunde, ich finde, sie sollten den Konferenzraum bekommen.

A: Das sehe ich auch so. Aber wir können Firma Schmidt nicht einfach wieder wegschicken.
Haben wir eine Alternative im Haus?

B: Leider sind alle Räume belegt. Wir könnten vielleicht beim Italiener nebenan anfragen, ob
sie einen ruhigen Ecktisch für die Besprechung reservieren können? Oder wir fragen den
Chef, ob wir sein Büro nutzen dürfen.

A: Das Chefbüro ist vielleicht professioneller als ein Restaurant. Lass uns den Chef fragen.
Falls das nicht geht, lade ich die Gruppe Schmidt zum Mittagessen ein, während wir
improvisieren.

B: Gute Idee. Das Essen geht auf Firmenkosten als Entschuldigung. Und danach müssen wir
unbedingt mit der IT sprechen.

A: Auf jeden Fall. Das Buchungssystem muss geprüft werden, damit so eine Doppelbuchung
technisch gar nicht mehr möglich ist.

Musterlösung 3(Dialog)
A: Hast du gehört? Jetzt hat sich auch noch Herr Klein krankgemeldet. Wir sind nur noch zu
zweit und müssen das Projekt bis Freitag fertigstellen. Das schaffen wir nie.
B: Das ist wirklich stressig. Wir müssen Prioritäten setzen. Was ist absolut notwendig für
Freitag und was kann warten?

A: Der Bericht muss fertig werden, aber die Präsentation könnte man vielleicht verschieben.
Trotzdem ist das zu viel Arbeit für uns zwei. Sollen wir Überstunden machen?

B: Ein paar Überstunden sind okay, aber wir dürfen uns nicht auch noch krankarbeiten. Ich
schlage vor, wir fragen in der Nachbarabteilung, ob uns jemand für zwei Tage unterstützen
kann.

A: Das ist einen Versuch wert. Falls das nicht klappt, müssen wir mit dem Kunden sprechen.
Meinst du, wir können um zwei Tage Aufschub bitten?

B: Besser wir fragen jetzt nach einer Verlängerung als am Freitag mit leeren Händen
dazustehen. Ehrlichkeit währt am längsten.

A: Gut, dann rufe ich den Kunden an und du fragst in der anderen Abteilung.

B: Abgemacht. Und für die Zukunft: Wenn jemand erkältet ist, sollte er sofort ins Homeoffice
gehen, damit nicht das ganze Team angesteckt wird.

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